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Gesundes Leben Art und Weise – Die wärmeren Tage im Jahr

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Gesundes Leben Art und Weise – Die wärmeren Tage im Jahr
Wir sollen nicht nur auf den Frühling warten, sondern auch etwas tun, damit wir gesund, fit und vital in die wärmeren Tage des Jahres starten können. Wenn dann der Sommer ins Land zieht, ist es umso wichtiger, verschiedene Vorkehrungen zu treffen, ob für den Urlaub in der Ferne oder daheim.

Die wärmeren Tage im Jahr
Im Frühling Energie tanken

Im Frühling ist es wichtig, dass wir in regelmäßigen Abständen unsere Immunkraft stärken und aufbauen. Dazu benötigen wir die Zufuhr von Vitamin A, dem Provitamin A (Betakarotin), Vitamin C und E. Damit schaffen wir einen optimalen Schutz für unseren Körper. Machen Sie in den nächsten 2 Monaten einmal die Woche einen Safttag mit Gemüsesäften aus biologischem Anbau (Reformladen). Essen Sie an diesem Tag so wenig wie möglich, und halten Sie eine ganz bestimmte Reihenfolge von Gemüsesäften ein.

Morgens: eine kleine Portion Müsli mit 1/8 Liter Karottensaft. Er liefert Vitamin A und Betakarotin.

Vormittags: 1/8 Liter Tomatensaft mit 1/8 Liter Orangensaft. Dieser Mix liefert das Vitamin C und den Farbstoff Lycopin, der als Krebsschutz gilt, aber auch Herz und Kreislauf stärkt.

Mittags: 1/4 Liter Rote-Rüben- Saft (Rote-Bete-Saft) und etwas Salat. Der Farbstoff Betanin in der Roten Rübe (Roten Bete) macht Viren inaktiv und fördert deren raschen Abtransport über die Harnwege.

Nachmittags: 1/8 Liter Karotten- oder Tomatensaft.

Abends: 1/4 Liter Sauerkrautsaft mit Knäckebrot. Er liefert große Mengen an Vitamin C und Milchsäurebakterien für eine gesunde Darmflora.

In jeden der Gemüsesäfte wird unmittelbar vor dem Trinken 1/2 Teelöffel Weizenkeimöl eingerührt. Weizenkeimöl liefert Vitamin E und sorgt dafür, dass die fettlöslichen Vitamine in den Gemüsesäften vom Organismus aufgenommen und verwertet werden können.

Frühlingskur für die Leber
Sicher haben Sie das auch schon in Ihrem nächsten Bekanntenkreis oder bei einem Ihrer Arbeitskollegen oder -kolleginnen erlebt: Da geht jemand zum Arzt, unterzieht sich einer Routineuntersuchung und muss dann erfahren: Ihrer Leber geht es aber gar nicht gut!

Die erste Reaktion in solchen Situationen ist meist die Antwort: Aber, Herr Doktor, ich trinke doch gar keinen Alkohol…!

Es muss nicht immer ausschließlich der Alkohol schuld sein, wenn man eine belastete Leber hat. Leberprobleme können auch auftreten, wenn man irgendwann eine Hepatitis – verursacht durch Viren – hatte, wenn man längere Zeit ganz bestimmte Medikamente nehmen musste, wenn man vielen Umweltschadstoffen ausgesetzt ist oder wenn man regelmäßig Nahrungsmittel mit chemischen Zusätzen und Haltbarkeitssubstanzen zu sich nimmt. Speziell im Frühling treten verstärkt Leberbelastungen auf. Wir sollten grundsätzlich wissen: Wenn es unserer Leber gut geht, dann geht es auch uns gut! Machen Sie daher eine Leber-Kur zum Start in den Frühling. Das bringt mehr Leistungsfähigkeit und Vitalität sowie gute Laune, entgiftet den Körper und stärkt die natürlichen Abwehrkräfte.
■ Sie können eine Leberkur 3 Tage durchführen und werden sich auch nach dieser kurzen Zeit bereits wohler fühlen.
■ Besser allerdings ist es, wenn Sie die Kur Ihrer Leber zuliebe 5 Tage durchführen.

Und hier die wichtigsten Grundregeln für die Leberkur im Frühling: Kein Alkohol, kein Nikotin, kein starker Bohnenkaffee, kein tierisches Fett – ausgenommen etwas Butter, welche von der Leber besonders gut verarbeitet werden kann. Es gibt bei dieser Kur nur altbackenes Vollkornbrot, Magermilch und Milchprodukte.

Speziell im Winter, in dem wir mit besonders vielen Schadstoffen durch Hausbrand und schlechtes Wetter konfrontiert werden, ist der Körper extrem belastet, aber auch dann, wenn man auf Grund einer Erkrankung über einen langen Zeitraum hinweg starke Medikamente nehmen muss. Die Leber, unsere Entgiftungszentrale, wird bis an die Grenzen ihrer Kapazität gefordert. Und sie ist im Frühling entsprechend wintermüde. Daher müssen wir ihr auf dem Weg in die schöne Jahreszeit neue Kraft geben.

Unser Tipp:
Der regelmäßige Konsum von Feigen fördert die Aktivität der Leber und der Galle. Wer seiner Leber beim Entgiften helfen will, sollte regelmäßig Feigen naschen.

1. Tag: Ein spezieller Lebertee für den Start
Morgens: 2 Scheiben altes Vollkornbrot mit 1 Teelöffel Butter und 6 Teelöffeln Magertopfen. Dazu 1 Apfel. Im Mittelpunkt: 1 Tasse Lebertee. Lassen Sie sich in der Apotheke zu gleichen Teilen mischen: Wermutkraut (nicht für Schwangere!), Beifußkraut, Engelwurz, Kardobenediktenkraut und Fenchelfrüchte. 1 Teelöffel davon wird mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen und 8 Minuten ziehen gelassen. Ungesüßt in langsamen Schlucken trinken.

Vormittags: 1/8 Liter Rote-Rüben-Saft (Rote-Bete-Saft, Randensaft) mit 1 Esslöffel Artischockensaft. Das Betain der Roten Rübe, ein Eiweißbaustein, stärkt und entlastet die Leber.
Der Hauptwirkstoff Cynarin in der Artischocke – 1968 von dem bulgarischen Wissenschaftler Prof. Dr. T. Maros entdeckt – verbessert die Entgiftungsarbeit der Leber und regeneriert.

Mittags: 2 Scheiben altbackenes Vollkornbrot, 1 Teller Salat: Kopfsalat (Häuptelsalat), Tomaten, Gurken, Radieschen und Marinade. 100 g gekochte Hühnerbrust ohne Haut.

Nachmittags: 1/8 Liter Rote-Rüben-Saft mit 1 Esslöffel Artischockensaft. Eventuell 1 Vollkornknäcke und 1 Kiwi.

Abends: 1 Tasse Leber-Kräuter-Tee ungesüßt. 150 g Schollenfilet mit Zitronensaft, etwas Salz, gehackter Petersilie würzen. In Alufolie einpacken, im Backrohr bei 200 Grad Celsius etwa 20 Minuten braten. Dazu Vollkornbrot. Über den Tag verteilt: 1 Liter Salbeitee trinken. 1 Liter kaltes Wasser mit 3 Esslöffeln Salbei zustellen, 3 Minuten kochen lassen, durchseihen, ungesüßt konsumieren.

Unser-Tipp:
Wenn es Frühling wird, wollen viele Übergewicht abbauen. Trinken Sie sechs Wochen lang zu jeder Mahlzeit 1/4 Liter lauwarmes Wasser mit zwei Teelöffeln Apfelessig.

2. Tag: Karottensaft und Löwenzahn machen frühlingsfit
Morgens: 2 Scheiben altbackenes Vollkornbrot, eventuell getoastet, mit 1 Teelöffel Butter, 60 g Hüttenkäse, 2 Radieschen, 1/4 Gurke in Rädern. Dazu 1/8 Liter Fruchtjogurt. Das Wichtigste: 1 Tasse Leber- Kräuter-Tee (Rezept wie am 1. Tag).

Vormittags: 1/8 Liter Karottensaft mit 1 Esslöffel Artischockensaft. Das Cynarin der Artischocke baut die Leber auf, hilft ihr beim Entgiften. Der Karottensaft liefert genau die notwendige geringe Menge an Beta-Carotin, welche die Leber aktiviert.

Mittags: 50 g braunen Langkornreis garen. In der Zwischenzeit 10 g Butter zergehen lassen, 50 g geschnittenen Sellerie, 25 g gehackte Zwiebel dazugeben, umrühren und weich dünsten. 6 EL gehackte Petersilie darunterrühren, mit etwas Kräutersalz würzen.

Nachmittags: 1/8 Liter Karottensaft (Möhrensaft) und 2 Esslöffel Artischockensaft. Eventuell 1 Vollkornknäcke.

Abends: 2 große rohe Kartoffeln gut waschen, trockenreiben. Jede Kartoffel in ein Stück Alufolie einpacken und im vorgeheizten Backrohr auf dem Rost etwa 1 Stunde garen. Dann die Folie öffnen, jede Kartoffel mit 2 Gabeln aufreißen, mit je 1 Teelöffel Butter bestreichen, mit je 1 Esslöffel Schnittlauch bestreuen. Zu jeder Kartoffel 2 Esslöffel Topfen (Quark) servieren. Ganz wichtig: 1 Tasse Leber-Kräuter-Tee, ungesüßt in langsamen Schlucken trinken.

Über den Tag verteilt: 1/2 Liter Mariendisteltee trinken. Je 1 Teelöffel Mariendistelkraut und Mariendistelfrüchte (Apotheke) mit 1/2 Liter kochendem Wasser über brühen. 8 Minuten ziehen lassen, durchseihen, ungesüßt trinken. Die Bitterstoffe und das Silymarin der Mariendistel helfen der Leber ganz erheblich bei der Entgiftungsarbeit.

3. Tag: Ein Heublumenwickel treibt Schadstoffe aus
Morgens: 2 Scheiben altbackenes Vollkornbrot, eventuell getoastet. Dazu 1 Teelöffel Butter, 2 Tomaten und 4 Radieschen. 1/4 Liter Jogurt mit 2 Esslöffeln goldgelben Leinsamen und 1 Esslöffel Milchzucker. Das Wichtigste: 1 Tasse Leber-Kräuter-Tee (Rezept wie am 1. Tag).

Vormittags: 1/8 Liter Rote-Rüben- Saft (Rote-Bete-Saft) und 1 Esslöffel Löwenzahn-Frischpflanzensaft (Drogerie, Reformladen). Der Eiweißbaustein Betain der Roten Rübe (Rote Bete) stärkt die Leber, der Bitterstoff Taraxacin des Löwenzahns befreit die Leber von belastenden Schlacken und hilft diese rasch abzubauen. Eventuell dazu 1 Grapefruit.

Mittags: 200 Gramm Rote Rübe im Ganzen mit Wasser bedeckt auf-kochen lassen und in etwa 60 bis 80 Minuten garkochen. Herausnehmen, mit kaltem Wasser ab- schrecken, schälen, in Scheiben schneiden. Marinade aus 1 Esslöffel Distelöl, 1 Teelöffel Weinessig, etwas Senf, Salz, weißem Pfeffer und Honig anrühren. 1/2 Apfel schälen, würfeln. 1/4 Zwiebel hacken. Alles mit der Roten Rübe vermischen. Zugedeckt an einem kühlen Ort ziehen lassen. Dazu 1 Scheibe altbackenes Vollkornbrot mit 1/2 Teelöffel Butter und 1 Tasse Leber- Kräuter-Tee ungesüßt.

Nachmittags: 1/8 Liter Rote-Rüben-Saft mit 2 Esslöffeln Löwen- zahn-Frischpflanzensaft, eventuell
1 Stück Vollkornknäckebrot.

Abends: 100 Gramm Schollenfilet mit Zitronensaft beträufeln, salzen, in 5 Gramm Vollkornmehl wenden. 5 Gramm Öl erhitzen, Scholle beidseitig goldbraun braten, mit gehackter Petersilie bestreuen. 1 Stück Vollkornbrot.

Über den Tag verteilt: 1 Liter Mariendisteltee (Rezept wie 2. Tag).

Vor dem Zubettgehen: Legen Sie einen Heublumenwickel an. 2 Handvoll Heublumen (Apotheke, Reformhaus, Drogerie) mit 2 Liter kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Leinentuch eintauchen, leicht auswringen, auf die Leber-Region legen, ein Baumwolltuch darauf legen und darüber eine Decke wickeln. Dann ab ins warme Bett. Der Heublumenwickel treibt die letzten Gifte aus der Leber!

Nach diesen ersten 3 Tagen Leberkur werden Sie sich bereits wunderbar fühlen. Jetzt sollten Sie noch 2 Tage dazugeben und dann bei normaler, reduzierter Kost 3 Wochen lang täglich 2 Tassen Leber-Kräuter- Tee oder täglich 3 Tassen Mariendisteltee trinken. Dann ist Ihre Leber optimal entgiftet und den künftigen Belastungen der Umwelt wieder gewachsen.
Und so geht es weiter mit den zwei restlichen Tagen für die Leberkur daheim:

4. Tag: Mit Wannenbad und Liegekur wird die Leber topfit!
Morgens: 2 Scheiben altbackenes Vollkornbrot, eventuell getoastet, 70 Gramm Magertopfen (Magerquark) mit 1 Esslöffel Magermilch und 3 Esslöffeln gehacktem Schnittlauch vermischt, 1 Grapefruit löffeln. Das Wichtigste: 2 Tassen Leber-Kräuter-Tee (Rezept wie 1. Tag).

Vormittags: 1/4 Liter Holundersaff und 1 Esslöffel Artischockensaft (Drogerie, Reformladen). Der Farbstoff und die Gerbstoffe der Holunderbeere regen die Aktivitäten der Leber an, das Cynarin des Artischockensaftes regeneriert angegriffene Leberzellen.

Mittags: Aus 30 Gramm Magerjogurt, 15 Gramm Butter, 1/2 Eiweiß, 20 Gramm Mehl und etwas Salz einen Teig zubereiten. Runde, flache Portionen setzen, jeweils mit je 3 Erdbeeren (oder Aprikosen) füllen, Knödeln (Klöße) formen, in leicht gesalzenem Wasser garen. 10 Gramm Brösel in 5 Gramm Butter anrösten. Knödel (Klöße) darin wälzen, mit etwas Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

Nachmittags: 1/4 Liter Holundersaft mit 2 Esslöffeln Artischockensaft, eventuell 1 Stück Vollkornknäckebrot.

Abends: 2 1/2 Gramm Knoblauch und 13 Gramm Zwiebel fein hacken, in 1 Esslöffel Butter goldbraun anlaufen lassen, mit 3/8 Liter Gemüsebrühe (Reformladen) aufgießen, aufkochen lassen. Mit getoasteten Vollkornbrotwürfeln servieren.

Über den Tag verteilt: 1 Liter Mariendisteltee (Rezept wie 2. Tag).

Während des Tages: Einmal oder zweimal sollten Sie sich Zeit für eine so genannte Leber-Liege-Kur nehmen. Legen Sie sich entspannt und flach auf den Rücken, und bleiben Sie in dieser Stellung mindestens 1/2 Stunde liegen. Dabei wird die Durchblutung der Leber besonders angeregt, was eine Aktivierung der Entgiftungsfunktion zur Folge hat.

Abends vor dem Zubettgehen:
Nehmen Sie ein Wannenbad mit einer Wassertemperatur von 38 Grad Celsius. Gießen Sie 2 Liter Heublumen-Absud (Rezept wie 3. Tag, vor dem Zubettgehen) in die Wanne. Baden Sie darin 10 Minuten. Während des Bades duschen Sie die Lebergegend 3 Minuten lang mit einem Wasserstrahl von 42 Grad Celsius. Danach gut abtrocknen und Bettruhe.

5. Tag: 20 tiefe Atemzüge machen die Leber wieder jung
Morgens: 2 Scheiben altbackenes Vollkornbrot, 65 Gramm Magertopfen (Magerquark), gemixt mit 25 Gramm Karotten, 35 Gramm Radieschen (beides fein geraffelt), 3 Esslöffeln Magermilch, gehackter Petersilie und etwas Knoblauch und Salz. Ganz wichtig: 1 Tasse Leber- Kräuter-Tee (Rezept wie 1. Tag).

Vormittags: 1/4 Liter Rote-Rüben- Saft mit 2 Esslöffeln Artischockensaft.

Mittags: 130 Gramm Hühnerbrust ohne Haut mit 5 Gramm Olivenöl einölen, mit 25 Gramm gehackter Zwiebel belegen, 1/2 Stunde ziehen lassen. Dann Zwiebel weggeben, Hühnerbrust beidseitig in Öl braten, 5 Gramm Vollkornmehl mit dem Saft durchrösten, 4 Esslöffel Wasser mit 1 Esslöffel Sahne dazugießen, einkochen. Fleisch und Saft servieren. Dazu 1/2 rohe Gurke in Rädern.

Nachmittags: 1/4 Liter Rote-Rüben-Saft (Rote-Bete-Saft) mit 2 Esslöffeln Artischockensaft. Eventuell 1 Vollkornknäcke. 1 Orange.

Abends: 250 Gramm mehlige Kartoffeln waschen, schälen, in Stücke schneiden. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, die Kartoffeln darin kochen. Mit 60 Gramm Magermilch und 5 Gramm Butter vermengen. Mit etwas Salz und Muskat würzen. Dazu 80 Gramm gekochte Hühnerbrust ohne Haut.

Während des Tages: Nehmen Sie sich Zeit für 20-mal tiefes Ein- und Ausatmen. Die vermehrte, konzentrierte Sauerstoffzufuhr aktiviert die Leberzellen und fördert den Entgiftungsprozess. Die notwendige Entschlackung bekommt einen neuen Impuls. Und so funktioniert es: Öffnen Sie beengende Kleidungsstücke, stellen Sie sich in sauerstoffreicher Luft – im Freien oder am Fenster – locker hin. Beim Einatmen heben Sie seitlich die Arme hoch und dehnen den Brustkorb. Beim Ausatmen senken Sie die Arme und lassen den Brustkorb einsinken.

Über den Tag verteilt: 1 Liter Mariendisteltee trinken (Rezept wie 2. Tag).
Nach diesen 5 Tagen Leber-Jogging fühlen Sie sich wie neugeboren. Sie können die Kur nach einer Pause von wenigen Wochen auch wiederholen.

Eine andere Möglichkeit: Gehen Sie zu normaler, aber reduzierter Kost über, und trinken Sie 3 Wochen lang täglich 3 Tassen Mariendisteltee oder Leber-Kräuter-Tee. Jedenfalls: Nach einer Leberkur im Frühling ist Ihre Leber optimal entgiftet.

Mit Molke fit in den Frühling
Im Frühling sollten wir alle besonders viel trinken, speziell dann, wenn das Wetter sehr unbeständig ist. Wir sollten aber auch Möglichkeiten suchen, die Flüssigkeitszufuhr so ab-wechslungsreich wie möglich zu gestalten: mit Wasser, Kräutertees, Säften. Und da bietet sich zusätzlich ein ganz besonderes, erfrischendes Milchprodukt an. Die Molke. Sie ist in den letzten Jahren vor allem bei jungen, gesundheitsbewussten Menschen wieder in Mode gekommen.

Und so entsteht Molke: Im Grunde genommen handelt es sich um ein Nebenprodukt aus der Milchverarbeitung. Molke entsteht bei der Herstellung von Hart- oder Weichkäse. Die Molke ist dabei der flüssige Anteil der Milch. Es ist eine grünlichgelbe Flüssigkeit, die einen angenehm säuerlichen Geschmack hat. Sie sondert sich ab, wenn das Käseeiweiß – auch Kasein genannt – und das Fett abgeschieden werden. Dieser Prozess wird durch ein spezielles Enzym – das Labferment – in Gang gesetzt. Dabei entsteht Molke.

Es gibt verschiedene Molkearten:
■ Die Süßmolke entsteht, wenn die Milch ausschließlich durch Labenzym zum Gerinnen gebracht worden ist.
■ Die Sauermolke entsteht, wenn der Milch Milchsäure produzierende Mikroorganismen – Sauermilchkulturen- zugesetzt wurden.
■ Die Technische Molke entsteht, wenn der Milch nur organische Säuren wie Milchsäure, Zitronensäure oder Ameisensäure zugesetzt wurden.

Als Trinkmolke aber wird fast immer die Süßmolke empfohlen. Molke hat man bereits in der griechischen Antike gekannt. Sie hatte vor allem in der Medizin einen hohen Stellenwert. Hippokrates, der Vater der Medizin, hat die Molke bei vielen Patienten angewendet: zur Regeneration, zum Entschlacken und Aktivieren. Es gab damals bereits Fastenkuren mit Molke.

Die ersten wissenschaftlichen Abhandlungen über die Molke stammen aus dem 18. Jahrhundert von den Universitäten Freiburg und Basel. Danach gab es in Deutschland, Österreich und in der Schweiz einen Molkeboom. Es entstanden Kurorte, die Molkekuren – kombiniert mit Mineralwasser – anboten. Kaiser Franz Josef und die Kaiserin Sisi haben jeden Sommer in Bad Ischl so eine Kur durchgeführt. Und auch heute noch gibt es Molke-Kuranstalten.

Molke ist auf der einen Seite ein Natur- und Kurheilmittel. Auf der anderen Seite ein Fitnessgetränk und ein Genussmittel.
■ Molke ist ein ideales Elektrolytgetränk, das dem Organismus leicht aufnehmbare Mineralstoffe
liefert und den Körper nicht belastet.
■ Molke ist ein hervorragender Durstlöscher mit einem angenehmen, säuerlichen Geschmack und ist leicht verdaulich.
■ Molke ist außerdem ein Schlankmacher.

Was sind denn nun die Inhaltsstoffe der Molke? Was macht sie so wertvoll für unsere Gesundheit?
Die Molke besteht zu 95 Prozent aus Wasser und enthält darüber hinaus viele wertvolle Nährstoffe, die den Organismus in Schwung bringen.

Die wichtigsten Bestandteile der Molke sind: Milchzucker, rechts drehende Milchsäure, hochwertiges Molkeeiweiß, Vitamine der Gruppe B, C und E, die Spurenelemente Zink, Kupfer, Eisen, Magnesium, Kalzium und Kalium, schließlich die Orotsäure, die unsere Zellen jung erhält.

Und das bringen all diese Wirkstoffe unserer Gesundheit, wenn wir regelmäßig Molke trinken oder eine Molkekur durchführen:
■ Molke macht vital, stärkt die Darmflora und damit auch die Immunkraft.
■ Molke bekämpft Verstopfung und entgiftet den Darm.
■ Molke bekämpft Blähungen, bringt schnelle Erleichterung.
■ Molke stärkt die Nerven und macht leistungsstark für den Sport.
■ Molke hat eine positive Wirkung auf die Leber.
■ Molke ist gut für die Knochen, wirkt verschönernd auf die Haut und bekämpft Cellulite.
■ Molke aktiviert den Stoffwechsel.
■ Molke verbessert die Aufnahme der Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Magnesium ins Blut.
■ Molke kann ganz leicht erhöhten Blutdruck senken.
■ Sie ist das ideale Getränk zu einer Diät.
■ Durch den hohen Anteil an Orotsäure kann man die Molke als Jungmacher bezeichnen.
■ Äußerlich aufgetragen kann man die Molke gegen Akne, Ekzeme, Hautausschläge und gegen raue Hände einsetzen.

Man könnte Molke auch selbst zu Hause herstellen. Man braucht dazu 3 Gläser Buttermilch und 1 Glas Frischmilch. Erhitzen Sie die Milch, ohne dass sie kocht. Und geben Sie die heiße Milch zusammen mit der Buttermilch in eine Schüssel. Die Flüssigkeit gut umrühren und ohne Deckel 5 Stunden stehen lassen. Dann durch ein Sieb oder Tuch drücken. Zurück bleibt Topfen. Was durchfließt ist die Molke. Die selbst hergestellte Molke muss schnell verbraucht werden, sonst geht die rechtsdrehende Milchsäure verloren.

Die mühsame Arbeit, Molke selbst zu produzieren, lohnt nicht. Man kann Molke überall im Lebensmittelhandel kaufen. Es gibt aber auch in Apotheken, Reformhäusern und Naturkostläden die hochwertigste Form der Molke: nämlich das vergorene Molkekonzentrat, mit rechtsdrehender Milchsäure angereichert. In einem speziellen Herstellungsverfahren wird die milchsauer vergorene Molke komplett vom Eiweiß getrennt und schonend im Vakuum zu einem so genannten Molkosan-Konzentrat umgewandelt. Das ist die haltbar gemachte Form der Molke.

Dieses konzentrierte Milchserum gibt es in 200- und in 500-Milliliter- Glasflaschen. Das gesäuerte Molkekonzentrat hat seit Jahrhunderten in den Schweizer Alpenländern einen hohen Stellenwert als Hausmedizin. Das Milchserum kann zu einem Erfrischungsgetränk verarbeitet werden, wird aber auch als Alternative zum Essig ebenso verwendet wie als Mittel zur Hautreinigung und als Verdauungshilfe.

Und so wird das vergorene hochwertige Molkekonzentrat zubereitet und konsumiert:
Man verrührt morgens 1 Esslöffel davon in einem Glas Mineralwasser oder Orangensaft und trinkt das Ganze vor dem Frühstück. Zum Entschlacken, Schlankbleiben und Schlankwerden sollte man im Frühling – bei reduzierter Nahrungsaufnahme – 3 Wochen lang 3-mal am Tag jeweils 20 Minuten vor jeder Mahlzeit ein Glas Molke in kleinen Schlucken trinken. Man darf mit ganz wenig Honig süßen.

Abnehmen im Frühling mit einfachen Naturrezepten
Fast jeder, der nach dem Winter Übergewicht aufgebaut hat, will in der schönen Jahreszeit schlank werden. Doch gerade im Frühling hat kaum jemand wirklich ausreichend Zeit, sich einige Wochen in ein Kurzentrum oder auf eine Schönheitsfarm zurückzuziehen und für viel Geld abzuspecken. Oft ist das auch gar nicht notwendig. Wenn man konsequent und diszipliniert genug ist, dann kann man überschüssige Kilos mit ganz einfachen Naturrezepten und mit simplen Tricks abbauen.
■ Beim Abspecken gilt der alte Spruch: Essen Sie am Morgen wie ein König, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettler. Also: Zum Start in den Tag dürfen Sie ungehemmt zulangen. Da kann es ruhig auch ein bisschen mehr sein. Alles, was Sie jetzt essen und trinken, gibt Ihnen Kraft für den Tag und wird in Energie umgewandelt, die Sie verbrauchen. Fettpölsterchen setzen sich erst von dem ab, was Sie im Laufe des Tages konsumieren.
■ Setzen Sie sich fürs Abnehmen keine unrealistischen Ziele. Es ist gesundheitsschädlich, in kurzer Zeit viel abzunehmen. 1 Kilo in der Woche: Das ist unbedenklich. Vergessen Sie bei Ihrer Zielsetzung aber nie: Der liebe Gott hat jedem Menschen eine körperliche Grundstruktur mitgegeben. Es ist gefährlich, dagegen mit Gewalt anzukämpfen.
■ Wenn Sie ein paar Kilo abnehmen wollen, dann müssen Sie selbstverständlich die Nahrungsmenge reduzieren. Der Körper muss aber trotzdem mit genügend Vitalstoffen versorgt werden. Sonst kommt es zu Mangelerscheinungen. Arbeiten Sie mit dem Melonentrick. Es gibt im Lebensmittelhandel überall Melonen aus dem Ausland. Eine Zucker- oder Honigmelone hat wenig Kalorien, liefert viel Flüssigkeit, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Schneiden Sie eine Melone in die Hälfte, nehmen Sie mit einem Esslöffel die Kerne heraus, und essen Sie nun das Fruchtfleisch einer halben Melone als Vorspeise vor jeder Mahlzeit. Das schmeckt köstlich, befriedigt den Gusto auf Süßes und füllt den Magen. Sie können danach nicht mehr so viel essen.
■ Mit zwei ganz einfachen Tricks können Sie beim Abnehmen Ihr Ziel relativ rasch und problemlos erreichen. Streichen Sie ab sofort jeglichen Zucker aus Ihrem Speiseplan. Und verzichten Sie auf alle verlockenden Desserts. Es ist gar nicht so schwer. Sie werden staunen, wie schnell man sich an die zuckerlose Zeit gewöhnt. Alle, die gern naschen, sollten als Ersatz zuckerfreien Kaugummi oder einfach einen halben getrockneten Apfelring kauen. Das stillt die ärgste Sehnsucht nach Süßem. Und streichen Sie ab sofort für einige Zeit nichts mehr aufs Brot drauf: kein Fett, keine Pasteten, keine Mayonnaise oder Streichwurst. Legen Sie Käse und Schinken aufs trockene Brot. Das bringt einen Kaloriengewinn, ohne dass Sie lange Kalorien zählen müssen.
■ Wer abnehmen will, der sollte es mit einem uralten Trick von Pfarrer Sebastian Kneipp versuchen. Dieser Trick hat schon vielen Menschen zu einer guten Figur verholfen. Halten Sie ein paar Wochen einen eisernen Plan ein. Trinken Sie von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends zu jeder vollen Stunde 1 Glas Wasser, langsam in kleinen Schlucken. Ich würde Ihnen raten, jedes Mal ein paar Tropfen frisch gepressten Zitronensaft einzurühren. Erstens fördert die Zitrone das Abnehmen, und zweitens verhindert das Vitamin C der Zitrone, dass etwaige Nitrate oder Nitrite aus dem Leitungswasser im Körper in Krebs erregende Nitrosamine umgewandelt werden. Wenn Sie diese
Wasserkur durchführen, sind Sie bestens mit lebenswichtiger Flüssigkeit – noch dazu ganz ohne Kalorien – versorgt, haben einen gefüllten Magen und können automatisch nicht mehr so viel essen.
■ Wenn Sie sich zu einer Mahlzeit setzen, nicht allzu viel essen wollen und wenn Sie möchten, dass die aufgenommene Nahrung schneller im Körper abgebaut wird, dann sollten Sie die Wirkstoffe des Apfelessigs einsetzen. Besorgen Sie sich aus dem Reformhaus oder aus dem Gesundheitsregal eines Supermarktes naturtrüben Apfelessig. Er hat noch die meisten Wirkstoffe des Apfels. In 1/4 Liter stilles Mineralwasser 2 Esslöffel Apfelessig geben, gut umrühren und die Mischung in kleinen Schlucken trinken. Und zwar genau 15 Minuten vor dem Essen. Die Essigsäure bremst den Appetit und hilft das Essen schnell zu verwerten.
■ Sobald Hunger aufkommt, nehmen Sie aus der Hausapotheke ein bis zwei getrocknete Salbeiblätter, die Sie für die Teezubereitung vorrätig haben, und kauen Sie diese intensiv. Danach spucken Sie sie wieder aus. Die Gerbstoffe des Salbeiblattes nehmen den Hunger.
■ Sie dürfen beim Fernsehen stricken, sticken, in der Zeitung blättern, plaudern. Aber bitte: Essen Sie nicht dabei. Es gibt eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die exakt beweisen: Wer beim Fernsehen nascht oder gar eine Hauptmahlzeit einnimmt, der verliert über die Menge der Nahrung vollkommen die Übersicht.
■ Achten Sie darauf, dass Ihr Kühlschrank nicht mit großen Vorräten gefüllt ist. Da darf nur das Notwendigste drinnen sein. Und es darf nichts drinnen sein, was Sie besonders gern mögen.
■ Wenn Sie einkaufen gehen, dann tun Sie das niemals mit hungrigem, leerem Magen. Sie tragen dann viel zu viele Nahrungsmittel nach Hause. Wer ohne Hunger in den Supermarkt oder zum Kaufmann geht, wählt bescheidener aus.
■ Wenn Sie bei Freunden oder Verwandten eingeladen sind, dann machen Sie sich stark gegen kulinarische Verlockungen. Essen Sie vor dem Weggehen 3 bis 4 Äpfel. Die sind gesund, füllen den Magen und verhindern, dass Sie hemmungslos am Buffet zu-schlagen. Aber Vorsicht: Ein Apfel allein ist zu wenig und sehr gefährlich. Er regt nämlich den Appetit an und motiviert Sie zum Schlemmen.
■ Auch wenn man abnehmen will, kann man ab und zu ins Restaurant gehen. Aber bitte: Besuchen Sie ein chinesisches Lokal, und essen Sie mit Stäbchen. Da dauert es länger, und Sie sind schneller satt.
■ Nützen Sie zum Abnehmen einen speziellen Griff aus der chinesischen Akupressur. Aktivieren Sie den Ohrpunkt Nr. 13. Suchen Sie mit dem Zeigefinger der linken Hand beim Eingang zur linken Ohrmuschel einen kleinen Knorpel. Diesen Knorpel fassen Sie nun mit dem Zeigefinger und dem Daumen und massieren ihn 30 bis 60 Sekunden lang intensiv. Machen Sie danach 7 Sekunden Pause.

Die Übung muss mehrmals hintereinander wiederholt werden. Machen Sie das mehrmals am Tag, am besten immer 30 Minuten bevor Sie sich zu einer Mahlzeit setzen. Von dem Knorpel am Ohr gehen Energiebahnen direkt ins Gehirn und helfen, den Heißhunger auszuschalten.

■ Zu den beliebtesten Kräutern, die wir in der Küche verwenden, gehört die Kresse. Sie wächst schnell und kann im Garten, aber auch auf jedem Balkon oder Fensterbrett angebaut und geerntet werden. Und sie ist eines der ersten Küchenkräuter, die im Frühling wachsen. Wer abnehmen will, braucht viel Kresse. Sie ist eines der großen Geheimnisse in jedem Abspeckprogramm. Kresse ist nämlich reich an dem Spurenelement Chrom. Und das ist eine wichtige Substanz, die unser Gefühl für das Sattsein steuert. Ohne Chrom würden wir haltlos immer weiteressen. Außerdem steuert das Chrom den Fettstoffwechsel. Essen Sie im Frühling regelmäßig Kresse. Jeden Tag eine Handvoll. Waschen Sie sie gut, streuen Sie sie auf den Salat, oder legen Sie sie ganz dick auf ein Stück Vollkornbrot mit ganz wenig Butter.
■ Essen Sie – über 12 Stunden verteilt – eine ganze, frische Ananas. Sie müssen allerdings vorher ab- klären, ob Sie eine Ananasallergie haben. In der Ananas gibt es das Enzym Bromelaine. Es bremst den Hunger und hilft, Fett im Darm zu binden. Dasselbe macht auch die Grapefruit. Essen Sie einfach über den Tag verteilt 2 Grapefruits. Wer zu Nierensteinen neigt, muss auf diese Möglichkeit verzichten.

■ Kauen Sie sich schlank. Gewinnen Sie eine neue Einstellung zur Nahrungsaufnahme. Egal, was Sie essen: Wenn Sie jeden Bissen intensiv kauen, dann können Sie nicht mehr so viel essen. Die Portionen werden mit der Zeit immer kleiner. Und Sie sind dennoch satt. Wer gewohnt war, bei einer Mahlzeit 4 Wurstbrote oder 4 Stück Kuchen zu essen, der ist dann plötzlich mit einem Stück zufrieden. Ihr Ziel muss es sein, dass Sie für das Essen eines Wurstbrotes oder eines Kuchenstückes genauso viel Zeit benötigen, wie Sie früher für die 4 Stück gebraucht haben. Das bedeutet: Sie müssen jeden Bissen 50- bis 60-mal kauen. Keine Angst. Beginnen Sie bescheiden. Kauen Sie zuerst jeden Bissen 25-mal. Und von da ab erhöhen Sie die Anzahl der Kaubewegungen.
■ Allein, wenn man wenig isst, nimmt man nicht ab. Ohne Bewegung läuft gar nichts. Sie müssen einfach kombinieren: Weniger essen und Freizeitsport treiben. Durch die körperliche Bewegung baut man in hervorragender Weise Kalorien ab. Wer wenig isst und sich nicht bewegt, der verliert leider Muskelmasse und schadet damit seinem Körper und auch dem Aus-sehen. Wer zum kulinarischen Abnehmprogramm regelmäßig Bewegung macht, baut Fettpolster ab und Muskelmasse auf. Eine faszinierende Vorstellung: Fettmasse wird zu Muskelmasse. Es muss kein übertriebener Sport sein. Ideal sind Rad fahren, Joggen, schnelles Gehen, Gymnastik. Jeden Tag mindestens 30 Minuten. Man sollte dabei einmal am Tag so richtig ins Schwitzen kommen.

■ Hart, aber sehr wirksam: Sie sollten einige Zeit – mindestens 6 Wochen lang – 3- bis 4-mal in der Woche auf das Abendessen verzichten. Das bedeutet in der Praxis: Sie nehmen ein herzhaftes Frühstück, ein bescheidenes Mittagessen und eine kleine Mahlzeit am späten Nachmittag so etwa gegen 17 Uhr ein. Dann aber ist Schluss. So werden Sie in ziemlich kurzer Zeit Ihr Ziel fürs Abnehmen erreichen. Außerdem tun Sie auch etwas gegen die Frühjahrsmüdigkeit und für Ihre Fitness und Vitalität.
■ Wer schlank bleiben oder schlank werden will, braucht Vitamin C. Die meisten glauben: Vitamin C ist einzig und allein ein guter Schutz vor Erkältungen. Vitamin C kann viel mehr. Es macht uns stark gegen Stress. Es hilft, das Collagen für eine gesunde, jugendliche Haut aufzubauen. Und es hilft uns beim Abnehmen. Wenn wir abspecken, dann greifen Hormonsubstanzen unsere Fettzellen an, lösen Fettmoleküle heraus und schicken diese durch die Blutbahn in Körperzellen, damit sie dort verbrannt werden. Diesen Transport führt die körpereigene Substanz L-Carnitin durch. L-Carnitin wird aber nur dann tätig, wenn im Körper reichlich Vitamin C vorhanden ist. Darum ist es wichtig, dass man bei jedem Abnehmprogramm Paprika, Petersilie, Kiwis, Grapefruits, Orangen und Sauerkraut in den Speiseplan einbaut, damit man genügend Vitamin C aufnimmt.
■ Eine Studie an der Universität von London hat ergeben: Wer Heißhunger auf Süßes hat, sollte intensiv Vanilleduft schnuppern. Man hat herausgefunden, warum das funktioniert. Allein durch das Riechen steigt im Gehirn das Glückshormon Serotonin an. Damit wird die Lust auf Süßes rasch befriedigt. Man kann an einem Fläschchen Vanilleöl riechen, an einem Säckchen mit Vanillezucker oder an einer Vanilleschote.

Unser-Tipp:
Bei Verdauungsproblemen im Frühling würzen Sie mit Zimt. Zimt stärkt den Magen und die Verdauung, fördert die Produktion von Magensäure.

Trinken Sie niemals Alkohol vor dem Essen. Man isst danach schneller, wird später satt und verzehrt viel mehr als andere, die keinen Alkohol trinken.

Sind Sie im Frühling anfällig für eine letzte Erkältung?
Geht es Ihnen auch oft so? Der Winter mit all seiner Härte ist vorbei. Man hat ihn gut überstanden, war kaum krank. Und dann, im Frühling, schlagen Viren und Bakterien zu. Man hustet, niest, schnäuzt sich und muss sich ins Bett legen.

Wenn draußen die Sonne scheint, ist das besonders unangenehm. Wollen Sie wissen, ob Sie zu jenen gehören, die im Frühling erkältungsgefährdet sind?

Und wollen Sie wissen, wie Sie sich schützen können? Dann machen Sie doch einen kleinen Test, den Ärzte für Allgemeinmedizin und Apotheker erarbeitet haben.
■ Haben Sie in letzter Zeit einen ungewöhnlichen Heißhunger auf Süßes?
■ Stehen Sie oft unter beruflichem oder privatem Stress?
■ Sind Sie oft müde und abgespannt?
■ Gehen Sie im Frühling viel ins Freie, zum Beispiel wandern?
■ Schlafen Sie zu wenig?
■ Sind Sie im Frühling oft nervös, unruhig und gereizt?
■ Werden Sie ohne Anlass von depressiven Stimmungen befallen?
■ Leiden Sie unter Verdauungsstörungen oder an Blähungen?
■ Leiden Sie unter kalten Füßen?
■ Ist Ihr Hals seitlich hinter dem Kinn sehr oft leicht angeschwollen?

Die Auswertung:
■ Wenn Sie alle 10 Fragen mit nein beantworten können, dann ist die Gefahr, im Frühling eine schwere Erkältung zu bekommen, sehr gering. Leben Sie so weiter wie bisher.
■ Wenn Sie nur 5 Fragen mit nein beantworten können, dann sollten Sie mehr Sport treiben, mehr Obst und Gemüse essen und vor allem darauf achten, dass Sie viel Vitamin C, den Mineralstoff Magnesium und die Spurenelemente Zink und Selen zu sich nehmen. Vitamin C liefern Grapefruits, Orangen, Kiwis, Paprikaschoten, Sauerkraut. Magnesium liefern Naturreis, Trockenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte. Selen kommt von Vollkornprodukten, Zink von Meeresfischen und Haferflocken.
■ Wenn Sie alle 10 Fragen mit ja beantwortet haben, dann sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Er soll Ihnen helfen, dass Sie in den nächsten Wochen mit natürlichen Mitteln gezielt Ihre natürlichen Abwehrkräfte aufbauen. Nur dann werden Sie den Frühling voll und ganz genießen können.

Trainingsprogram m für einen Frühling ohne Pannen
Im März ist Frühlingsanfang. Doch das ist bloß eine Kalenderweisheit. Die Natur präsentiert sich off noch lange winterlich. Damit wir nicht den Mut und die Geduld verlieren, sollten wir die kühle und noch triste Zeit damit verbringen, ein praktisches Frühlingstraining zu starten, damit wir dann, wenn die Natur richtig erwacht, gesund und fit sind.

Als Erstes sollten wir unsere bisherige Ernährung überdenken und den Frühling zum Anlass nehmen, einen neuen Anfang zu machen. Greifen Sie zum Vollkornbrot. Bauen Sie so oft wie möglich knackig frische Salate in den Speiseplan ein. Sie werden dabei erkennen: So ein Salatteller mit einem Stück Vollkornbrot ist eine komplette Mahlzeit, köstlich und kalorienarm.

Überhaupt sollten Sie den Einstieg in die Vollkornernährung probieren: morgens Müsli oder Vollkornbrot, tagsüber verschiedene andere Vollkornprodukte, zum Beispiel Vollkorn-Teigwaren. Das Erfolgsgeheimnis für eine gute Figur und Vitalität: Das Vollkorn liefert dem Organismus alle lebenswichtigen Stoffe für Fitness und Gesundheit. Und man findet ohne große Diät mit der Zeit zu einem idealen Körpergewicht.

Auch wenn draußen das Wetter noch nicht so übermäßig frühlingshaft ist: Gehen Sie jeden Tag ins Freie. Wenn Sie in der Stadt leben, dann machen Sie einen Schaufensterbummel. Wenn Sie außerhalb der Stadt leben, dann nützen Sie jede Gelegenheit für einen Spaziergang ins Grüne.

Unser-Tipp:
Um die Umstellung in die warme Jahreszeit problemlos zu schaffen, braucht der Körper lebenswichtige Stoffe, Hier ein köstlicher Drink für 2 Personen: 100 Gramm Mango pürieren, mit dem Saft einer ganzen Orange und 2 Teelöffel Zitronensaft verrühren und mit Mineralwasser aufgießen.

Widmen Sie nicht jeden Abend dem Fernsehprogramm. Gehen Sie wieder früher zu Bett. Dann können Sie problemlos am nächsten Morgen früher aufstehen, haben mehr Zeit für ein gemütliches Frühstück. Das bringt gute Laune und Vitalität. Vielleicht schaffen Sie es sogar, dass Sie vor dem Frühstück einen kleinen Spaziergang machen oder eine Runde laufen.

Keine Frage: Zum Frühlings-Training gehört natürlich auch, mit dem Rauchen aufzuhören. Helfen Sie sich dabei eventuell mit einem Anti-Raucher-Pflaster oder einem Anti-Raucher-Kaugummi (Apotheke).

Ganz besonders wichtig: Jetzt ist nach den langen Wintermonaten endlich wieder Bewegung angesagt. Man kann auf Dauer nur vital, fit und gesund bleiben, wenn man den Körper bewegt. Körperliches Training ist im Grunde genommen die beste Medizin fürs Abnehmen und fürs Wohlfühlen. Das sollen keine sportlichen Spitzenleistungen sein.

Die einzige Bedingung: Sie müssen sich regelmäßig bewegen. Täglich 30 Minuten. Das bewirkt wahre Wunder für Herz, Kreislauf, Blutdruck und Cholesterinwerte. Am Wochenende ist das kein Problem. Und wenn Sie die Woche über berufstätig sind, dann nützen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang durch den nahen Park.

Lernen Sie richtig atmen, wenn Sie sich draußen in der Natur aufhalten: Beim Ausatmen Bauch einziehen, damit alle schlechte, verbrauchte Luft aus den Bronchien gepresst wird. Beim Einatmen, Bauch heraus, damit im Brustraum viel Platz für die gute, neue Luft ist.

Viele holen sich im Frühling eine zünftige Erkältung. Die Ursache ist meist Unvernunft. Sie schauen auf den Kalender und registrieren den Frühling. Und wenn dann noch die Sonne scheint, dann sperren sie alle warmen Kleidungsstücke weg und eilen in luftiger und leichter Garderobe hinaus. Viel zu leicht für die noch recht kühlen Temperaturen. Man muss die ersten Frühlingstage in warmer Kleidung genießen.

Mitunter zwingen die Temperaturen sogar zur Winterkleidung. Das sollten Sie nicht vergessen.

So stärken Sie Ihre Immun kraft
Wir können es im Frühling jeden Tag am Arbeitsplatz, im Supermarkt, auf der Straße, im Bus oder in der U-Bahn beobachten: Die einen husten, schnäuzen sich und niesen, sind total erkältet. Andere wieder sind kerngesund und können dem Ansturm von Viren und Bakterien bestens standhalten. Die Erklärung dafür: Die einen haben ein voll intaktes Immunsystem, die anderen nicht. Wie kann ich meine natürlichen Abwehrkräfte aufbauen? Wie sollte ich mich ernähren? Wie kann ich meinen Körper abhärten? Und mit welchen natürlichen Rezepten kann ich mich stark machen, damit ich gesund durch den Spätherbst und durch den Winter komme …?

Das Immunsystem schützt uns rund um die Uhr vor Krankheiten, besser gesagt vor Krankheitserregern, die in den Organismus gelangen. Dafür verfügen wir über ein ganzes Netzwerk an Abwehrmöglichkeiten: Abwehrzellen (Lymphozyten, T-Lymphozyten und B-Lymphozyten, auch Killerzellen genannt, Makrophagen und Granulozyten, auch Fresszellen genannt), Hormone, Nerven und Peptide. Und sie sind alle durch Botenstoffe – durch so genannte Zytokine – miteinander in Verbindung, um ständig kommunizieren zu können, wie man diesen Körper schützen muss.

Die Immunologie – die Wissenschaft, die sich mit den natürlichen Abwehrkräften befasst – hat im Laufe der Jahrzehnte den Mechanismus des Abwehrsystems entdeckt: Hinter dem Brustbein sitzt die Thymusdrüse. Sie ist die Schaltzentrale für die Immunabwehr. Vom Rückenmark werden neue Zellen hierher geschleust und wie in einer Schule zu Abwehrzellen herangebildet. Dann werden sie über das Blut in den Organismus zur Abwehr gesendet. Daher kann man im Blut auch messen, ob jemand ein starkes oder schwaches Immunsystem hat.

Unser-Tipp:
Trinken Sie eine Woche lang jeden Tag 1/8 Liter Aloe vera in kleinen Schlucken. Damit stärken Sie die Abwehrkräfte in den Körperzellen.

Was ist die Ursache, wenn diese Immunabwehr nicht funktioniert, wenn wir krank werden? Da gibt es viele Faktoren: Die Thymusdrüse bildet sich von der Pubertät an schon wieder zurück, ihre Leistungen für das Immunsystem werden schwächer. Wir sind aber auch ständigen Gefahren ausgesetzt, die das Immunsystem schwächen: dauern der Stress, falsche Ernährung, körperliche Überanstrengung oder Unterforderung, Arger und Kränkungen.

Was können wir dagegen tun? Wir müssen zwei wesentliche Dinge tun: Alles vermeiden, was das Immunsystem schwächt. Und dem Immunsystem helfen, dass unsere Abwehrzellen aktiv bleiben und Kraft haben. Dr. Hermann Geesing, der inzwischen verstorbene Vater der Immun-Forschung und Immun- Therapie, der lange Jahre ärztlicher Leiter an der Schwarzwald-Privatklinik Obertal war und der das Europäische Zentrum für Immun-Forschung mit aufgebaut hat, hat einen Katalog mit den wichtigsten Geboten zum Trainieren und Stärken des Immunsystems erstellt.
1. Ständigen Stress, Ärger und körperliche Überanstrengung meiden.
2. Ausreichend schlafen, ungestört schlafen.
3. Lachen, fröhlich sein. Am Europäischen Zentrum für Immun- Therapie hat man eine Studie durchgeführt: Menschen, die lustige Filme zu sehen bekamen, hatten hohe Werte an Abwehrzellen. Wenn sie dann tragische Filme anschauten, sank die Zahl der Abwehrzellen rasant.
4. Sport treiben, am besten im Freien. Ideal: Wandern, Joggen, Radfahren. Der Körper muss gleichmäßig belastet werden. Dadurch bekommen unsere Immunzellen Sauerstoff. Kraftsport und Hochleistungssport schwächen das Immunsystem.
5. Atemübungen im Freien.
6. Körper abhärten: Wassertreten am Morgen.
7. Reizüberflutungen abbauen: zu viel Lärm, Licht. Auch faulige, ätzende Gerüche schwächen das Immunsystem.
8. Risiko-Faktoren ausschalten: Rauchen, zu viel Alkohol, zu viel Kaffee und Schwarztee, zu viel und zu fett essen.
9. Innere Ruhe finden, abschalten lernen.
10. Nahrung mit vielen Vitalstoffen zu sich nehmen.

Was kann ich nun tun, um gezielt im Frühling mein Immunsystem für die schöne Jahreszeit aufzubauen und zu stärken, damit ich weniger gefährdet bin, krank zu werden? Hier die wichtigsten Maßnahmen:
■ Gesunde Ernährung: leichte Kost, reichlich Obst und Gemüse, 5 kleine Mahlzeiten, Fett, zu viel Fleisch und Konservierungsstoffe meiden.
■ Die Darmflora muss gesund sein! Sie stützt entscheidend unser Immunsystem und baut es zu 70 Prozent auf. Hilfen: pro-biotische Jogurts mit lebenden Bakterien. Damit führt man positive, gesundheitsfördernde Bakterien zu. Das sind in erster Linie Milchsäurebakterien. Auch Brotsäurebakterien können intensiv die Immunkraft im Darm aufbauen. Das hat Prof. Dr. Grossarth-Maticek in Heidelberg nachgewiesen. Brotsäurebakterien führt man mit dem Brottrunk zu.
■ Die Zufuhr von reichlich Ballaststoffen fördert die Entwicklung der positiven Bakterien und die Stärkung der Darmflora. In der Ernährung bedeutet das Vollkorn, Leinsamen, Gemüse und
Obst. Man kann aber auch positive Bakterien – Biocult-Kulturen – aus der Apotheke zuführen: Lactobazillus Acidophilus, Bakterium Bifidum Longum. Es gibt auch Präparate – 3-Schichtkapseln – die Vitamine, Mineralstoffe und positive Bakterien liefern.
■ Flüssigkeit zuführen, damit Giftstoffe abtransportiert werden können. 2 Liter Wasser pro Tag. Ideal in diesen Wochen: Hagebuttentee. Er liefert große Mengen an Vitamin C. 8 Hagebutten haben mehr Vitamin C als 5 Orangen.
■ Auf die Versorgung mit Vitaminen achten: An sich sind alle Vitamine im Verbund wichtig, besonders aber Vitamin A, Beta-karotin, Vitamin E und Vitamin C. Vitamin C schützt die Zellflüssigkeit jeder Körperzelle, Vitamin A und Betakarotin die Zellstruktur, Vitamin E die Zellwand. Anregung – Immunsalat essen: Paprikaschoten, Petersilie, Tomaten, geraffelte Karotten, Weizenkeimöl.
■ Eine zentrale Rolle spielt das Vitamin C: Unsere Abwehrzellen – vor allem die Granulozyten – brauchen große Mengen an Vitamin C als Sprit, um arbeiten zu können. Daher jeden Tag mindestens 100 bis 200 Milligramm Vitamin C zu sich nehmen. Reichlich Vitamin C tanken kann man über die Nahrung mit Sauerkraut, Kiwis, Grapefruits, Orangen, Paprikaschoten, Kohlgemüse, Pellkartoffeln. Raucher brauchen 3-mal so viel Vitamin C.
■ Vitamin B6 ist ebenfalls wichtig für die Immunkraft: 2 Bananen am Tag, Sojaprodukte, 200 Gramm Weizenkeime.

Diese Mineralstoffe und Spurenelemente brauchen wir für unsere natürlichen Abwehrkräfte:
■ Zink ist sehr wichtig für die Immunkraft. Unsere Immunzellen brauchen Zink. Das erklärt auch, warum unsere Großmütter bei Erkältungen Hühnersuppe mit Fleischstücken empfohlen haben. Da sind große Mengen an Zink drinnen. Das hat man an der Mayo-Klinik herausgefunden. Zink ist auch in Milchprodukten und Vollkornprodukten enthalten.
■ Ohne Selen gibt es keine Immunkraft. Das sagt Prof. Dr. Schrauzer, Uni San Diego, Kalifornien. Selen ist enthalten im Knoblauch und im Meeresfisch. Und das sind die Naturstoffe, die unsere Immunkraft aufbauen und stark machen, weil sie antiviral und antibakteriell sowie pilzabwehrend wirken:
■ Knoblauch: Man muss reichlich davon essen, etwa 4 Zehen am Tag.
■ Saft der Aloe vera: Der Hauptwirkstoff Acemannan stärkt die Immunkraft. Trinken Sie 3 Wochen 1/8 Liter am Tag.
■ 5 Tassen grüner Tee pro Tag. Er liefert viel Vitamin C und schützende Polyphenole.
■ Schwarzkümmelöl: Studien des Immunologen Dr. Peter Schleicher in München haben ergeben, dass die Wirkstoffe im Schwarzkümmel vor allem die Immunkraft der Atemwege aufbauen.

Auch die seelische Verfassung und Ausgeglichenheit können die Immunkraft stärken und beeinflussen.
■ Stressbelastung schwächt die Immunkraft, wie Streit, Ärger, Kränkungen, zu viel Arbeit, zu wenig Erholungsphasen.
■ Sex in einer harmonischen Partnerschaft stärkt die Immunkraft, weil dadurch Endorphine – Glückshormone – gebildet werden.

Wie sehr kann man mit Sport die Immunkraft stärken?
Da gibt es Untersuchungen von skandinavischen Wissenschaftlern: Etwas Sport, der mit Freude durchgeführt wird, stärkt das Immunsystem. Wenn man sich dabei aber übernimmt und erschöpft ist, was bei vielen Sportlern der Fall ist, wird das Immunsystem geschwächt. Die natürlichen Abwehrkräfte dulden keine Übertreibung, keine Überforderung des Organismus.

Wandern: Medizin für Beine, Herz und Kreislauf
Gehen ist die natürlichste Möglichkeit für den Menschen, sich fortzubewegen. Wenn man es zum Freizeitsport ausbauen möchte, dann spricht man vom Wandern, in den USA vom Walking. Wandern vor allem am Wochenende ist das ganze Jahr über eine beliebte Bewegungsart für die ganze Familie. Vielleicht tun Sie es gern und wissen gar nicht, wie gesund es ist. Es gibt zweifelsohne Freizeitsportarten, die faszinierender und aufregender sind als das Wandern. Man leistet nichts Sensationelles, muss sich aber auch nicht groß anstrengen oder selbst überwinden. Es besteht auch nicht die Gefahr, dass man gefährlich übertreibt und sich schadet, wenn man von einem Muskelkater absieht.

Wandern kann jeder: ob Kleinkind, Schulkind, Frauen und Männer in den besten Jahren sowie Menschen im hohen Alter. Fürs Wandern braucht man auch keine teure Ausstattung: feste Schuhe und bequeme Kleidung sind ausreichend.

Welche gesundheitliche Bedeutung hat nun das Wandern?
■ Der ganze Körper wird dabei trainiert, die Beine allerdings am meisten. Die Muskulatur der Beine wird sanft und gleichmäßig durchblutet sowie elastisch gehalten. Es gibt kaum Gefahr einer Muskelzerrung oder eines Muskelrisses. Da der Fuß ständig Bodenkontakt hat, werden die Fußsohlen massiert, und über die Reflexzonen werden Muskeln, Wirbelsäule und alle inneren Organe positiv beeinflusst.
■ Kräftige Schritte spürt man bis ins Gesäß. Das ist ein Beweis, dass beim Wandern die Becken-, die Gesäß- und Bauchmuskulatur angeregt werden, wobei auch die Verdauung gefördert wird.
■ Eine kürzliche Studie von Sportmedizinern in Oslo hat ergeben: Wenn man beim Wandern und beim flotten Gehen die Arme so richtig weit mitschwingen lässt, so ist das nicht nur gesund für die Wirbelsäule, auch die Atmung wird verbessert. Und man verbraucht dabei um fast 50 Prozent mehr Kalorien. Nacken und Schultern werden entspannt.
■ Bänder, Gelenke und Sehnen werden beim Wandern geschont. Es kann dabei keine Verletzungen wie beim Laufen geben. Es können daher auch all jene wandern, die schwache Bänder oder einen Bandscheibenschaden haben.
■ Wandern ist eine stoßfreie Bewegungsart. Man muss dabei den ganzen Fuß von der Ferse bis zu den Zehen einsetzen.
■ Wer wandert, um abzunehmen, muss sich allerdings ganz schön anstrengen. Wenn man 1 Stunde wandert, baut man bloß 300 Kаlorien ab. Wer allerdings regelmäßig wandert, kann mit dem Gehen einiges erreichen.
■ Wandern stärkt den Kreislauf, fördert die Sauerstoffaufnahme, aktiviert Lunge und Herz, baut
Stress ab, macht die Muskeln geschmeidig und fördert die allgemeine Konstitution sowie den Schlaf

Ältere Menschen sowie Kinder sollten als kleine Hilfe einen Wanderstock benutzen. Außerdem: Wer wandert, der sollte so wenig wie möglich tragen und wenn, dann alles gleichmäßig in einem Rucksack verteilt.

Und vor allem: Wandern Sie in sauerstoffreicher Luft, fern von Industriegebieten und starkem Straßenverkehr. Das richtige Tempo: 7,5 Kilometer pro Stunde. Aber auch 5 Kilometer/Stunde sind ein guter Anfang. Da müssen Sie 120 Schritte pro Minute machen. Jeder von uns sollte pro Woche 3 bis 4 Stunden wandern.

Wer im Frühling nach der langen Winterpause wieder in die Natur hinauswandert, der sollte aber auch einiges dafür tun, damit die Füße fit bleiben oder schnell wieder fit gemacht werden:
Wandern Sie nur in festen, innen weichen und bequemen Schuhen, die den Fuß gut abstützen. Sie sollten diese Schuhe schon einige Tage vor der Wanderung auch zu Hause tragen. So gewöhnen sich die Füße daran.

Füße werden wanderfit, wenn Sie jeden Morgen einige Zeit Wassertreten nach Pfarrer Kneipp: Lassen Sie 30 bis 40 Zentimeter tief kaltes Wasser in die Badewanne, und steigen Sie dann darin mit nackten Beinen 1 bis 3 Minuten im Storchen-schritt umher.

Wandern Sie niemals mit schmerzenden Füßen weiter. Machen Sie eine Pause, ziehen Sie Schuhe und Strümpfe aus, massieren Sie die Füße. Wenn die Fußsohlen heiß sind und brennen, reiben Sie sie mit Hirschtalg-Salbe (Apotheke) ein. Bei müden Füßen hat sich Franzbranntwein-Gel (Apotheke) bewährt.

Zu Hause lagern Sie die Beine hoch und nehmen dann ein Fußbad. Lösen Sie dafür in einem Eimer mit 5 Liter heißem Wasser 1/8 Kilo Salz auf. Baden Sie die Füße 15 Minuten darin.

Sie können die Füße auch in Kamillentee baden. 5 Esslöffel Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, in den Eimer zum heißen Wasser gießen. Danach ist es sinnvoll, die Füße mit Propolis-Massagecreme (Apotheke) einzureiben.

Laufen schenkt uns Glückshormone
Hohe Blutfettwerte, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Stress, Farm und Umweltgifte bedrohen uns. Ein besonders wirksames Mittel der Vorbeugung ist das Laufen. Nach dem Winter hat man zu Frühlingsbeginn wieder richtig Sehnsucht danach.

Unser-Tipp:
Jeder von uns kann Bewegung machen: leichte Gymnastikübungen, spazieren gehen, Radfahren, schwimmen, Ball spielen. Das alles kann man, wenn man gesund ist, in jedem Alter.
■ Beim Laufen kann man einen ganzen Liter mehr sauerstoffreiche Luft nutzen, als wenn man keine Bewegung macht. Beim Laufen entwickelt sich die Lunge kräftiger. Das Blut bekommt
dadurch mehr Sauerstoff für die Zellen zugeführt.
■ Das Herz wird leistungsfähiger.
■ Die Arterien werden weiter und elastischer.
■ Der Kreislauf wird verbessert.
■ Im Gehirn werden Endorphine – Glückshormone – produziert und versetzen den Läufer in Superstimmung.

Die wichtigste Investition fürs Laufen sind gute Schuhe. Sie müssen exakt passen, müssen den Fuß stützen und dämpfen. Sie sollten beim Kauf eines Laufschuhes nicht sparen. Die Sportgeschäfte beraten ausgezeichnet! Laufen Sie in landschaftlich besonders schönen Gegenden, damit auch Ihr Auge mit genießen kann. Laufen Sie, wenn Sie die Gelegenheit haben, nicht allein, sondern mit einem Partner oder einer Gruppe.

Laufen kann jeder, der Spaß daran hat: Wer gesund ist, kann sofort damit beginnen. Wer ein Leiden hat, muss unbedingt vorher seinen Arzt fragen. Kinder und Senioren laufen besser kürzere und ebene Strecken.

Laufen muss man lernen. Am Anfang bewegt man sich verkrampft. Man bekommt keine Luft. Man läuft und atmet zu hektisch, man verspürt immer wieder Seitenstechen. Daher ist wichtig: Finden Sie einen natürlichen Laufstil.

Atmen Sie richtig. Durch die Nase wird eingeatmet, damit die Luft gefiltert wird. Durch den Mund wird ausgeatmet. Gewöhnen Sie sich einen Schrittrhythmus an: Bei jedem zweiten rechten Schritt wird eingeatmet, bei jedem zweiten linken Schritt ausgeatmet.

Bewegen Sie beim Laufen die Arme richtig. Die Arme bestimmen den Laufrhythmus. Sie sollen abgewinkelt sein. Die Unterarme sollen zwischen Taille und Brust pendeln. Die Ellenbogen sollen Tuchfühlung zum Körper haben. Hände locker, Daumen nach oben.

Hier noch ein paar wichtige Lauf- Gebote: Übertreiben Sie nicht. Beginnen Sie Ihr Training langsam und vorsichtig. Laufen Sie mindestens 3-mal in der Woche und zwar mindestens 12 Minuten. Da Sie beim Laufen sicher ins Schwitzen kommen werden, müssen Sie anschließend auch für die entsprechende gesunde Flüssigkeitszufuhr sorgen:
Trinken Sie am besten reichlich stilles Mineralwasser oder Apfelsaft 50 zu 50 mit Wasser oder Mineralwasser verdünnt.

Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung
Radfahren ist in den letzten Jahren wieder zu einem Volkssport geworden. Heute stehen überall wunderbare Radwege zur Verfügung. Sie machen es zu einem besonderen Vergnügen, in die Pedale zu treten. Zugleich ist Radfahren ein Freizeitsport, mit dem man sehr viel für die Gesundheit und Fitness tun kann. Radfahren ist für Jung und Alt die optimale Ausdauerbelastung, der sich jeder aussetzen kann. Rad fahren können Kinder genauso wie Erwachsene, sogar Senioren mit Gelenkproblemen können mitmachen, weil bei dieser Art von Bewegung das eigene Körpergewicht kein Problem darstellt. Daher ist dieser Freizeitsport ideal für Menschen mit Kniegelenkarthrosen.
Grundsätzlich kann man sagen:
■ Radfahren bringt auf schonende Weise Herz und Kreislauf in Schwung.
■ Die Lunge wird gestärkt, die gesamte Atmung wird angeregt.
■ Das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst.
■ Radfahren stärkt das Immunsystem gegenüber Infektionskrankheiten und Gefäßveränderungen.
■ Die Muskeln werden trainiert.
■ Die Verdauung wird verbessert, weil die Bauchmuskeln rhythmisch gereizt werden.
■ Die allgemeine Leistungsfähigkeit des Menschen wird durch das Radfahren erhöht.
■ Der deutsche Sportmediziner Dr. Reinhard Schneiderhahn in München hat im Frühjahr 2001 im Rahmen einer Studie gemessen: Wenn man oft Rad fährt und dabei zügig und fest in die Pedale tritt, werden nicht nur – wie beim Laufen – Endorphine, also Glückshormone, ausgeschüttet, sondern auch große Mengen der Gute-Laune-Substanz Serotonin.

Allerdings muss man beim Radsport einige Grundsätze beachten, damit er wirklich unserer Gesundheit dient: Wenn Sie das Radfahren erst erlernt haben oder lange nicht mehr im Sattel gesessen haben, dann übertreiben Sie anfangs nicht. Beginnen Sie mit ganz ebenen Strecken, und fahren Sie nicht länger als 1 Stunde am Tag.

Bluthochdruck-Patienten sollten mit ihrem Arzt sprechen, ehe sie das Fahrrad besteigen. Fahren Sie nicht zu schnell. Das richtige Tempo ist für die Gesundheit dann gegeben, wenn Sie dabei mit Ihrem Radfahrpartner bequem sprechen können.

Wenn Sie müde werden, wenn Sie ein Muskelzittern oder Atemnot verspüren, müssen Sie absteigen und eine längere Pause einlegen.

Wichtig ist auch die Beschaffenheit des Rades: Fachgeschäfte helfen bei der Einstellung und verpassen dem Rad einen Frühjahrs-Service.

Sehr wichtig ist auch die Bekleidung beim Radfahren: Tragen Sie geeignete Sportkleidung! Bei Sonnenschein dürfen Sie nicht die schützende Kopfbedeckung vergessen. Tragen Sie helle Farben zu Ihrer Sicherheit im Verkehr.

Sehr wesentlich ist auch das Essen und Trinken beim Radfahren: Essen Sie vor einer Radtour nicht zu viel und nicht zu üppig. Trinken Sie keinen Alkohol. Rauchen Sie 3 Stunden vor einer Radtour keine Zigarette. Während des Radfahrens sollten Sie sich nur leicht und vitalstoffreich ernähren: mit einem Müsliriegel, einer Banane, einem Apfel, mit Vollkornkeksen.

Ganz wichtig ist der Flüssigkeitsnachschub. Trinken Sie Kräutertees aus der Thermosflasche, nicht zu kaltes Mineralwasser oder ein mineralstoffreiches Elektrolytgetränk. Ideal: Apfelsaft 50 zu 50 mit Wasser oder Mineralwasser vermischt oder Himbeersirup mit Wasser.

Naturrezepte gegen Frühjahrsmüdigkeit
Speziell in den ersten Frühlingswochen haben viele Menschen das gleiche Problem: Sie fühlen sich müde und schlapp, würden sich am liebsten tagsüber hinlegen. Ihr Schlafbedürfnis ist enorm. Leistungsfähigkeit und Konzentration sind herabgesetzt.

Das typische äußere Anzeichen: Sie schleppen sich gähnend durch den Tag und fühlen sich wie gerädert. Dazu gibt es nur einen Kommentar: Sie ist eben wieder da – die Frühjahrsmüdigkeit. Man sollte sie jedoch – was viele tun – nicht einfach hinnehmen. Man sollte rasch etwas dagegen tun.

Was ist eigentlich die Ursache für das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit? Internationale Wissenschaftler sind verschiedener Meinung.
■ Die einen sagen: Dahintersteckt nach den langen Wintermonaten ein erhebliches Vitamindefizit, vor allem an Vitamin C und E.
■ Verhaltensforscher glauben: Unser Urinstinkt hat immer noch ein Restbewusstsein für einen notwendigen Winterschlaf, den wir nicht durchführen.
■ Andere wieder meinen: Es fehlt uns nach vielen trüben Wintertagen das entsprechende Sonnen
licht. Überdies belastet das trostlose Grau der Natur die Seele.
■ Hormonexperten sind wieder der Ansicht: Das Auge des Menschen tankt nach dem Winter plötzlich wieder mehr Licht und Sonne. Der Körper stellt sich auf die schöne Jahreszeit um und beginnt viel zu viele Hormone zu produzieren. Dadurch aber wird der Organismus gestresst und macht schlapp.

Und so können Sie die Frühjahrsmüdigkeit besiegen und wieder rasch in den Griff bekommen:
■ Überwinden Sie die Müdigkeit mit Vitamin C, und bekämpfen Sie damit nachweislich den Frühjahrsstress des Körpers. Reichlich Vitamin C macht munter. Essen Sie regelmäßig Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Paprikaschoten, Kiwis. Trinken Sie Hagebuttentee und Sanddornsaft. Nehmen Sie täglich zusätzlich Vitamin-C- Präparate aus der Apotheke.
■ Der amerikanische Wissenschaftler Prof. Dr. Jeffrey Bland hat nachgewiesen, dass frühjahrsmüde Menschen einen erheblichen Mangel an Vitamin E aufweisen. Das bedeutet: Essen Sie im Frühling verstärkt Weizenkleie, Weizenkeime, Weizenkeimöl, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Vollkorn, Eier. Nehmen Sie einige Zeit täglich 1 Kapsel (200 Milligramm) pflanzliches Vitamin E aus der Apotheke mit etwas Flüssigkeit.
■ Wer frühjahrsmüde ist, hat meist zu wenig Eisen. Essen Sie daher Sojaprodukte, Sonnenblumenkerne, Rote Rüben und Hühner-fleisch. Ein ideales Frühjahrsessen gegen die Müdigkeit: ein Stück Vollkornbrot mit etwas Butter und dick mit frisch gehacktem Schnittlauch belegt. Der Schnittlauch liefert zusätzlich viel Vitamin C.
■ Sorgen Sie für ausreichend Schlaf, vor allem für den Vormitternachtsschlaf, dabei regeneriert sich der Körper schneller.
■ Gehen Sie viel spazieren. Machen Sie regelmäßig Gymnastik.
■ Machen Sie eine Kräutertee- Kur: Trinken Sie eine Woche lang 3-mal täglich 1 Tasse Brennnesseltee, dann 1 Woche lang 3-mal täglich Löwenzahnwurzeltee aus der Apotheke oder Drogerie.
■ Und hier mein Spezialcocktail gegen Frühjahrsmüdigkeit: 6 Esslöffel Fenchelsaft, 6 Esslöffel Sanddornsaft, 1 Esslöffel Zitronensaft und 1/4 Liter frisch gepressten Orangensaft verrühren. Langsam trinken.
■ Es gibt auch eine chinesische Akupressurübung gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Auf der Spitze des Mittelfingers beider Hände sitzt der Energiepunkt KS 9. Von hier aus gehen Energiebahnen, die den Kreislauf beleben, direkt zum Gehirn. Reiben Sie nun einfach mit dem Daumen der jeweiligen Hand die Kuppe des Mittelfingers so fest und intensiv, dass ein Wärmegefühl eintritt. Dann machen Sie eine Pause von 10 Sekunden und wiederholen die Übung.
■ Ganz wichtig: Reduzieren Sie für einige Zeit den Genuss von Fleisch, Wurst, Alkohol und Nikotin.

Entspannen schon vor dem Sommerurlaub!
Von Mai an beginnen viele ihren Sommerurlaub zu planen. Sie blättern in Reiseprospekten, holen sich Informationen aus dem Reisebüro, sitzen mit Vorfreude vor dem Fernsehapparat, wenn es einen Bericht aus jenem Land gibt, das man als Ferienziel ausgesucht hat. Vielleicht gibt man sogar schon eine Anzahlung für das Reisearrangement. Das ist alles ganz wichtig. Dennoch hat man das Wichtigste vergessen: den Stressabbau. Denn bei den meisten Menschen werden die Urlaubsvorbereitungen und die letzten Arbeitswochen vor dem Urlaubsantritt in einer unbeschreiblichen Hektik absolviert.

Freizeitmediziner betonen: Ein Urlaub kann nur dann erholsam werden, wenn man ihn mit guter Laune und mit einer gewissen Entspanntheit startet. Die Realität aber sieht anders aus. Die meisten von uns überfordern sich in den letzten Wochen vor den Ferien. Sie wollen noch so viel Arbeit erledigen, machen Überstunden und denken dabei immer: Dann im Urlaub werde ich mich erholen’

Das kann nicht funktionieren. Wer die heiß ersehnten Wochen mit Stressbelastung, vollkommen ausgelaugt und geschafft beginnt, der kann zu keiner optimalen Erholung finden. Das ist ja auch die Erklärung dafür, dass viele Menschen in den ersten Urlaubstagen krank werden oder sich zumindest elend fühlen.

Mancher wird nun fragen: Was kann man tun, damit man die Ferien in optimaler seelischer, nervlicher und körperlicher Verfassung beginnt?
Die Antwort führender Freizeitmediziner lautet: Bauen Sie in den nächsten Wochen bis zum Urlaubsbeginn allen negativen Stress ab. Nur dann können Sie den Urlaub an sich vom ersten Tag an genießen und richtig auskosten.

Unbewältigter Stress vor dem Urlaub bringt viele Gefahren für unsere Gesundheit. Das hat ein Ärzte-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Paul J. Rosch, dem Präsidenten des American Institute of Stress im Rahmen einer Untersuchung nachgewiesen:
■ Man geht mit erhöhtem Blutdruck in die Ferien. Herz und Kreislauf sind belastet.
■ Die Nerven sind gereizt und auch nicht mit positiven Urlaubseindrücken belastbar.

Unser-Tipp:
Ein schöner, erholsamer Urlaub stärkt nicht nur Geist, Seele und Körper im Allgemeinen. Die meisten Menschen kommen mit einem kräftigeren, gesünderen Herzen zurück.

■ Frauen und Männer gehen gleichermaßen mit schwer gedrosselter Liebeslust in den Urlaub, weil durch den Stress davor die Produktion der Sexualhormone gedrosselt wurde. Das ist auch der Grund, warum die Partnerschaft in den ersten Urlaubstagen sehr oft in eine Krise kommt.
■ Die körpereigenen Abwehrkräfte sind bei Urlaubsantritt sehr geschwächt. Man ist für Krankheiten besonders anfällig, was speziell in exotischen Ländern verhängnisvoll werden kann.

Es ist daher enorm wichtig, dass wir alle lernen, bereits in den Wochen vor dem Urlaub den negativen Stress abzubauen. Dafür müssen wir spezielle Energiequellen entdecken und ein Anti-Stress-Programm erlernen, damit Körper und Seele neue Kraft tanken können.

Hier einige wichtige Strategien für die Vorurlaubszeit:
■ Regelmäßiges autogenes Training bringt sinnvolle Entspannung. Fragen Sie Ihren Arzt, wo es in Ihrer Nähe einen Kurs gibt.
■ Joga-Übungen und Atemtechnik. Auch dafür gibt es Einführungskurse.
■ Musiktherapie. Ziehen Sie sich zurück, und genießen Sie eine Stunde lang Ihre Lieblingsmusik.
■ Gehen Sie regelmäßig in einen Tanzkurs, ins Fitnesscenter oder in die Volkshochschule.
■ Warten Sie nicht bis zum Urlaub mit Freizeitsportarten, die Sie besonders mögen. Machen Sie auch schon in den Wochen vor dem Urlaub körperliche Bewegung. Sie bauen damit viele Spannungszustände ab und versetzen sich in eine positive Stimmungslage. Sie sollten diese Sportaktivitäten ohne jeden übertriebenen Ehrgeiz durchführen. Es genügt aber auch, wenn Sie sich regelmäßig morgens und abends Zeit für Gymnastikübungen nehmen.
■ Achten Sie in all den Wochen vor den Ferien darauf, dass Sie jede Nacht acht Stunden tiefen, ungestörten Schlaf haben. Ausreichende Tiefschlafphasen bewirken einen optimalen Abbau von Stresszuständen.
■ Betreiben Sie einige Wochen vor den Ferien Gehirn-Jogging. Nehmen Sie sich Zeit für Kreuzworträtsel. Lernen Sie ein Gedicht. Ideal: Lernen Sie die wichtigsten Vokabeln der Sprache Ihres Urlaubslandes. Das hilft Ihnen jetzt, von den Alltagspflichten auszusteigen, und hat obendrein den Vorteil, dass Sie sich dann am Urlaubsziel besser zurechtfinden. Die beste Methode, Stress abzubauen: Kombinieren Sie geistige mit körperlicher Fitness. Lernen Sie die Fremdsprache beim Wandern durch die Natur.
■ Atmen Sie ätherische Öle ein, die Ihnen helfen, Stress abzubauen. Besonders geeignet für die Einstimmung auf den Urlaub: Eukalyptus, Kamille, Iris, Lavendel, Oregano, Thymian oder Bergamotte. Nützen Sie sie in der Duftlampe oder als Badezusätze in der Wanne.

Unser-Tipp:
An heißen Sommertagen verlieren Autofahrer viel Flüssigkeit. Damit es zu keinen Kreislaufproblemen kommt, sollten sie immer reichlich Mineralwasser oder ungesüßte Kräutertees dabeihaben. Als Zwischenmahlzeit eignen sich Melonen, Gurken oder lauwarme Suppen.

■ Gönnen Sie sich auch vor dem Urlaub anstelle von falscher Hektik Freizeitstunden, in denen Sie ausschließlich tun und lassen, was Ihnen Spaß macht. Schieben Sie das nicht auf die Ferienzeit auf.
■ Speziell vor dem Urlaub, wenn sich die letzten beruflichen und privaten Arbeiten wie ein riesiger Berg vor Ihnen aufbauen, sollten Sie bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufnehmen. Ihr Apotheker wird Sie da gerne beraten. Sehr sinnvoll ist es, sich mit Magnesium- Biolectra-Präparaten, mit Zink- Biolectra-Präparaten sowie mit Vitamin C und dem Nervenvitamin B1 zu versorgen.
■ Speziell der Apotheker hält aber auch verschiedene Aufbaukuren mit Natursubstanzen bereit, die man vor dem Urlaub zur allgemeinen Stärkung der Abwehrkräfte nehmen kann. Solche Kuren haben oft Wirkstoffe wie Ginseng, Gelee royale, Weißdorn und andere Substanzen in Kombination oder einzeln.
■ In der Zeit vor dem Urlaub sollte man aber auch besonders auf gesunde Ernährung achten. Wichtige Naturprodukte, die gegen den Stress helfen, sind: Bananen, Weizenkleie, Nüsse, Naturreis und alle Vollkornprodukte.

Wenn Sie nur einige dieser Ratschläge beachten, werden Sie bereits entspannt und stressfrei in den Urlaub fahren und werden dann in diesem Urlaub optimale Erholung finden.

Der Start in den Urlaub darf nicht zum Stress werden
Eine Statistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besagt, dass sich nur 42 Prozent all jener Menschen wirklich körperlich, seelisch und nervlich erholen, die im Sommer Urlaub machen. Das macht nachdenklich.

Arzte und Psychologen haben die Begründung dafür gefunden: Die meisten von uns haben zum Start in die Ferien und dann während der Ferien negativen Stress.

Es ist zwar nicht der Stress von Beruf und Privatleben daheim. Viele von uns haben die Kunst verlernt, sich richtig zu erholen. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen Urlaub ohne Stress zu verbringen:
■ Wenn Sie Urlaubsziel und Art des Urlaubs entscheiden, können Sie bereits Einfluss darauf nehmen, ob Sie tatsächlich die Garantie für entspannende, geruhsame Ferien haben. Fahren Sie nirgends hin, nur weil Freunde oder Bekannte dahin reisen. Erkundigen Sie sich vorher, ob die Gegebenheiten genau Ihren Vorstellungen von Ruhe und Erholung entsprechen.
■ Sie selbst entscheiden über Stress oder Nicht-Stress, wenn Sie An- und Abreise planen. Der eine genießt die Fahrt in den Urlaub hinter dem Steuer. Der andere wird allein beim Gedanken daran nervös. Der eine liebt Reisen im Flugzeug. Der andere hat panische Angst davor. Auto, Schiff, Bahn, Flugzeug: Überlegen Sie genau, wie Sie reisen wollen.
■ Es ist schick geworden, ohne vorherige Planung ein Ferienziel anzusteuern und sich dort
auf gut Glück ein Hotelzimmer zu suchen. Wenn Sie kein Abenteurer sind, dann verzichten Sie darauf. Buchen Sie bei Ihrem Reisebüro schon daheim eine entsprechend erholsame Unterkunft. Es macht sehr viel Stress, am Urlaubsort kein Dach über dem Kopf zu haben und dann mit einem Notquartier vorliebnehmen zu müssen.
■ Viele vergessen: Nur wenn man gesund im Urlaub ist, dann ist es ein genussvoller Urlaub. Viele unterschätzen die Gefahren von Infektionen, vor allem in südlichen Ländern. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Apotheker, welche Impfungen und gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen Sie für Ihr Urlaubsziel beachten müssen.
■ Wer verantwortungsvoll auf Reisen geht, der hat immer eine Reiseapotheke dabei, die Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Apotheker zusammenstellen. Wenn Sie an einer chronischen Krankheit leiden, vergessen Sie nicht, Ihre Medikamente mitzunehmen. Es kann sehr viel Stress bedeuten, wenn Sie in einem fremden Land Ihre Tabletten oder Tropfen besorgen wollen. Sie werden sie kaum bekommen.
■ Sie fahren mit viel besseren Nerven in den Urlaub, wenn Sie geregelt haben, wer in Ihrer Wohnung nach dem Rechten sieht: Wer die Post aus dem Briefkasten nimmt, wer die Zimmerpflanzen oder das Haustier versorgt.
■ Wichtig für eine angenehme Reise ist auch die Auswahl der Koffer. Sie sollten nicht zu klein sein. Ideal: mit Handgriff und Rädern. Und Sie sparen viel Nervenkraft, wenn Sie sich angewöhnen, die Koffer immer nach dem gleichen System zu packen, damit Sie alles sofort finden, was Sie brauchen.
■ Auf Reisen können Koffer und Reisetaschen verloren gehen, oder sie kommen später an. Daher gibt’s weniger Stress, wenn Sie die wichtigsten Dinge, vor allem Ihre Medikamente, im Hand-gepäck bei sich haben.
■ Dazu gehört auch Kleingeld in der Landeswährung. Es ist unangenehm, wenn man telefonieren muss oder Trinkgeld geben will und nichts dabei hat.
Rechnen Sie damit, dass dort, wo Sie hinreisen, auch schlechtes Wetter sein kann. Planen Sie ein Notprogramm.
■ Viele fahren mit dem Wagen gern nachts in die Ferien. Sie sollten allerdings wissen: Inzwischen sind die Straßen auch nachts stark befahren. Und nachts ist die Stressanfälligkeit für den Organismus größer. Das bedeutet auch: verstärkte Unfallgefahr.
■ Vermeiden Sie es, mit Hektik abzureisen. Das bedeutet: gleich vom Arbeitsplatz weg. Verbringen Sie den ersten Urlaubstag zu Hause. Ein stressfreier Ferienbeginn ist schon ein guter Start in die Erholung.
■ Teilen Sie es sich so ein, dass Sie rechtzeitig am Bahnhof, auf dem Flugplatz oder an der Schiffsanlegestelle sind. Sie treten sonst gehetzt, überfordert und schweißgebadet die Ferien an. Die mögliche Folge: Sie sind dann die ersten Tage krank.
■ Widmen Sie sich in den ersten Tagen an Ihrem Urlaubsziel der absoluten Ruhe: Schlafen Sie länger, nehmen Sie ein genussvolles Frühstück, träumen Sie vor sich hin, ruhen Sie sich aus. Nur so können Sie vom Alltag aussteigen. Fallen Sie nicht nahtlos vom Berufsstress in den Freizeitstress. Es ist ganz wichtig, in den Ferien
eine harmonische Ausgewogenheit zwischen Ausruhen und Erleben zu finden.
■ Bei bester Planung gibt es keine Garantie für Stressfreiheit auf der Reise und am Urlaubsort. Wer dafür vorbereitet sein möchte, sollte sich vom Apotheker Anti-Stress-Sprit mitnehmen. Es gibt Natursubstanzen, die den Stress bekämpfen, die uns beruhigen, unsere Stimmung und Nerven positiv beeinflussen: Dazu gehören der Mineralstoff Magnesium, die B-Vitamine sowie die Wirkstoffe der Arzneipflanzen Johanniskraut, Melisse und Baldrian.
■ Ganz wichtig: Machen Sie nur mit Menschen Urlaub, mit denen Sie sich gut verstehen. Streit schafft enormen Stress und kann die Ferien zur Katastrophe werden lassen.

Vitamin E schützt vor Gefahren im Sommer
Millionen Menschen freuen sich Jahr für Jahr auf den Sommerur-laub. Viele bedenken aber nicht: In der schönen Jahreszeit und vor allem im sonnigen Süden erwartet uns nicht nur Angenehmes. Es gibt auch Gefahren für unsere Gesundheit. Die schädlichen UV-Strahlen der Sonne, das bodennahe Ozon, Chlor im Wasser der Schwimmbäder. Forschungen in den USA haben ergeben: Das wichtigste Vitamin, das uns vor diesen Gefahren schützen kann, ist das Vitamin E.

In New York fand ein internationales Medizin-Symposium statt, bei dem die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Vitamin E in der Hautpflege von namhaften Forschern und Ärzten präsentiert wurden. Unter den zahlreichen internationalen Fachleuten: der Vitamin-E-Papst weltweit, Prof. Dr. Lester Packer von der Berkeley Universität in Kalifornien. Er hielt das Hauptreferat, und er hatte gemeinsam mit dem jungen deutschen Arzt Dr. Stefan Weher viel Neues über Vitamin E zu berichten.

Die Erkenntnisse aus New York zeigen ganz deutlich, dass das Vitamin E im Sommer ein wertvoller Schutz für die Haut ist. Für seine erfolgreichen Forschungen auf diesem Gebiet hat Dr. Stefan Weber im Rahmen des Symposiums in New York den begehrten internationalen Optolind-Hautforschungspreis verliehen bekommen.

Hier die Fakten:
■ Die Hornhautschicht des Menschen ist stark mit Vitamin E angereichert. Dies gilt insbesondere für die Bereiche, die der Sonne am intensivsten ausgesetzt sind: Gesicht, Hals und Hände. Das Vitamin E wird aus den Talgdrüsen angeliefert. Es soll die Immunkraft der Haut stärken und die Haut vor vorzeitiger Hautalterung schützen.
■ Die UV-Strahlen der Sonne reduzieren den natürlichen Vitamin- E-Vorrat innerhalb von 5 Stunden um rund 50 Prozent. Das heißt: Wer zu lange starker Sonne ausgesetzt ist, der verliert einen großen Anteil an Vitamin E in der Haut. Der Immunschutz sinkt rasant. Die Haut neigt verstärkt z.B. zur Faltenbildung. Vitamin E muss nachgeliefert werden.
■ Vitamin E bewahrt uns damit vor frühzeitiger Hautalterung, vor Faltenbildung und vor der gefährlichen Zellzerstörung.

Die Frage liegt nahe: Ist das Vitamin E dann auch ein Schutz vor Hautkrebs? Ersetzt es die Sonnenschutzmittel?

Zweifelsohne helfen genügend Vitamin-E-Vorräte, die immer wieder von außen nachgeliefert werden, das Risiko zu senken. Das darf aber nicht zu dem Irrglauben führen, dass das Vitamin die Sonnenschutzpräparate erspart. Die Kombination ist wichtig: die vorbeugende Pflege der Haut mit Vitamin E und dann der direkte akute Schutz mit Sonnenschutzpräparaten. Beides erlaubt allerdings nicht das hemmungslose Braten in der Sonne. Übrigens: Auch nach dem Sonnenbad sollte Vitamin E auf die Haut aufgetragen werden, um die durch die Sonnenstrahlen verursachten Zellschäden so gering wie möglich zu halten.

Das Vitamin E in der Haut schützt aber nicht nur vor Sonnenbestrahlung. Auch das ist eine der neuen Botschaften des Symposiums in New York. Wir haben seit etlichen Jahren an heißen Sommertagen in den Großstädten und auf dem Land das Problem des bodennahen Ozons. Umweltschadstoffe, vor allem aus dem Straßenverkehr und aus Industrieabgasen, produzieren im Zusammenspiel mit der Sonneneinstrahlung ein aggressives Atemgift, das bodennahe Ozon. Man war zuerst der Meinung, dass es nur unsere Atemwege angreift. Man weiß heute, dass auch die Haut geschädigt wird. Und auch da können die Vitamin-E-Vorräte einen wertvollen Schutz bieten.

Ebenso schützt das Vitamin E in der Haut vor dem schädlichen Einfluss von Chlor, das sehr oft in öffentlichen Bädern oder in privaten Swimmingpools in großen Mengen dem Wasser zugesetzt wird.

Spezial Tipp:
Sonnenöl muss 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbaden im Schatten auf die Haut aufgetragen werden. Es muss alle drei Stunden erneuert werden.

Wie kann man nun die Schutzfunktion des Vitamin E im Sommer und speziell im Urlaub nützen? Wie führt man Vitamin E zu? Da gibt es mehrere Möglichkeiten, die man alle ausschöpfen sollte, vor allem, wenn man intensiv und regelmäßig der Sonne und dem bodennahen Ozon ausgesetzt ist.
■ Ernähren Sie sich speziell in der schönen Jahreszeit sehr Vitamin- E- reich. Vitamin E in interessanten Mengen ist in allen Vollkornprodukten, in Milchprodukten, in Weizenkeimöl sowie im Olivenöl, in der Avocado, in Weizenkeimen und in Nüssen enthalten.
■ Wenn man das Gefühl hat, dass die Belastung der Haut besonders groß ist, sollte man ergänzend Vitamin E in Kapselform einnehmen. Prof. Dr. Lester Packer rät, was auch die Experten der deutschen Optivit-Forschung empfehlen: 1 Kapsel täglich zu 200 internationalen Einheiten aus der Apotheke.
■ Ebenso wichtig – meinen Prof. Dr. Lester Packer und Dr. Stefan Weber – ist es, die Haut auch von außen mit hoch dosiertem Vitamin E zu versorgen. In der Apotheke gibt es dafür Optolind-Cremes mit einem Vitamin-E-Anteil von 10 Prozent, Lotions mit 3 Prozent Vitamin E, Intensivcremes mit 15 Prozent und Salben mit 25 Prozent. Die Salbe ist vor allem geeignet zur Behandlung von Sonnenbrand, Hautreizungen, Jucken und Altersflecken. Sämtliche Präparate mit Vitamin E aus der deutschen Optolind-Forschung zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell in die Haut einziehen und sofort aufgenommen werden.

Geben Sie Ihren Beinen Kraft
Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, leiden wieder viele an dicken, schmerzenden Beinen. Das ist meistens das Alarmzeichen für ein Venenleiden. Und das kann im Urlaub erhebliche Probleme bringen.

Daher: Stellen Sie vorerst einmal mit einem ganz einfachen Test fest, ob Sie schwache Venen haben.
■ Messen Sie morgens, bevor Sie aus dem Bett steigen, mit einem Schneider-Maßband den Umfang am Oberschenkel, 20 Zentimeter oberhalb des Knies, 12 Zentimeter unterhalb des Knies, an der Wade und an den Fußfesseln.
■ Messen Sie dann wieder am Abend, bevor Sie zu Bett gehen – eine Woche lang.
■ Wenn sich der Umfang an allen Stellen tagsüber im Durchschnitt bloß um etwa einen Zentimeter vergrößert, müssen Sie den Arzt aufsuchen. Dann haben Sie mit ziemlicher Sicherheit ein drohendes Venenproblem, eine Venenschwäche, die eines Tages, wenn Sie nichts dagegen unternehmen, zu hässlichen und schmerzhaften Krampfadern führen kann.

Ganz besonders sind jene gefährdet, in deren Familie schon off Venenprobleme aufgetreten sind. Es kann nämlich sehr oft Vererbung vorliegen. In diesem Fall werden genetisch Enzyme weitergegeben, die im Körper aktiv werden und die Venenwände schädigen. Dadurch werden diese besonders dehnbar. Bei Frauen ist das stärker und öfter der Fall als bei Männern, weil das weibliche Bindegewebe lockerer ist.

Es kann aber auch durch Übergewicht zu einem Venenleiden kommen. Alkohol und Nikotin schwächen ebenfalls die Venen. Mit dem Alter nimmt die Elastizität der Venen ab. Auch Bewegungsmangel kann schuld daran sein. Sehr oft kommt es in der Schwangerschaft zu einer Venenerkrankung. Wer im Beruf viel sitzen oder stehen muss, gehört ebenfalls zu den Risikogruppen für Venenprobleme, aber auch Frauen, die die Pille nehmen und die permanent hochhackige Schuhe tragen.

Die typischen Anzeichen für schwache Venen: ständig kalte Füße, regelmäßig abends geschwollene Fußknöchel, an warmen Tagen ein Hitze- und Spannungsgefühl in den Beinen, nächtliche Schmerzen. Nach einem Wannenbad sind die Beine angeschwollen.

Venenprobleme treten besonders in der schönen Jahreszeit auf: Die Wärme erweitert die Blutgefäße und erhöht damit die Neigung zu Blutstauungen und zu Schwellungen. Das Blut versackt in den erweiterten Gefäßen. Das kann speziell im Urlaub sehr unangenehm sein.

So können Sie Venenprobleme im Sommer verhindern:
■ Machen Sie gezielte Gymnastikübungen. Marschieren Sie jeden Tag zweimal 10 Minuten im Stand. Ziehen Sie bei jedem Schritt die Knie bis in Gürtelhöhe hoch. Das ist wichtig.
■ Stellen Sie sich abwechselnd auf die Zehenspitzen, und gehen Sie dann auf die Fersenballen zurück. Auf, nieder, auf, nieder.
■ Es gibt auch wichtige Übungen im Sitzen: Strecken Sie die Beine von sich, und machen Sie in der Luft Radfahrbewegungen. Oder treten Sie so vor sich hin, als ob Sie das Pedal einer alten Nähmaschine bedienen würden.

Unser Tipp:
Wenn Sie von der weiten Anreise in den ersten Tagen am Ferienort müde sind, holen Sie sich mit einem alten Indianer-Rezept neue Kraft. Gehen Sie 1-2 Stunden barfuß über eine Wiese oder über den weißen Sandstrand.

■ Achten Sie speziell im Urlaub darauf, dass Sie jeden Tag mindestens 30 Minuten zu Fuß unterwegs sind.
■ Trinken Sie jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee. Dadurch wird das Blut flüssiger und kann besser zum Herzen zurückgepumpt werden.
■ Lagern Sie bei jeder Gelegenheit die Beine hoch.

An besonders heißen Sommertagen müssen Sie den Venen zuliebe einiges beachten:
■ Duschen Sie die Beine mehrmals am Tag jeweils 5 Minuten lang mit kaltem Wasser. Dabei ziehen sich die Venen zusammen.
■ Abends vor dem Zubettgehen sollten Sie bis zu 2 Minuten in 20 Zentimeter tiefem Wasser in der Bade- oder Duschwanne Wasser treten. Gehen Sie dabei langsam im Storchenschritt hin und her.
■ Setzen Sie die Beine am Strand nicht der prallen Sonne aus. Das weitet die Venen.
■ Tragen Sie bequeme Kleidung und bequeme Schuhe.

Auch über die Ernährung können Sie Venenproblemen Vorbeugen:
■ Nehmen Sie viel Vitamin C auf. Es stärkt die Venenwände. Essen Sie Kiwis, Grapefruits, Paprika, Sauerkraut, frische Petersilie. Machen Sie 14 Tage lang eine Cevitt-Therapie. Lösen Sie eine zuckerfreie Brausetablette mit 1000 Milligramm Vitamin C aus der Apotheke in 1/4 Liter Wasser auf. Sie können zwischen Orangen- und Zitronengeschmack wählen.
■ Bauen Sie Knoblauch, Zwiebel, Weizenkeimöl, Nüsse und Vollkornprodukte in Ihren Speiseplan ein. Die Wirkstoffe in all diesen Naturprodukten halten das Blut flüssig.
■ Aber auch Nahrung mit reichlich Vitamin E hilft, das Blut in Schwung zu halten. Essen Sie Milchprodukte, Vollkornprodukte, Nüsse, Weizenkeime. Richten Sie Ihre Salate mit Weizenkeimöl an. Oder nehmen Sie im Rahmen einer Optovit-Versorgung jeden Tag 1 Kapsel pflanzliches Vitamin E zu je 200 internationalen Einheiten aus der Apotheke ein.
■ Gehen Sie viel spazieren und schwimmen. Und bauen Sie etwaiges Übergewicht ab.

Eine besondere Belastung für die Beine und für schwache Venen sind lange Bus- und Autofahrten, ganz besonders Flugreisen – und da wieder Langstreckenflüge – in den Urlaub.

Da ist es sehr sinnvoll, vorbeugend zum Schutz der Venen Stützstrümpfe, Stütz-Kniestrümpfe oder Stütz-Strumpfhosen aus der Apotheke zu tragen. Sie sorgen dafür, dass sich die Venen nicht ausdehnen können, dass das Gewebe straff bleibt und das Blut aus den Beinen ungehindert nach oben zum Herzen gepumpt wird.

Diese Möglichkeit wird nach wie vor zu wenig genützt. Vor allem viele Frauen denken bei dem Wort Stützstrümpfe an hässliche medizinische Gummistrümpfe, wie man sie früher hatte.

Die Entwicklung der Textilforschung hat auf diesem Gebiet große Fortschritte gemacht. Die Stützstrümpfe – wie auch die Kompressionsstrümpfe, die man als Therapie bei bereits vorhandenen Venenerkrankungen tragen muss – werden heutzutage aus feinstem, elastischem Varilind-Gewebe hergestellt. Dieses Varilind-Gewebe gibt den Strümpfen das elegante Aussehen von modernen Nylons. Zugleich aber übt es in den Fesseln auf das Bein einen hohen Druck aus, der dann schrittweise nach oben abnimmt, genau wie es für den Blutfluss in den Venen wichtig ist.

Die modernen Stützstrümpfe und Strumpfhosen gibt es in allen Modefarben. Über 10000 Apotheken führen medizinisch wirksame Stütz- und Kompressionsstrümpfe im Sortiment. Die Präsentation der Strümpfe gleicht eher einer Strumpf-Boutique als einem Laden für medizinische Behelfe. Man kann mit Recht von einer gesunden Eleganz sprechen.

Ein Beweis, wie wichtig diese modernen Stützstrümpfe und Stützstrumpfhosen zur Vorbeugung von Venenerkrankungen in extremen Situationen auf Reisen in den Urlaub sind: Seit dem Jahr 2000 werden sie auch von Lufthansa-Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern getragen. Das ist eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme, damit die gesunden Beine trotz der Belastung während der vielen Flugstunden lange gesund bleiben.

Wenn Sie ein Venenleiden oder gar eine Thrombose befürchten, sprechen Sie vor der Urlaubsreise auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber. Er wird Sie gern ausführlich beraten auch über medikamentöse Thrombose-Vorsorge.

Die gute und die schlechte Seite der Sonne
Die meisten von uns zieht es im Urlaub in südliche Regionen – der Sonne entgegen. Aber auch zu Hause wird an Wochenenden keine Gelegenheit versäumt, die Sonne zu genießen. Sonnenbestrahlung wird von fast allen Menschen als positiv bewertet. 80 Prozent der Bevölkerung – so verrät es eine Ärztestatistik aus dem vergangenen Jahr – empfinden in der Sonne ein Wohlgefühl.

Viele gehen in letzter Zeit mit schlechtem Gewissen oder gar mit Angst in die Sonne. Es ist in den letzten Jahren sehr viel Negatives und Bedrohliches über die Sonne berichtet worden. Manche sehen in der Sonne bereits etwas Böses, Gefährliches. Dabei darf man nicht vergessen: Das Leben auf der Erde wird von der Sonne bestimmt. Sie ist die einzige Quelle, aus der alle Lebewesen Energie tanken, die sie zum Leben brauchen.

Es ist daher an der Zeit, zum Start in die sonnenreichen Wochen das Für und Wider zum Thema Sonne abzuwägen. Denn eines steht fest: Zu wenig Sonne ist unserem Organismus genauso wenig zuträglich wie zu viel.

Was kann man Positives zur Sonne sagen?
Ohne Sonne könnten wir nicht leben. Der gesamte Stoffwechsel wird angeregt. Man fühlt sich an sonnigen Tagen vitaler. Man ermüdet auch nicht so schnell. Die Durchblutung der Haut wird gefördert. Viele Menschen wirken an sonnigen Tagen jünger, frischer.

Sonnenstrahlen vermindern und bremsen die Produktion des natürlichen Hormons Melatonin in der Zirbeldrüse. Damit verschwinden trübe Gedanken, Schwermut, schlechte Laune, depressive Stimmungen. All das fördert nämlich dieses Hormon.
■ Offene Wunden heilen schneller. Die Sonne ist eine ausgezeichnete Therapie gegen Hautprobleme. Die Bildung von Sexualhormonen wird aktiviert. Die Freude an Liebe und Zärtlichkeit wird gesteigert.
■ Man ist an sonnigen Tagen leistungsfähiger. Alltagsbeschwerden wie Gelenk-, Kreuz- oder Kopfschmerzen lassen nach.
■ Vitamine und Mineralstoffe werden aus der Nahrung besser aufgenommen. Und durch das Auftreffen der Sonne auf die Haut kann der Körper das Vitamin D produzieren, das für starke Knochen zuständig ist.

Und was weiß man über den negativen Einfluss der Sonne?
■ Seitdem sich die Medizin damit befasst, weiß man, dass es nicht sinnvoll und nicht gesund ist, sich
maßlos den Sonnenstrahlen auszusetzen. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren durch das Dünnerwerden der schützenden Ozonschicht dramatisch zugespitzt.
■ Während die langwelligen UV-A- Strahlen die Haut bräunen, aber nicht schädigen, greifen die UV- B- und die UV-C-Strahlen die Hautzellen an, stören den Hautstoffwechsel und verursachen den Sonnenbrand. Man weiß heute: 5 Sonnenbrände in der Kindheit verdoppeln die Hautkrebsgefahr bei Erwachsenen.
■ Zwischen zu intensiver und zu langer Sonnenbestrahlung und erhöhtem Hautkrebsrisiko ist heute ein Zusammenhang medizinisch nachgewiesen.
■ Die sonnenbestrahlte Haut altert schneller. Die Falten prägen sich tiefer ein. Die Haut verliert viel Feuchtigkeit. Die Haut wird mit der Zeit ledern und unansehnlich.
■ Die Aktivität des Immunsystems wird im gesamten Organismus binnen kurzer Zeit gebremst. Daher bekommen viele nach einem intensiven Sonnenbad eine Fieberblase oder eine Erkältung.
■ Der Wiener Dermatologe Prof. Dr. Wolfgang Raab betont, dass daher nach übertriebenen Sonnenbädern auch die Ansteckungsgefahr für Aids verstärkt wird.
■ Die Lippen werden durch starke Sonnenbestrahlung rissig, rau und trocken. Die Haare bleichen aus, werden spröde. Es können sich auf der Haut Sommersprossen bilden.
■ Es kann zu Kreislaufbeschwerden, zu Kollaps, Sonnenstich, Kopfschmerzen und Schwindelanfällen kommen.
■ Bei langfristiger Einwirkung der Sonne auf das menschliche Auge kann die Linse den grauen Star entwickeln.

Bedeutet das nun, dass man nie mehr in die Sonne darf? Die Weltgesundheitsorganisation meldet: Jährlich gibt es weltweit durch das Dünnerwerden der Ozonschicht zusätzlich 50000 Hautkrebserkrankungen und 150000 Fälle von grauem Star. All diese Zahlen dürfen uns nicht in Panik verfallen lassen. Sommer, Sonne, Urlaubsstrand sind damit nicht für immer vorbei. Aber: Wir müssen uns der Gefahr bewusst sein, dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Wir müssen anders, verantwortungsvoller mit der Sonne unserer Zeit umgehen. Dann kann sie dennoch ein Genuss für uns werden:
■ Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne. Beginnen Sie mit kurzen Sonnenbädern: höchstens 10 bis 15 Minuten. Gehen Sie in heißen Ländern und auch bei uns an superheißen Tagen nicht zwischen 11 und 14 Uhr in die Sonne.
■ Holen Sie sich bei Ihrem Apotheker Sonnenpräparate mit hohen Schutzfaktoren. Beginnen Sie mit Schutzfaktor 10 bis 15. Erst, wenn die Haut gebräunt ist, dürfen Sie niedrigere Faktoren einsetzen. Und: Tragen Sie die Cremes und Öle alle zwei Stunden neu auf.
■ Schützen Sie Ihre Augen durch gute Sonnenbrillen. Tragen Sie eine Kopfbedeckung aus Stroh oder Leinen.
■ Wenn Sie die Pille nehmen oder auf Grund einer Krankheit Medikamente einnehmen, dann besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie besser die Sonne meiden.
■ Bleiben Sie nicht stundenlang in der Sonne liegen. Machen Sie Bewegung. Ideal: Strandspaziergänge. Und halten Sie sich an die Grundregel: Sonne ja, aber mit Maß und Ziel!

Im Sommerurlaub braucht die Haut besondere Pflege
Die Urlaubszeit in den Sommermonaten ist für unsere Haut ein ganz besonderer Stress. Sonne, Salzwasser, Wind und Sand sowie trockene, heiße Luft und das bodennahe Ozon greifen unsere Hautzellen an. Es kommt zu einer Verlederung der Haut und zu einer verstärkten Fältchenbildung. Die Haut muss gegen ihre ärgsten Feinde geschützt werden. Und das sind die ultravioletten Strahlen der Sonne und die freien Radikale der Sonneneinstrahlung und der Umweltschadstoffe.

Als Schutzstoff spielt das Vitamin E für die äußere Behandlung der Haut eine große Rolle. Man sollte mit dem Aufträgen von entsprechenden Hautpflegemitteln schon viele Wochen vor Antritt der Ferienreise beginnen. Nur dann kann man die Haut vorbeugend stark gegen viele Urlaubsgefahren machen.

So kann man zum Beispiel die gefürchtete Mallorca-Akne abwenden. Viele kennen das Leiden: Man legt sich in den ersten Urlaubstagen mit einem entsprechenden Sonnenschütz in die Sonne. Doch statt mit sanfter Bräunung reagiert die Haut mit starken Rötungen, mit Pickeln oder einem juckenden, hässlichen Nesselausschlag. Das kann man verhindern. Präparieren Sie die Haut im Vorfeld mit Pflegeprodukten aus der Apotheke, die hoch dosiertes Vitamin E enthalten.

Unser-Tipp:
Bei einem Urlaub in heißen Ländern sollten Sie sparsam mit Alkohol und Zigaretten umgehen. Bei hohen Temperaturen werden die Leber und die Lunge vom Alkohol und Nikotin besonders angegriffen.

Eine gesunde Sommerbräune erzielen Sie durch Vorbeugen. Pflegen Sie die Haut 2 bis 3 Wochen vor dem Urlaub zweimal täglich mit einer 3-prozentigen Vitamin- E-Lotion. Mit dieser Optolind-Behandlung bauen Sie in der Haut ein Schutzdepot auf, das die Mallorca- Akne und andere Sonnenallergien verhindern kann. Dazu gibt es eindrucksvolle Studien an der deutschen Universität Witten-Herdecke.

Wenn man die Haut mit einer Vitamin-E-reichen Lotion aus der Apotheke längere Zeit versorgt, kann ein sinnvoller körpereigener Schutz gegen die belastenden UV-Strahlen der Sonne aufgebaut werden. Das wird umso wichtiger, je weniger Kleidung man in der Sonne trägt. Das Vitamin E aus der Lotion bietet einen wichtigen Basisschutz. Natürlich muss man dann zusätzlich ein Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor verwenden. Je heller Ihre Haut ist, desto höher sollte der Schutzfaktor sein.

Wenn Sie aber dennoch einmal zu viel Sonne abbekommen haben und an einem Sonnenbrand leiden, dann empfiehlt es sich, die Haut mit einer Optolind-Salbe zu pflegen, die 25 Prozent Vitamin E enthält. In so hoher Dosierung entwickelt das Vitamin E ganz besonders entzündungshemmende Eigenschaften, die den Sonnenbrand lindern. Das Vitamin E in Hautpflegemitteln neutralisiert obendrein die freien Radikale, die sich durch die Sonnenbestrahlung in unserer Haut bilden und unseren Teint attackieren.

Hier ein paar spezielle Tipps, wie man dieses Pflegeprogramm im Urlaub gezielt einsetzt:
■ Wenn Sie Ihre Ferien im Ausland verbringen, dann ist die Luft dort meist sauberer. Das bedeutet aber auch, dass die Sonne viel intensiver wirkt als daheim. Selbst, wenn Sie bereits ein wenig vorgebräunt sind, müssen Sie vorsichtig sein, d. h. Sie sollten ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Später können Sie eventuell auf einen niedrigeren umsteigen. Trotz alledem sollten Sie niemals stundenlang am Swimmingpool oder am Strand in der Sonne braten. Die Haut bräunt auch im Schatten.
■ Wer häufig bei grellem Sonnenschein im Freien ist, der beginnt die Augen zusammenzukneifen und blinzelt. Dadurch können sich leichte Fältchen um die Augen bilden. Neben dem Aufträgen einer glättenden Augencreme ist auch noch eine Spezialmaßnahme fällig.
■ Die trockene Haut leidet besonders unter dem Salzwasser des Meeres und unter der Sonne. Die UV-A-Strahlen schädigen die kollagenen und elastischen Fasern des Bindegewebes. Die Gesichtshaut wird spröde. Es bilden sich Fältchen. Statt zart gebräunt sieht die Haut schuppig aus, und die Bräune wirkt fahl. Eine erste Hilfe bietet eine Crememaske: Tragen Sie die Optolind-Intensiv- Creme aus dem Tiegel dick auf die Haut auf und lassen Sie sie mindestens 10 Minuten einwirken. Der Überschuss der Creme wird dann sanft mit einem weichen Kosmetiktuch weggenommen. Sie werden sehen: Der Teint wirkt danach wieder frisch, kleine Fältchen verschwinden.
■ Man spricht von einem Optovit-forte-Blitzlifting: Stechen Sie eine Vitamin-E-Kapsel mit 200 internationalen Einheiten aus der Apotheke an zwei Stellen mit einer Nadel auf, drücken Sie das flüssige Vitamin E heraus, und klopfen Sie es mit der Spitze des Zeigefingers sanft um die Augen herum in die Haut ein. Normalerweise nimmt man die Optovit-Kapseln ein: für bessere Leistungsfähigkeit, mehr Vitalität, gegen vorzeitiges Altern, zum Stärken von Herz und Kreislauf, aber es geht auch anders!
■ Viele Frauen und Mädchen nehmen sich nicht ausreichend Zeit zum Aufträgen der Sonnenschutzmittel. Arme, Beine und Bauch werden nur hastig eingecremt. Und damit der Bikini keine Flecken kriegt, wird er weiträumig umgangen, sodass viele Hautstellen ungeschützt sind. Speziell die Bikinizonen sind empfindlich und sonnenbrandgefährdet. Tragen Sie deshalb schon vor dem Sonnenbaden die Optolind-Intensivcreme großzügig auf die betreffenden Hautstellen auf.
■ Viele können sich den Sonnenurlaub ohne Wasser nicht vor-stellen. Sie wollen unbedingt
in einem Hotel wohnen, das einen komfortablen Swimmingpool hat. Und man erwartet, dass er sauberes, kristallklares Wasser enthält. Doch diese Hygiene hat auch Schattenseiten. Das Wasser wird mit Chlor aufbereitet. Dieses Chlor dringt in die Haut ein und greift die Hautzellen in Form von freien Radikalen an. Die Folge: Nach dem Schwimmen hat man trockene Haut, die spannt und schuppt, die aber oft auch gerötet ist. Von den Augen kennt man das ja. Deshalb sollten Sie jedes Mal nach dem Schwimmen gründlich duschen und sich danach gut eincremen. Ideal dafür ist eine Optolind-Creme mit 15 Prozent Vitamin E. Der Vitamin- E-Anteil reguliert den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut und neutralisiert die aggressiven freien Radikalen, welche die Haut schneller altern lassen.

Unsere Haut ist ein faszinierendes Organ. Auf einem Quadratzentimeter sitzen 15 Talgdrüsen, 100 Schweißdrüsen, 3000 Nervenendkörperchen und 3 Millionen Zellen. Damit dieses Wunderwerk der Natur störungsfrei arbeiten kann, ist eine regelmäßige und vor allem richtige Pflege notwendig. Dabei kann Vitamin E hervorragend helfen.

Hilfe, die Mücken kommen!
Heftige Regenfälle und anschließendes Hochwasser sind off schuld daran, dass – wo immer man sich aufhält – in Wassertümpeln Milliarden und Abermilliarden Mücken ausgeschlüpft sind und nun in den Abendstunden über uns Menschen herfallen. Da ist es wichtig zu wissen, wie man sich schützt und wie man auf einen Mückenstich reagiert.

Es gibt rund 1500 Mückenarten. Nur 130 Arten davon stechen. Und da wieder belästigen uns nur die Weibchen. Die Männchen schlürfen Blütennektar. Die Weibchen sind auf Blut aus. Sie brauchen das Protein, damit ihre Eier reifen können.

Manche Menschen werden häufiger von Mücken gestochen, andere wieder gar nicht oder nur selten. An der Universität Düsseldorf hat Dr. Michael Dehn das Rätsel gelöst: Besondere Anziehungskraft auf Mücken haben jene Menschen, die besonders viele Pheromone besitzen. Pheromone sind für die sexuelle Anziehungskraft verantwortlich. Man kann also zum Trost sagen: Wer oft von Mücken gestochen wird, weiß nun, dass er viel Sexappeal besitzt.

So schützen Sie sich vor Mücken:
■ Halten Sie sich unter einem Nussbaum auf. Dort fühlen sich Mücken nicht wohl.
■ Tragen Sie abends und im Schatten Kleidung, die Arme und Beine bedeckt. Das ideale Material: Leinen oder Baumwolle. Bitte, keine grellen Farben. Besonders gefährlich: Gelb und Orange.
■ Duschen Sie mehrmals am Tag. Schweißgeruch zieht die Insekten an. Meiden Sie verschwitzte Kleidung.
■ Wenn Sie abends in die Wohnung kommen, zuerst das Fenster schließen, dann erst das Licht anknipsen. Oder geben Sie Fliegengitter vor die geöffneten Fenster.
■ Kinder sollte man im Bett mit einem Moskitonetz schützen.
■ Stellen Sie neben dem Bett eine Zitrone auf, die Sie mit Gewürznelken gespickt haben.
■ Reiben Sie freie Hautstellen mit Lavendelöl, Nelkenöl, Eukalyptusöl oder Lorbeeröl ein. Oder reiben Sie die Haut mit einer Mischung von Apfelessig und Wasser 50 zu 50 ein. Es gibt in der Apotheke jede Menge so genannte Repellentien (Insektenvertreibungsmittel) auf Naturbasis.

Alle diese Mittel wirken auf mehrfache Weise: Die Mücken werden durch den Geruch abgeschreckt. Oder sie verlieren durch den penetranten Duft die Orientierung. Oder sie verbrennen sich beim Landeanflug auf die Haut die Hinterbeinchen an den scharfen ätherischen Ölen und starten gleich wieder durch, ohne zum Stechen zu kommen.

Man kann auch von innen her etwas gegen die Mücken tun:
■ Essen Sie viel Knoblauch. Die Mücken mögen diese Ausdünstung nicht. Oder lassen Sie sich vom Arzt ein Präparat mit B-Vitaminen verschreiben. Auch dadurch entsteht eine mücken-feindliche Ausdünstung.

Wenn dann aber doch eine Mücke gestochen hat, dann ist das off schmerzhaft und lästig, weil sehr oft die Einstichstelle anschwillt, juckt und brennt.

So sollten Sie einen Mückenstich sofort behandeln:
■ Holen Sie einen Eiswürfel aus dem Tiefkühlfach des Kühl-schrankes, und reiben Sie damit die Stichstelle ein.
■ Schneiden Sie eine Zitrone oder eine Zwiebel in zwei Hälften, und reiben Sie mit der Schnittstelle die Haut ein.
■ Geben Sie etwas Kochsalz auf die Stichstelle, und verreiben Sie es mit etwas Speichel. Sie können auch Salz auf einen nassen Waschlappen streuen und diesen dann auflegen.
■ Reiben Sie die Stelle mit australischem Teebaumöl ein.

Damit die Haut länger braun bleibt
Millionen Menschen geht es so, wenn die Haupturlaubssaison näher rückt: Sie träumen vom Badeurlaub. Sie möchten im Grunde genommen bronzebraune Haut haben, denn sie fühlen sich mit dieser Bräune einfach besser. Doch sie haben schlicht und einfach Angst vor der Sonne. Denn Wissenschaftler und Hautärzte haben uns zur Genüge gewarnt. Durch das Dünnerwerden der schützenden Ozonschicht dringen viel mehr schädliche Sonnenstrahlen zur Erde. Das bedeutet: Wir kriegen rascher einen Sonnenbrand. Viele von uns sind stärker als früher gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen.

Der Gedanke Nie wieder in die Sonne! Nie wieder braun sein! ist für viele von uns unvorstellbar. Sollen wir denn tatsächlich den ganzen Sommer mit käseweißer oder aschfahler Haut herumlaufen? Nein. Das müssen wir nicht. Doch wir müssen auf einige Dinge achten.

Hautexperten raten:
■ Die Haut sollte den ganzen Sommer eine Grundpflege mit einer Hautlotion bekommen, welche 3 Prozent Vitamin E enthält. Das schützt in vielen Fällen vor der gefürchteten Mallorca-Akne. Man sollte 3 Wochen vor Urlaubsantritt mit dem Einreiben der Optolind-Lotion beginnen.
■ Sonnenbaden ja, aber mit Maß und Ziel. Und ausschließlich mit Sonnenschutzmitteln ab Faktor 8 bis 15 (Apotheke).
■ An heißen Tagen nicht zur Zeit der intensivsten Sonne – zwischen 11 und 14 Uhr – braten.

Ja, und dann gibt es einen Trick, der durch den vorsichtigeren Umgang mit der Sonne an Bedeutung gewinnt. Haben Sie gewusst, dass man sich auch braun – essen kann? Nicht mit Pillen, sondern durch tägliche Nahrung.

Gesunde Bräune durch Naturprodukte. Der Vorteil dabei: Man wird von innen her zusätzlich braun, braucht nicht so lange in der Sonne zu sein und stärkt damit auch noch die Immunkraft.

Besonders viel bräunende Phenolsubstanzen enthalten Feigen, Birnen und Sellerie. Zitrusfrüchte, ganz bеsonders Grapefruits und Mandarinen, enthalten in reichem Maße das leicht braun färbende Bergamott-Öl. Karotten, Spinat und Kopfsalat sind wertvolle Spender von Betakarotin, das ebenfalls von innen her der Haut eine leichte Braunfärbung verleiht. Allerdings funktioniert das nur, wenn man mit den Karotten gesunde Fette aufnimmt: Salatdressing mit Distel-, Oliven- oder Maiskeimöl. Auch ganz wenig Butter hilft.

Auch Milch, Pflanzenöle und Fisch liefern interessante Mengen an Vitamin A und helfen, dass man bei kürzerem Sonnenbaden schneller braun wird. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie augenblicklich braun werden, wenn Sie die genannten Produkte gegessen haben. Aber durch regelmäßigen Konsum im Sommer wird der Bräunungsprozess ohne schädliche Wirkung beschleunigt. Und danach hält die Bräune länger auf der Haut und hilft Ihnen, die Ferienstimmung für Wochen zu bewahren.

Fit im Wasser
Viele Menschen empfinden das Schwimmen im Urlaub als beste Form der körperlichen Bewegung, weil es erholsam ist, weil es Spaß macht und weil es unter anderem für viele einfach zum Urlaub am Meer dazugehört. Schwimmen sollte aber mehr für uns bedeuten. Dieser Freizeitsport ist eine faszinierende, natürliche Therapie für unsere Gesundheit. Wir können damit dem Körper viel Gutes tun.

Allein, wenn wir ins Wasser steigen und die ersten Schwimmbewegungen machen, fördert der Kältereiz reflektorisch die Blutzirkulation in den äußeren Gefäßen. Das ist ein ideales Gefäßtraining. Die gleichmäßigen Bewegungen beim Schwimmen – besonders in temperiertem Wasser – bringen eine optimale Allgemeinentspannung.

Durch den Auftrieb des Wassers werden die Gelenke und Bänder entlastet. Schwimmen ist aus der Warte des Sportmediziners ein wunderbares Training für den gesamten Kreislauf. Wer Probleme in diese Richtung hat, der sollte regelmäßig zum Schwimmen gehen.

Ideal wirkt sich dieser Freizeitsport auf die Atmung aus und damit auf die Funktion der Lunge. Der natürliche Wasserdruck vertieft die Phase des Ausatmens und des Einatmens. Die Atemmuskulatur wird allgemein gestärkt, das Lungenfassungsvermögen für Luft vergrößert.

Durch die Muskelarbeit beim Schwimmen wird der Sauerstoffverbrauch des Organismus gesteigert. Bei der Bewegung im Wasser nimmt der Mensch aber auch mehr Sauerstoff auf, als er sonst außerhalb des Wassers konsumieren kann. Daher kann Schwimmen bis zu einem gewissen Grad dem vorzeitigen Altern der Körperzellen entgegenwirken.

Zusätzlich bringt das Schwimmen auch einen großen psychischen Vorteil. Es hebt nachweislich die Laune des Menschen. Es entspannt, schafft innere Freude und ist ein ideales Mittel, um rasch aus belastenden Stresssituationen herauszufinden.

Wichtig zur Nutzung der gesundheitlichen Vorteile: Machen Sie langsame und bewusste Schwimmtempi. Schwimmen Sie möglichst oft auf dem Rücken. Damit wird die Wirbelsäule hervorragend entlastet. Und es ist eine Wohltat für die strapazierten Bandscheiben. Übertreiben Sie nicht mit diesem Freizeitsport. Ideal: Schwimmen Sie im Urlaub täglich eine Stunde. Ruhen Sie sich danach aus.

Auch das Wasser birgt Gefahren!
Geht es Ihnen auch so? Viele von uns verbinden die Vorstellung von Sommer und Urlaub mit dem Element Wasser. Sie wollen das Wasser riechen und wollen schwimmen gehen: in einem See, im Meer oder in einem Fluss.

Doch alle Jahre kommt es in der schönen Jahreszeit zu vielen Unfällen mit Verletzten und Toten. Denn speziell das Wasser kann zur Gesundheitsfalle werden.

Man muss einiges beachten, um Gefahren aus dem Weg zu gehen, um Unfälle zu vermeiden.
■ Gehen Sie niemals unmittelbar nach einer Mahlzeit ins Wasser. Warten Sie eine Stunde lang. Durch den Verdauungsvorgang wird Blut in den Bauchraum geholt. Durch den Einfluss von kaltem Wasser auf den Bauch kann es zu Erbrechen, Schwindel und Ohnmacht kommen.
■ Überschätzen Sie niemals Ihre Kräfte: Schwimmen Sie niemals zu weit ins Meer oder in einen See hinaus.
■ Beachten Sie die Hinweise auf Strömungen. Besonders im Meer können diese lebensgefährlich sein.
■ Bleiben Sie niemals zu lange in kaltem Wasser. Das kann durch die Unterkühlung beim Schwimmen zu Muskelverletzungen und Wadenkrämpfen führen.
■ Tauchen erfordert eine gute Ausbildung und gesundheitlichen Top-Zustand!
■ Wenn Sie das Gewässer, in dem Sie schwimmen möchten, nicht kennen, tauchen Sie niemals mit einem Kopfsprung ein. In Teichen, Tümpeln, Seen und Flüssen kann es zu schlimmen Unfällen kommen, wenn man auf Holz, Beton oder Eisen prallt. Es kann zu schweren Verletzungen der Halswirbelsäule, zu Quetschungen des Rückenmarks, zu Lähmungen und zu tödlichen Unfällen kommen.
■ Vorsicht: Wenn Sie mit den Füßen voraus ins Wasser springen, kann durch einen Überdruck im Rachenraum das Trommelfell reißen. Zur Vorbeugung sollte man die Ohrgänge mit Watte verschließen, die man zuvor in Öl tränkt. Die Badehaube allein genügt nicht.
■ Wenn der Körper durch die Sonne aufgeheizt ist, kann das bei einem Sprung ins kalte Wasser mit einem Herztod enden. Vorsichtig abkühlen.
■ Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen an der Universität
Wien, Abteilung für medizinische Parasitologie darf man mit einem Schnupfen oder einer anderen Erkältung nicht in trüben, unreinen Gewässern schwimmen. Wenn sich darin Limax-Amöben befinden, gelangen diese Parasiten durch die Nase und Riechnerven ins Gehirn und lösen dort Gehirnhautentzündung aus.
■ Achten Sie darauf, dass in den Ohren kein Wasser zurückbleibt. Es kann dadurch zu einer Entzündung des äußeren Ohrganges kommen, wenn das Wasser nicht sauber war. Man spricht dann von einer Bade-Otitis. Sie tritt oft bei Kindern auf. Ohren nach dem Baden mit sauberem Wasser aus-spülen.
■ Egal, ob in den Tropen oder in unseren Gewässern: Meiden Sie Seen und Teiche, die stark mit Wasserpflanzen bewachsen sind. Hier ist die Gefahr für eine Bade-Dermatitis sehr groß. Durch den Kot von Enten und Gänsen gelangen Eier ins Wasser, aus denen Larven schlüpfen, die zuerst zu Schnecken werden. Daraus entwickeln sich Saugwürmer mit dem Namen Zerkarien. Sie bohren sich in die Haut des Menschen, rufen zuerst unangenehmen Juckreiz, danach eine heftige Infektion in Form eines Ausschlages aus. Sonnenöle können einen gewissen Schutz davor bieten.

Spezial Tipp:
Viele bringen Verspannungen im Nacken und Rücken mit in den Urlaub. Daher ist es besonders wichtig viel zu schwimmen, ganz besonders zu empfehlen: Rückenschwimmen.

Kein Urlaub ohne Vitamin C
Die meisten von uns sehen im Vitamin C in erster Linie einen wichtigen Schutz vor Erkältungen. Das stimmt natürlich. Aber es kann viel mehr. Es ist ein richtiges Lebenselixier. Wir brauchen Vitamin C, wenn wir viel Stress haben, wenn wir uns beim Essen vor Krebs erregenden Substanzen schützen wollen, wenn wir verstärkt Umweltschadstoffen ausgesetzt sind, wenn wir viel Sport treiben, oft müde sind und um keinen Preis das Rauchen aufgeben wollen. Daran aber sieht man schon: Dieses Vitamin C ist ganz wichtig für den Urlaub, für die Reise. Man könnte sagen: Kein Urlaub ohne Vitamin C.

Das Vitamin C – auch Ascorbinsäure genannt – wurde von dem ungarischen Wissenschaftler Albert Szent-Györgyi entdeckt. Und zwar in der Nebenniere von Tieren und später in den roten Paprikaschoten seiner ungarischen Heimat. Er bekam 1937 dafür den Nobelpreis. Er hat Vitamin C genommen und wurde 93 Jahre. Ebenso alt wurde ein anderer Nobelpreisträger, der das Vitamin C zu seinem Lebensinhalt gemacht hat: der amerikanische Wissenschaftler Linus Pauling, der auch 93 wurde, allerdings bei der Dosierung des Vitamin C übertrieben hat: nämlich 12 Gramm täglich.

Wie wichtig Vitamin C sein kann, hat man allerdings schon zur Seefahrerzeit erkannt ohne zu wissen, dass es dieses Vitamin gibt. Bekamen Matrosen an Bord lange Zeit kein frisches Gemüse, dann fielen ihnen die Zähne aus: Skorbut. Hätten sie Sauerkraut gegessen, dann wäre das nicht passiert. Fast alle Tiere können Vitamin C selbst produzieren – aus Glukose. Nur Affen, Vögel, Fische und Meerschweinchen können das nicht. Ein Beispiel aus der Tierwelt: Wenn Fuchs oder Wolf tagelang durch den Winterwald streift und auf Jagd ist, produziert der Stoffwechsel immer so viel Vitamin C, wie er gerade benötigt, um gesund zu bleiben.

Was sind denn nun die großen Aufgaben des Vitamin C im menschlichen Organismus? Da gibt es zwei Hauptaufgaben: Vitamin C baut die Immunkraft auf und sorgt auch für unser seelisches Gleichgewicht, fürs Wohlfühlen – alles ganz wichtig für die Ferienzeit.

Vitamin C spielt eine wesentliche Rolle für die Immunkraft. Und das ist im Urlaub sehr wichtig. Die Erfahrung zeigt: Viele Menschen werden in den ersten Ferientagen krank. Kaum sind sie im Hotel angekommen, klagen sie über Halsschmerzen, sind erkältet, fühlen sich nicht wohl. Der berufliche Stress ist abgelegt. Nun fordert der Organismus sein Recht. Wenn man allerdings weiß, dass in den ersten 3 bis 4 Tagen im Urlaub die Immunkraft sinkt, kann man vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Und da spielt Vitamin C eine bedeutende Rolle:
■ Vitamin C ist der Sprit für viele unserer Abwehrzellen. Wenn wir zu wenig Vitamin C im Körper haben, können sie gar nicht aktiv werden. Wenn wir aber genügend Vitamin C in uns haben, dann ist dies eine wertvolle Waffe gegen alle Krankheitserreger.
■ Zum Schutz unserer Immunkraft arbeitet das Vitamin C ganz eng mit den Vitaminen E und A sowie mit dem Provitamin Betakarotin zusammen. Vitamin E hält eindringende Krankheitserreger fest. Vitamin C nimmt sie ab und führt sie den Killerzellen zur Vernichtung zu.
■ Vitamin C hat aber auch einen Einfluss auf die Seele und auf unser Wohlbefinden. Es ist am Aufbau und am Aktivieren von Hormonen, Nervenbotenstoffen, Nervenreizstoffen und Gehirn-funktionen beteiligt.

Und das sind die gesundheitlichen Probleme, vor denen uns Vitamin C im Urlaub und auf Reisen schützen kann:
■ Vitamin C ist wichtig gegen Müdigkeit, für unsere tägliche Fitness.
■ Vitamin C festigt das Bindegewebe. Das Kollagen in unserer Haut kann nur mit Hilfe von Vitamin C aufgebaut werden. Frauen, die sich vorbildlich mit Vitamin C versorgen, haben weniger Falten.
■ Auch Quetschungen und Prellungen, die man sich schnell zuziehen kann, heilen schneller aus, wenn man genügend Vitamin C tankt.
■ Vitamin C ist wichtig für die Zähne: Zahnfleisch und Zähne bleiben gesund. Vitamin C ist die beste Arznei gegen Zahnfleischbluten. Vitamin C tötet im Mund auch Bakterien ab. Manche Zahnärzte sagen: Ebenso wichtig wie Zähneputzen ist die Aufnahme von Vitamin C. Ein wichtiger Aspekt, wenn man in den Ferien hin und wieder die Zähne nur flüchtig putzen kann, weil man z.B. lange auf der Reise ist.
■ Nur wenn wir genügend Vitamin C in uns haben, kann aufgenommenes Eisen aus der Nahrung sinnvoll verwertet werden.
■ Auch für unsere Knochen ist Vitamin C wichtig, das aufgenommene Kalzium ist ohne Vitamin C nur halb so wertvoll und stabil.
■ Man kann mit Vitamin C der Arterienverkalkung Vorbeugen, weil es die Gefäßwände elastisch und fest erhält. Zudem fördert Vitamin C das gute HDF-Cholesterin, wie man im Jahr 2001 an der Universität von Kalifornien in San Francisco nachgewiesen hat.
■ Ganz wichtig für die Reise ans Urlaubsziel, die für viele mit großen Aufregungen verbunden ist: Mit Vitamin C kann man Stress und Stressfolgen bestens bekämpfen. Wer sich regelmäßig mit Vitamin C versorgt, kann Stress besser verkraften. Bei Stress verbrauchen wir nämlich enorm viel Vitamin C. Ein Bei-spiel: Wer sich 12 bis 15 Minuten lang sehr ärgern muss oder kränkt, wer unter starker nervlicher Belastung steht, der verliert in diesen 12 Minuten 300 bis 350 Milligramm Vitamin C. Das bedeutet eine starke Schwächung des Immunsystems. Daher bekommt man nach Arger und Aufregungen sehr leicht eine Erkältung, weil die Abwehrkräfte nicht mehr in Form sind. Das beweist, dass man sich speziell für Reise und Urlaub mit Vitamin C versorgen sollte.
■ Der graue und der grüne Star können in ihrer Intensität und Entwicklung durch Vitamin C gebremst werden. Wie wichtig Vitamin C für die Augen ist, zeigt sich daran, dass die Tränenflüssigkeit 30- bis 50-mal mehr Vitamin C als das Blut enthält. Vitamin- C-Mangel kann die Entstehung von Augenkrankheiten fördern.
■ Bronchialasthma kann gelindert werden, weil Vitamin C einen entzündungshemmenden Effekt hat.
■ Vitamin C unterstützt die Wundheilung.
■ Eine beginnende, leichte Erkältung bekommt man mit Vitamin C und Zink rasch wieder in den Griff.
■ Nach einer auskurierten Hepatitis hilft das Vitamin C, die Leber zu regenerieren.
■ Arthritis-Schmerzen können gelindert werden.

Das sind die gesundheitlichen Störungen, die man mit Vitamin C unterstützend zur ärztlichen Behandlung verbessern kann:
■ So kann man einen Vitamin- C-Mangel an sich erkennen: Man bekommt Zahnfleischbluten, ist häufig erkältet. Man neigt zu Schleimhautentzündungen im Mund, man neigt zu Krampfadern und Hämorrhoiden. Man ist immerzu müde, nervös und gereizt. Man kann sich nicht richtig konzentrieren, hat oft depressive Verstimmungen und
Schlafstörungen. Man hat viele Krähenfüße rund um die Augen, bildet schnell neue Falten. Man leidet unter Haarausfall und Sehschwäche. Man ist off schlecht gelaunt.
■ Vitamin C hat auch einen Einfluss auf das Altern und auf das Körpergewicht. Die Haut, Gehirn- und Nervenzellen altern viel schneller, wenn sie nicht ständig mit Vitamin C versorgt werden. Und auf das Körpergewicht hat es einen großen Einfluss.
■ Es gibt eine Aminosäure-Verbindung, die Fettpolster schmelzen kann: das Carnitin. Vitamin C ist an der Produktion von körpereigenem Carnitin beteiligt. Somit ist Vitamin C auch ein Vitamin für Schönheit und Jugend.

Es gibt Menschen, die im Urlaub und auf Reisen ganz besonders auf ihre Vitamin-C-Versorgung achten müssen:
■ Raucher, denn das Nikotin und die begleitenden Schadstoffe der Zigarette machen das Vitamin C kaputt. Jede Zigarette raubt dem Körper 30 Milligramm Vitamin C.
■ Menschen, die geistig sehr gefordert sind.
■ Menschen, die häufig Stresssituationen ausgesetzt sind.
■ Wer sich nicht ausgewogen und gesund ernährt, weil er zu wenig Obst und Gemüse, zu wenig Rohkost isst. Das trifft in den Ferien im Süden speziell auf Gegenden zu, wo man ungeschälte Früchte und Salat nicht essen sollte, weil man sonst Opfer des Reisedurchfalls wird bzw. weil andere Infektionen möglich sind.
■ Wer sich starker Sonnenbestrahlung aussetzt.
■ Wer viel Süßes isst, was vor allem in arabischen Ländern der Fall ist. Die Glukose ist ein gefährlicher Gegenspieler des Vitamin C. Beweis: Wer viel Süßes nascht, hat ein schwächeres Immunsystem.
■ Wer viel Sport treibt. Vitamin C aktiviert nämlich den Stoff Thyroxin in unserem Körper, der für unsere Fitness zuständig ist.
■ Menschen, die regelmäßig Medikamente nehmen müssen. Antibiotika und Sulfonamide sind Vitamin-C- Killer.

Wo ist nun in der täglichen Nahrung Vitamin C in interessanten Mengen enthalten?
■ Beim Obst in Kiwis, Zitronen, Orangen, Mandarinen, Grapefruits, Papayas, Himbeeren, Brombeeren, Äpfeln, Sanddorn-beeren, Acerola-Kirschen.
■ Beim Gemüse in Zwiebeln, Spinat, Brokkoli, grünen Erbsen, Spargel, Wirsing, Pellkartoffeln, Sauerkraut, Paprikaschoten, frischer Petersilie, Meerrettich, in allen Blattsalaten.

Bei den meisten Naturprodukten macht es in Bezug auf Vitamin C nur Sinn, wenn man sie roh verzehrt, weil das Vitamin beim Erhitzen verloren geht. Aber auch lange Lagerung und lange Transportwege bauen das Vitamin C schnell ab. Nur beim Wirsing bleibt trotz langer Kochzeit durch eine spezielle biochemische Verbindung mit bestimmten Enzymen das Vitamin fast zur Gänze erhalten. Eine weitere Ausnahme ist der Hagebuttentee. Er enthält Vitamin C, obwohl er aufgekocht wird.

Wie viel Vitamin C sollte man jeden Tag aufnehmen?
Ernährungsexperten raten täglich zwischen 100 und 200 Milligramm. In Erkältungszeiten empfehlen viele Ärzte 2-mal täglich 500 Milligramm. Zweimal täglich ist sehr, sehr wichtig, weil man das Vitamin C schnell wieder abbaut. Im Urlaub und auf Reisen macht es Sinn, einmal am Tag 1000 Milligramm Vitamin C zu nehmen. Das schafft man am besten mit einer Cevitt-Therapie aus der Apotheke. Es wird empfohlen, jeden Tag eine zuckerfreie Brausetablette mit Zitronen- oder Orangengeschmack aus einem praktischen Röhrchen in 1/4 Liter Wasser aufzulösen und zu trinken. Vorsicht: In Ländern, in denen man kein Leitungswasser konsumieren sollte, darf man dafür ausschließlich stilles Mineralwasser aus der Flasche verwenden.

Immer wieder wird die Frage gestellt: Kann man zu viel Vitamin C nehmen? Grundsätzlich ist eine Überdosierung von Vitamin C ungefährlich, weil es wasserlöslich ist. Überschüssige Mengen werden also über die Harnwege ausgeschieden und üben dabei noch eine desinfizierende Wirkung der Harnwege aus. Es schützt die Harnwege vor Keimen. Allerdings können Menschen mit empfindlichem Magen Sodbrennen bekommen. Wer zu Nierensteinen neigt, muss ebenfalls vorsichtig sein. Das gilt gleichermaßen für die Aufnahme von Vitamin-C-Präparaten und für zu große Mengen an Zitrusfrüchten.

Unser-Tipp:
Viele haben Schlafprobleme, besonders in fremden Betten. Gehen Sie vor dem Zubettgehen noch ein wenig draußen spazieren. Geben Sie 5 Tropfen Lavendelöl oder Baldrianöl auf ein Textil- Taschentuch, und legen Sie dieses auf das Kopfkissen.

Was ist sinnvoller im Urlaub: Früchte, Gemüse oder Tabletten? Am besten wäre es, zwischendurch immer wieder Obst und Gemüse mit reichlich Vitaminen zu konsumieren. Wichtig ist, dass wir die ganzen Früchte essen. Ein Beispiel: Wenn ich eine Orange als Ganzes esse, dann ist die Wirkung des Vitamin C 20-mal intensiver als beim Orangensaft. Das hängt mit den sekundären Pflanzenstoffen zusammen, die sich im Fruchtfleisch befinden.

Daher ist auch das Vitamin C aus Früchten mit all den Begleitstoffen besonders wertvoll. Doch auf der Reise selbst hat man oft wenig Gelegenheit, entsprechende frische Früchte zu konsumieren. Und am Urlaubsort ist das auch nicht immer empfehlenswert. Daher sollte man im Reisegepäck für alle Fälle immer ein Röhrchen Vitamin C – zum Beispiel Cevitt – aus der Apotheke dabeihaben.

Bei großem Stress wird die Versorgung mit Obst und Gemüse nicht ausreichen, vor allem, weil man vielfach nicht weiß, wie viel Vitamin C in mancher Ware noch drinnen ist, die man kauft. Viele Amerikaner haben da eine interessante Lösung gefunden, die von vielen Wissenschaftlern empfohlen wird: Man isst eine Orange und nimmt dann eine zuckerfreie Vitamin-C-Brausetablette. Dann schleusen die natürlichen Begleitstoffe der Orange auch das Vitamin C aus dem Präparat in den Organismus ein und sorgen für eine optimale Verwertung.

Einfache Gymnastik – Übungen geben uns neue Lebenskraft
Jeder von uns erlebt das immer wieder: Speziell im Sommer gibt es – meistens auf Grund der Wetterlage – Tage, an denen wir total erschöpft sind. Und wir haben absolut nichts dabei, mit dem wir uns wieder spontan aufbauen können. Irrtum! Sie haben doch Ihren Körper.

Damit können Sie einfache Übungen durchführen, mit denen Sie schnell wieder Energie in sich aufbauen:
■ Wo immer Sie sich aufhalten: Spannen Sie Ihre Muskeln an, ohne dass es die anderen merken.
Haken Sie die Finger beider Hände ineinander, und versuchen Sie, sie auseinanderzuziehen. Pressen Sie die Knie zusammen. Ballen Sie die Hände zu Fäusten, und drücken Sie diese dann von unten her gegen eine Tischplatte. Verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf. Dann tun Sie so, als wollten Sie den Kopf nach vorne ziehen und drücken gleichzeitig gegen diesen Widerstand. Jede Übung gibt nur dann neue Kraft, wenn sie jeweils 5 bis 10 Sekunden durchgeführt und mehrmals wiederholt wird.
■ Pressen Sie zuerst die Po-Backen, dann die Bauchmuskeln 10 Sekunden zusammen. Die Übung sollte jeweils 5-mal wiederholt werden.
■ Greifen Sie zu einer Naturborsten-Bürste, und massieren Sie die Wirbelsäule auf und ab. Sie können sich auch die Wirbelsäule von Ihrem Partner mit den Händen fest reiben lassen.
■ Sie tanken optimal Energie, wenn Sie sich am Morgen unter die Dusche stellen und einige Minuten lang das heiße Wasser auf die Wirbelsäule auftreffen lassen.
■ Machen Sie den Oberkörper frei. Stellen Sie sich locker und entspannt – mit leicht gegrätschten Beinen – hin. Dann legen Sie beide Hände, mit den Handrücken zur Haut gerichtet, an den untersten Teil des Rückens, in der Höhe der Lenden. Jetzt reiben Sie die Handrücken hin und her, dann auf und ab. Ein wohliges Gefühl der Wärme zieht in den Rücken ein und gibt Ihnen schnell neue Energie.
■ Halten Sie Ihre Hände wie zum Gebet gefaltet vors Gesicht. Nehmen Sie zwischen die Handflächen einen Tennisball und rollen diesen nun hin und her. Damit werden Energiepunkte und Energielinien aktiviert.
■ Verzahnen Sie die Finger beider Hände fest ineinander, und reiben Sie nun in dieser Position die Handballen aneinander: zuerst langsam und leicht, dann schnell und fest, so lange bis sie heiß werden. Von den Handballen führen Energiebahnen zur Leber und aktivieren diese. Und eine gut funktionierende Leber gibt dem ganzen Organismus Kraft.