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Haut und Haar Heilsmittel – Heilkräuter Hausmittel und Akupressur

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Haut und Haar Heilsmittel – Heilkräuter Hausmittel und Akupressur
Allgemein Haut
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers mit vielen unterschiedlichen Funktionen. Über die beim Erwachsenen etwa 1,7 Quadratmeter große Hautoberfläche wird unter anderem der Wärmehaushalt des Körpers reguliert, die Haut hält den Körper zusammen, schützt vor Druck und ist Ausscheidungs- und Tastorgan in einem. Im gesunden Zustand schützt uns die Haut vor Krankheitskeimen, vor Bakterien und Pilzen. Als Bestandteil eines allgemeingültigen Schönheitsideals hat sie einen großen Einfluss auf die Lebensqualität eines Menschen. Die Haut besteht aus drei verschiedenen Schichten. Ganz außen liegt die dünne Oberhaut, die sich aus der Hornschicht, der Stachelzellschicht und der Basalzellschicht mit den pigmentbildenden Zellen zusammensetzt.

Ständig werden neue Zellen gebildet und alte abgestoßen, so dass sich die Oberhaut alle vier Wochen von Grund auf erneuert. An die Oberhaut schließt sich die etwas dickere Lederhaut an. Hier liegen Blut- und Lymphgefäße, Haarwurzeln, Nervenenden sowie Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen. Die Unterhaut mit Fettschicht, Blutgefäßen und Nerven stellt das Bindeglied zwischen Muskulatur und Haut dar. Das Unterhautfettgewebe, das den Körper vor Wärmeverlusten schützt, beeinflusst auch die äußere Körperform.

Haare
Die Haare des Menschen erfüllen keinerlei vitale Funktion. Auch wenn uns alle Haare ausgehen würden oder abrasiert werden, bliebe die körperliche Gesundheit ungestört. Die psychologische Funktion der Haare ist da viel bedeutender. Einerseits dient das Kopfhaar als Schmuck des Menschen, andererseits spielt es in der sexuellen Anziehungskraft eine große Rolle. Das einzelne Haar besteht aus einer eiweißreichen Hornsubstanz. Eine Schuppenschicht bildet die Oberfläche des Haares und ist für dessen Schutz und Elastizität verantwortlich. Die menschliche Kopfhaut trägt im Normalfall rund 100000 Haare. Rund 100 Haare fallen üblicherweise pro Tag aus und wachsen in demselben Maß wieder nach. Täglich wächst das Kopfhaar um 0,37 mm.

Heilkräuter
Kräuter für Haut und Haare

Lindenblütenmilch gegen geschwollene Augen
Helfen Sie sich mit Lindenblütenmilch. Geben Sie 2 Teelöffel Lindenblüten aus der Apotheke in eine Tasse, gießen Sie mit 1/4 Liter kochender Milch auf, decken Sie die Tasse zu, und lassen Sie das Ganze 15 Minuten ziehen. Dann durchseihen. Tauchen Sie nun in die etwas abgekühlte Lindenblütenmilch einen Wattebausch, und legen Sie ihn auf die angeschwollenen Augenpartien auf. Sie müssen den Vorgang oft wiederholen.

Unser-Tipp:
Leiden Sie an glanzlosem Haar?
Dann sollten Sie ein ganz einfaches Hausmittel anwenden: Mischen Sie 7 Liter lauwarmes Wasser mit 70 Esslöffel Apfelessig. Spülen Sie damit das Haar 70 Minuten lang.

Salbei reinigt verstopfte Poren
Das Heilkraut Salbei ist bekannt für seine hautreinigende Wirkung. 3 Wochen jeden Tag vor dem Zubettgehen 1/2 Liter Wasser mit 2 gehäuften Esslöffeln Salbeiblättern 3 Minuten kochen. Dann halten Sie 5 bis 10 Minuten lang Ihr Gesicht über den Salbeidampf. Sie werden sehen: Das reinigt die verstopften Hautporen.

Löwenzahn gegen unreinen Teint
Gegen unreinen Teint hat sich der Tee aus Löwenzahnwurzeln (Apotheke) bewährt: 1/2 Teelöffel mit 1 Tasse Wasser aufkochen, danach 7 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie täglich 2 bis 3 Tassen ungesüßt.

Zusätzlich reiben Sie Karotten, verrühren Sie sie mit ganz wenig Jogurt, und reiben Sie damit das Gesicht ein. Nach 15 Minuten ab waschen und den Teint mit einer Creme pflegen, die 10% Vitamin E (Apotheke) enthält.

Kamille und Hamamelis gegen rissige Brustwarzen
Bereiten Sie sich jeden Abend 1 Tasse Kamillentee, tauchen Sie ein Leinentuch ein, auswringen und 15 Minuten auf die Brustwarzen legen. Danach abtrocknen und mit Hamamelis-Salbe (Apotheke) einreiben. Der Wirkstoff Hametum aus der uralten Indianer-Pflanze fördert ganz schnell die Heilung.

Kräutertee gegen Altersflecken
Sie können die Flecken aufhellen und weniger sichtbar machen, wenn Sie sie täglich mit Zitronenscheiben einreiben. Nehmen Sie regelmäßig Kieselerde-Tabletten (Reformladen) und das Spurenelement Selen in Kapselform (Apotheke). Oder bereiten Sie sich folgenden Kräutertee zu: 3 Teile römische Kamille und 2 Teile Ringelblumenblüten. Davon 1 Esslöffel in 1/4 Liter Wasser kurz aufkochen, dann 20 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie täglich 2 bis 3 Tassen lauwarm.

Petersilie und Lavendel vertreiben Mücken
Besorgen Sie sich Petersiliensaft aus dem Reformladen, und reiben Sie die Haut damit ein. Oder massieren Sie die freien Stellen des Körpers mit Lavendelöl aus der Apotheke ein. Auch Zimtöl, Nelkenöl und Senföl können gute Dienste leisten.

Brennnessel und Arnika gegen fettige Kopfhaut
Verwenden Sie so selten wie möglich einen heißen Haarföhn. Lassen Sie das Haar besser an der Luft trocknen. Bürsten Sie es oft gegen den Strich. Waschen Sie es ausschließlich mit alkalifreier Seife aus der Apotheke. Spülen Sie es mit Brennnesseltee. Setzen Sie dem Waschwasser Essig oder Zitronensaft bei. Und geben Sie in 3 Liter Brennnesseltee zum Spülen 1/2 Teelöffel Arnika-Tinktur aus der Apotheke.

Salbei gegen feuchte Hände
Wenn Sie unter ständig feuchten Händen leiden, versuchen Sie eine Kur mit den Wirkstoffen des Salbeikrautes. Salbei hilft auf natürliche Weise über das vegetative Nervensystem. Trinken Sie einige Zeit täglich 1 Liter Salbeitee.

Wenn Sie den bitteren Geschmack nicht mögen oder tagsüber keine Gelegenheit haben, sich den Tee zuzubereiten, dann machen Sie eine längere Kur mit Salbei-Kräutertabletten aus dem Reformhaus. Nehmen Sie 3-mal täglich jeweils 2 Tabletten, und zwar eine halbe Stunde vor der Mahlzeit.

Teebaum-Öl: Naturkraft gegen Fuß- und Nagelpilz
Untersuchungen haben ergeben, dass das Teebaum-Öl eine hervorragende Wirkung gegen Viren, Bakterien und Pilze zeigt. Der australische Teebaum ist ein Myrtengewächs. Das ätherische Öl aus den Blättern des Baumes war schon den Ureinwohnern Australiens als Naturheilmittel bekannt. Einreibungen mit Teebaum-Öl (Apotheke) zeigen vor allem bei Pilzerkrankungen beachtliche Erfolge.

Hausmittelschatz
Glatte schöne Haut
Falten im Gesicht
Berühmte weibliche Filmstars bestätigen es immer wieder. Erfahrene Kosmetikfachleute wissen es: Wenn Frauen in die Jahre kommen, dann dürfen sie niemals austrocknen. Sie müssen täglich bis zu 2 Liter Wasser trinken. Dadurch bleibt das Hautgewebe jung und straff. Die Faltenbildung wird stark gebremst. Äußerlich sollten Frauen zusätzlich mehrmals täglich mit frischem Wasser die Gesichtshaut benetzen.

Vitamincocktail gegen die ersten zarten Falten
Wissenschaftler am internationalen Freiöl-Institut für Hautforschung in Nürnberg haben herausgefunden: Die Hautalterung und damit auch die Faltenbildung werden durch die so genannten freien Radikale – durch hoch aggressive Moleküle aus Umweltschadstoffen sowie aus dem Stoffwechsel – verursacht. Man kann sie mit Natursubstanzen bekämpfen: Bauen Sie in Ihre tägliche Ernährung die Vitamine A (Karotten, Spinat, Mais), C (Kiwis, Paprikaschoten) und E (Vollkorn-produkte, Weizenkeimöl) ein.

Sauerkraut reinigt die Hautporen
Es gibt ein einfaches und sehr wirksames Rezept, das ich jeder Frau grundsätzlich zum Reinigen der Gesichtshaut empfehle: rohes Sauerkraut. Nehmen Sie 100 g Sauerkraut, drücken Sie es über einem Teller mit der bloßen Hand aus. Legen Sie sich entspannt hin, und drücken Sie das Sauerkraut mit den Händen auf die Gesichtshaut, damit die Wirkstoffe – Vitamine und Mineralstoffe – in die Haut eindringen können. Bleiben Sie so 15 Minuten liegen. Dann weg mit dem Sauerkraut. Waschen Sie das Gesicht, und massieren Sie eine hoch dosierte Vitamin- E-Salbe (Apotheke) ein.

Naturcreme gegen raue Hautstellen
Vorerst sollten Sie einige Zeit jeden Tag eine Multivitamin-Brausetablette ohne Zucker aus der Apotheke mit 1/8 Liter Wasser zu sich nehmen, weil die Haut auch Vitamine von innen braucht. Für die äußere Pflege mischen Sie sich Ihre eigene Creme gegen raue Haut: 100 g kaltgepresstes Olivenöl, 150 g Mandelöl, 50 g Rizinusöl, 20 g Johanniskraut, 20 g Schafgarbe, 20 g Spitzwegerichblätter, 10 g zerstoßener Gurkensamen und 20 g Arnikablüten werden in einen Topf gegeben. Diesen stellen Sie ins Wasserbad. Die Masse muss 1 Stunde köcheln. Dann kommen 5 g Kampfer hinzu. Stellen Sie das Gemisch 5 Tage lang an einen dunklen, kühlen Ort. Beim Durchseihen durch ein Tuch die Pflanzen gut auspressen. Mandelöl nachgießen, bis das Ganze 300 g wiegt. Dann 30 g geschmolzenes Bienenwachs unter ständigem Rühren zugießen. Dann vom Herd nehmen und an einem kühlen Ort weiterrühren, bis sich eine Creme gebildet hat. Zum Schluss 5 g Lavendelöl da zumischen. Damit reiben Sie 2-mal am Tag die rauen Hautstellen ein.

Probieren Sie doch einmal einige Zeit lang 1- bis 2-mal die Woche ein Sahnebad. Das wirkt bei vielen Frauen mit trockener Haut ganz hervorragend. Geben Sie in eine kleine Schüssel 5 Esslöffel Sahne und 15 Tropfen Kamillenöl. Das Ganze gut verrühren. Dann gießen Sie die Mischung ins heiße Badewasser. Bleiben Sie 20 Minuten in der Wanne.

Maisstärke-Maske gegen große Poren
Bereiten Sie sich eine eigene, spezielle Gesichtsmaske zu, welche gezielt große Hautporen bekämpft. 30 g Maisstärke, 30 g Talkumpuder, 20 g Magnesiumkarbonat und 20 g Bockshornkleesamen-Pulver werden verrührt. 2 Esslöffel davon werden dann jeweils zum sofortigen Gebrauch mit 30 g Zitronensaft, 30 g Tomatensaft und 30 g Gurkensaft verrührt.

Tragen Sie diesen Naturbrei auf die Gesichtshaut auf, und lassen Sie die Maske – am besten im Liegen – 15 Minuten einwirken. Nach dem Eintrocknen mit feuchter Watte entfernen. Danach mit einer Propolis- Creme pflegen.

Gurken-Cocktail für jugendliche Haut
Trinken Sie 2-mal die Woche einen Gurken-Cocktail: Mixen Sie 1/4 Liter Buttermilch, 1/2 Salatgurke in Rädern, 1 Esslöffel gehackte Petersilie, 1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe in Ihrem Mixer. Langsam trinken. Und äußerlich legen Sie sich 14 Tage lang jeden Abend die Masse einer gehobelten Gurke aufs Gesicht, und lassen Sie das Ganze 15 Minuten einwirken.

Propolis-Tropfen und Salbei gegen unreine Haut
Reinigen Sie abends vor dem Zubettgehen Ihr Gesicht. Dann verrühren Sie 30 Tropfen Propolis- Tinktur oder Propolis-Tropfen (Apotheke) mit etwas Wasser, und betupfen Sie damit die unreinen Hautstellen. Lassen Sie die Propolis- Flüssigkeit trocknen und über Nacht einwirken.

Unser-Tipp:
Jeder von uns sollte schon der Gesundheit zuliebe Fröhlichkeit verbreiten, selbst lachen und andere zum Lachen bringen.

Meerrettich gegen Sonnenflecken
Gegen so genannte Sonnenflecken, die im Grunde nichts anderes als große Sommersprossen sind, gibt es einige wirkungsvolle Rezepte. Allerdings kann man die Flecken damit nicht vollkommen wegbringen. Man kann sie aber aufhellen und weniger sichtbar machen. Bringen Sie 1/2 Liter Milch zum Kochen. Rühren Sie 100 g geriebenen Meerrettich hinein. Nochmals kurz aufkochen, durchseihen. Ein Leinentuch eintauchen, leicht auswringen, vor dem Zubettgehen Umschläge auf die Haut machen. Erst am nächsten Morgen abwaschen.

Oder: Schneiden Sie eine Zitrone in zwei Hälften, und massieren Sie mit den Schnittflächen die Hautflecken. Lassen Sie den Zitronensaft ebenfalls über Nacht einwirken.

Besorgen Sie sich Hauswurzsaft aus der Apotheke oder Drogerie, und reiben Sie damit wiederholt die Haut ein. Machen Sie eine 6 Wochen dauernde Kur mit täglich 1 Kapsel mit dem Spurenelement Selen. Und essen Sie in dieser Zeit 2-mal die Woche Hirse als Hauptgericht.

Jüngste amerikanische Untersuchungen haben ergeben, dass gezielte Kuren mit Vitamin E lästige und hässliche Flecken im Gesicht erfolgreich bekämpfen. Man nimmt 6 Wochen lang täglich 1 Kapsel Vitamin E aus der Apotheke mit etwas Flüssigkeit. Oder aber Sie reiben sich das Gesicht 2-mal am Tag mit einer hochdosierten Vitamin-E-Salbe aus der Apotheke ein.

In leichten Fällen nützt es mitunter, die Haut mit einer Gurkenscheibe einzureiben. Und: Verwenden Sie vor jedem Sonnenbad eine Sonnencreme mit besonders hohem Schutzfaktor, denn Altersflecken entstehen bei einer vererbten Anlage durch zu intensive Sonnenbestrahlung.

Petersilie gegen Gesichts- Äderchen
Viele erfahrene Kosmetikerinnen schwören auf die Petersilien- Maske, die man einige Zeit 1-mal die Woche auflegt. Wiegen Sie frische Petersilie ganz fein. Dann drücken Sie die Masse mit beiden Händen vorsichtig auf Ihren Teint, legen sich hin und lassen den Petersiliensaft 10 bis 15 Minuten einwirken. Parallel sollten Sie eine 6-wöchige Kur mit täglich 3 Stutenmilch-Kapseln und 1 Selen-Kapsel (Apotheke) durchführen.

Heilerde bei Akne auf der Brust
Besorgen Sie sich Heilerde aus der Apotheke, rühren Sie aus 3 bis 4 Esslöffeln mit heißem Wasser einen dicken Brei an, und tragen Sie diesen täglich auf die betroffenen Stellen auf der Brust auf. 20 Minuten einwirken lassen, dann wieder abwaschen.

Danach massieren Sie die Brust mit einer hoch dosierten Vitamin-E-Salbe aus der Apotheke ein. Nehmen Sie zusätzlich 3 Wochen lang täglich 1 Multivitamin-Brausetablette ohne Zucker (Apotheke).
Versuchen Sie Hefetabletten aus der Apotheke, die mit etwas Flüssigkeit genommen werden. Zusätzlich täglich 1 Zink-Brausetablette in etwas Wasser und 2-mal am Tag eine jod-haltige Salbe auftragen.

Quark- (Topfen-) Maske gegen Schwangerschafts-Pickel im Gesicht
Sehr oft spielt die Haut bei schwangeren Frauen verrückt. Und sehr oft ist das auf den seelischen Stress zurückzuführen, den dieser Zustand mit sich bringt. Sie sollten einige Zeit jeden Tag folgende Gesichtsmaske anlegen:
4 Esslöffel Quark werden mit 4 Esslöffeln Rahm (saurer Sahne) verrührt. Dazu kommen 1 Eigelb und 2 Esslöffel fein geriebene Karotten. Das Ganze aufs Gesicht legen und 5 Minuten einwirken lassen. Am besten, man legt sich dabei entspannt hin. Auch Gesichtsdämpfe mit Kamillentee können helfen.

Was tun bei blutender Akne?
Beruhigen Sie die Blutung und die entzündete Haut mit der Kraft der Aloe vera. Besorgen Sie 100%igen Aloe-vera-Saft in der Apotheke. Tränken Sie mehrmals am Tag ein Papiertaschentuch damit. Betupfen Sie die betroffenen Stellen, oder legen Sie es auf. Mindestens 15 Minuten einwirken lassen, eventuell Auflage wiederholen. Pflegen Sie die Haut danach mit einer hoch dosierten Vitamin-E- Salbe aus der Apotheke.

Kalzium gegen Juckreiz nach dem Sonnenbad
Juckende Haut nach Sonnenbestrahlung ist sehr oft der Beweis für einen Kalzium-Mangel im Körper. Sie sollten diesen Mineralstoff in größeren Mengen zuführen: Trinken Sie täglich Milch. Essen Sie Jogurt und Käse. Oder nehmen Sie einige Zeit ein Kalzium-Präparat aus der Apotheke.

Spezial-Tipp
Sollten Sie sich bei hektischen Festtagsvorbereitungen in der Küche verbrühen oder verbrennen: Halten Sie die betroffene Hautstelle so lange unter kaltes, fließendes Wasser, bis der Schmerz nachlässt.

Sellerie und Birnen erhalten die Urlaubsbräune länger
Gehen Sie auch nach dem Urlaub – mit Maß und Ziel – weiter in die Sonne. Essen Sie häufig Birnen und Sellerie. Sie enthalten bräunende Phenol-Substanzen.

Essen Sie Grapefruits. Sie liefern das bräunende Bergamotte-Öl. Oder nehmen Sie einige Zeit Kapseln aus der Apotheke, die das Provitamin A Betakarotin enthalten. Betakarotin konserviert die Bräune der Haut.

Was hilft bei Gesichtshaut- Jucken?
Besorgen Sie sich Weizenkeimöl [Reformladen), wie man es für das Anrichten von Salat verwendet, und massieren Sie die Gesichtshaut damit 2-mal am Tag ein. Das darin enthaltene natürliche Vitamin E beruhigt die Haut. Führen Sie Ihrem Organismus reichlich und regelmäßig den Mineralstoff Kalzium zu: Trinken Sie täglich 1/2 bis 3/4 Liter Milch oder Jogurt, zumindest einige Zeit.

Wenn Sie Milchprodukte nicht vertragen, dann besorgen Sie sich ein Kalzium-Präparat aus der Apotheke. Verwenden Sie zur Reinigung Ihres Gesichts keine der üblichen Seifen, sondern ein medizinisches Waschstück aus der Apotheke. Folgende Kräutertees – jeweils 3 Wochen lang 3-mal täglich 1 Tasse – machen die Gesichtshaut stabil gegen Juckreiz: Brennnesseltee, Liebstöckelwurzeltee oder Pfefferminztee. Die Tees müssen ungesüßt getrunken werden.

Trinken Sie regelmäßig Mineralwasser, das reichlich Kieselsäure enthält. Und essen Sie 2-mal pro Woche Speisen aus Goldhirse. Sehr empfehlenswert ist das tägliche Einreiben der Haut mit Essigwasser. Das alles stärkt den Säureschutzmantel der Haut.

Zinnkraut bei Schwangerschaftsstreifen
Grundsätzlich sollte eine schwangere Frau schon vorher durch vorsorgliche Pflege gegen starke Schwangerschaftsstreifen Vorbeugen. Wenn Sie aber bereits darunter leiden, so sollten Sie sich die Erfahrungen moderner Arzte und Kosmetikfachleute zunutze machen.

Kochen Sie sich mehrmals am Tag starken Zinnkrauttee, tauchen Sie ein Leinentuch ein, und legen Sie es sich auf die betreffenden Hautstellen. Oder besorgen Sie sich im Kosmetikfachhandel eine Salbe, wie sie auch gegen Cellulitis eingesetzt werden kann.

Was hilft bei übermäßigem Schwitzen?
Machen Sie eine Salbei-Kur: 10 Tage täglich 1 Liter Salbeitee trinken. Duschen Sie am Morgen den ganzen Körper zuerst sehr warm, dann kalt ab. Und reiben Sie anschließend die Körperstellen, die übermäßig schwitzen, mit Franzbranntwein-Gel ein. Oder bereiten Sie sich eine Mischung aus 3 Teilen warmem Wasser und 1 Teil Apfelessig. Dann tauchen Sie einen Lappen ein und reiben damit die betroffenen Körperstellen ein. Halten Sie sich, sooft Sie Zeit dazu haben, in der freien Natur auf. Führen Sie Luftbäder durch, und setzen Sie Ihren Körper unbekleidet der Luft aus.

Mit Ananas-Saft, Äpfeln und Laserstrahl gegen Warzen
Versuchen Sie einige wirksame Hausmittel: Tauchen Sie einen Wattebausch in frischen Ananassaft, und legen Sie ihn auf die Warze auf. Sie können auch ein Stück Ananas darauf binden. Die Enzyme der Frucht lösen die Warze mit der Zeit. Sehr wirksam kann auch das ständige Einwirken des frisch gepressten Saftes eines sauren Apfels sein. Oder aber Sie lassen sich die Warze mit einem CO2-Laser – also mit einem Lichtstrahl – wegdampfen.

Damit Haare wieder sprießen
Schwacher Haarwuchs – was hilft?

Bürsten Sie Ihr Haar jeden Morgen und vor dem Waschen mit einer Naturborstenbürste, und zwar gegen den Strich. Schneiden Sie 1 rohe Zwiebel in dünne Scheiben, legen Sie sich diese ins Haar, binden Sie ein Tuch darüber, und lassen Sie diese kuriose Packung 1-mal pro Woche über Nacht einwirken.

Stellen Sie Ihre Ernährung auf Vollwertkost um: Müsli, Vollkornteigwaren, Naturreis, Hirse. Waschen Sie Ihre Haare ausschließlich mit einem Brennnesselabsud: eine Handvoll getrocknete Brennnesselblätter (Apotheke, Drogerie) 5 Minuten in 1 Liter Wasser und 1 Liter Apfelessig kochen. Durchseihen und sehr warm verwenden.

Reiben Sie die Kopfhaut mindestens 1-mal am Tag mit Klettenwurzelöl (Apotheke) ein. Trinken Sie einige Wochen täglich 1/8 Liter Mineralwasser mit 1 Multi-Vitamin-Brausetablette ohne Zucker (Apotheke), Kauen Sie anstelle von Schokolade und Bonbons Trockenfrüchte, vorwiegend Pflaumen, Datteln und Feigen.

Aus Untersuchungen des bekannten deutschen Wissenschaftlers und Frauenarztes Prof. Dr. Arthur Wischnik vom Zentralklinikum Augsburg geht hervor, dass gerade im Frühling und Frühsommer bei Haar- und Hautproblemen sowie bei schlechter Laune sehr oft ein Mangel am Spurenelement Zink die Ursache ist.

Bauen Sie in nächster Zeit möglichst off Naturprodukte in Ihren Speiseplan ein, die reich an Zink sind: Meeresfisch, Austern, Hafer- flocken, Weizenkeime. Oder machen Sie eine Kur mit schnell verfügbarem Zink D in Tablettenform (Apotheke).

Eier, Honig, Sesamöl gegen trockenes Haar
Bereiten Sie sich bei trockenem Haar selbst einen sehr wirkungsvollen Haar-Balsam zu, eine Pflege-Packung, mit der Ihr Haar wieder glänzend, weich und gut frisierbar wird. Verrühren Sie in einer Schüssel 1 Ei, 1 Teelöffel Honig und 2 Teelöffel Sesamöl (Apotheke, Reformhaus) mehrere Minuten lang mit einem Schneebesen.

Dann verteilen Sie diese Packung gleichmäßig auf Ihr Haar. Massieren Sie vor allem auch die Haarspitzen ein. Nun geben Sie ein warmes Handtuch über den Kopf. 30 Minuten einwirken lassen. Dann Haare waschen, spülen.

Frau Prof. Dr. Eva-Maria Kokoschka von der Universität Wien rät zu einer Kur von innen: Essen Sie Müsli, Champignons, Milch, Jogurt, Käse, Hähnchenbrust, Hirsebrei, Meeresfisch und Austern. Damit bekommt Ihr Haar wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Besorgen Sie sich aus der Apotheke Nachtkerzenöl-Kapseln, nehmen Sie sie ein, stechen Sie aber auch die Kapsel auf, und reiben Sie zusätzlich das Öl in die Kopfhaut. Der Wirkstoff Neobonsen aus dem Nachtkerzenöl gibt dem Haar neue Kraft für Gesundheit und Schönheit.

Schuppen mit Juckreiz: Pilze sind schuld!
Schuppen im Haar mit Juckreiz haben in den meisten Fällen ihre Ursache in einem lästigen Hautpilz. Es handelt sich an der Kopfhaut um einen Hefepilz mit dem Namen Pity-sporum ovale. Er setzt sich auf die Talgdrüsen der Kopfhaut und vermehrt sich dort rasant.

Sie sollten Ihre Haare regelmäßig mit einem Antischuppenmittel (Apotheke) pflegen, das ein spezielles Anti-Pilzmittel enthält. Es handelt sich dabei um die medizinische Substanz Ketoconazol.

Unser-Tipp:
Bei trockener und schuppiger Kopfhaut hilft folgendes Naturrezept: Verrühren Sie 25 Gramm Klettenwurzelöl mit 1 Eigelb und 1 Teelöffel Zitronensaft. Massieren Sie diese Masse in die Kopfhaut ein, während der Nacht einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser ausspülen.

Haarschuppen – was hilft?
Essen Sie reichlich frisches Obst und Gemüse. Trinken Sie 3 Wochen lang jeden Morgen auf nüchternen Magen 1 Schnapsgläschen Brennnesselsaft aus dem Reformladen. Waschen Sie sich 2-mal die Woche das Haar mit dieser Rezeptur: 2 Esslöffel Bockshornkleesamen werden in 1 Liter Wasser 1/2 Stunde gekocht. Durchseihen. Nehmen Sie einige Zeit täglich 10 Tropfen Zinn- kraut-Tinktur aus der Apotheke in etwas Wasser ein. Bereiten Sie sich selbst Ihr eigenes Anti-Schuppen- 01: 100 g frische Brennnesseln auspressen. Den Saft mit 200 g Wasser 10 Minuten kochen. 50 g Seifenkrautwurzeln aus der Apotheke dazugeben und das Ganze noch einmal 10 Minuten kochen. Durchseihen und mit 200 g Rizinusöl mischen. Dieses Öl massieren Sie einen Monat lang jeden Abend gründlich in die Kopfhaut ein. Nehmen Sie unterstützend gegen Schuppen 2 Monate lang jeden Tag 1 Multivitamin-Brausetablette ohne Zucker aus der Apotheke in 1/8 Liter stillem Mineralwasser.

Machen Sie eine Ei-Kur: Verteilen Sie 2 Eigelb im Haar, und massieren Sie diese 10 Minuten in die Kopfhaut ein. Danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Kochen Sie 4 Teelöffel getrocknetes Thymian-Kraut (Apotheke, Drogerie) in 1/2 Liter Wasser auf. Dann 10 Minuten ziehen lassen und durchseihen. Über die sauberen

Haare gießen, sanft einmassieren und trocknen lassen. Nicht nachspülen und nicht föhnen. Besondere Erfolge erzielen viele Betroffene mit Kastanienwasser: 60 g Edelkastanienblätter werden mit 1 Liter Wasser aufgegossen. 1 5 Minuten ziehen lassen, durchseihen. Damit werden regelmäßig Haare und Kopfhaut eingerieben.

Oder: Lassen Sie sich in der Apotheke 5 Teile Lupinensamen, 3 Teile Frauenmantel-Blätter und 3 Teile Weidenrinde mischen. Davon kochen Sie 110 g in 1 Liter Wasser 10 Minuten lang. Damit waschen Sie eine Zeitlang jeden Abend Kopfhaut und Haare.

Gurke und Meisterwurz gegen Damenbart
Mehr Frauen, als man vermutet, leiden unter dem so genannten Damenbart. Die Medizin spricht von Hirsutismus. Die schmerzhafte Methode ist das mühevolle Ausreißen der Haare mit einer Pinzette. Danach muss die Haut durch Einreibungen mit Ringelblumen- oder Kamillensalbe gegen Entzündungen geschützt werden. Mitunter hilft es, wenn man wochenlang die Haut mit frischem Gurkensaft einreibt.

Nehmen Sie einige Wochen lang 2-mal täglich je 1 Messerspitze Meisterwurz-Wurzel-Pulver aus der Apotheke ein. Wenn das alles nicht hilft, müssen Sie zum Frauenarzt gehen und klären, ob ein Hormonproblem dahintersteckt.

Akupressur
Mehr Farbe ins Gesicht…

Wer gesunde Frische im Gesicht vermissen lässt, strahlt keine Vitalität aus. Allzu blass und fahl wirkt unvorteilhaft. Eine leichte Massage nach den Methoden der Chinesen hilft. Heben Sie den Kopf an, und legen Sie beide Hände auf das Gesicht. Die Handballen sollen dabei an den Backenknochen anliegen. Stellen Sie die Finger leicht auf, und klopfen Sie mit den Kuppen etwa zwanzig bis dreißig Sekunden auf den Kiefer. Anschließend schlagen Sie leicht mit den Händen gegen die Wangen und mit den Fingerspitzen gegen die Stirn. Jetzt rutschen Sie mit den Fingerspitzen bis unter die Unterlippe und vibrieren auf der Hautpartie rund um den Mund, und zwar im Uhrzeigersinn.

Faltenfrei älter werden
Eine Frau ist immer so alt, wie sie aussieht und sich fühlt, sagt ein Sprichwort. Die Akupressur darf in diesem Sinne als Verjüngungskur, fast als Lebenselixier betrachtet werden. Dazu eine sehr wertvolle unterstützende Maßnahme: Trinken Sie täglich 2 Liter Wasser, oder machen Sie eine Kur mit Ziegenmilch. Genießen Sie eine Woche lang jeden Tag 1 Liter Ziegenmilch.

Und so bekämpfen Sie Falten, am besten schon vorbeugend ab dem dreißigsten Lebensjahr:
Drücken Sie den Zeigefinger sanft, aber bestimmt gegen das innere Ende der Augenbrauen. Dann pressen Sie die Kuppe des Mittelfingers gegen den Nasenflügel. Schließlich legen Sie den Daumen an den Mundwinkel, und dann beklopfen Sie die äußere Ecke des Kieferknochens gemeinsam mit Zeige- und Mittelfinger. Selbstverständlich muss diese Massage gleichzeitig auf beiden Gesichtshälften durchgeführt werden. Damit lässt sich mit der Zeit messbar und sichtbar die Faltentiefe reduzieren.

Faltenbildung am Hals
Falten am Hals sind für jede Frau unerfreulich – viele teure Kosmetikpräparate versprechen wirksame Hilfe dagegen. Am besten jedoch helfen neben der Hautpflege regelmäßige kalte Kneippanwendungen, die die Durchblutung der Haut fördern, und eine gezielte Massage nach der chinesischen Tradition.

Drücken Sie den Zeigefinger der rechten Hand in die Knochen-mulde, in der die beiden Schlüsselbeine zusammenlaufen. Anschließend pressen Sie die Daumenkuppen links und rechts davon direkt auf den Schlüsselbeinknochen. Dann drücken Sie die bei den Mittelfinger gegen den Hinterkopf, und zwar je drei Fingerbreit links und rechts von der Mittellinie entfernt. Klopfen Sie gegen die Nackenmuskeln. Zusätzlich sollten Sie mit den Fingerkuppen beider Hände seitlich gegen den Hals klopfen und vom Kinn weg zum Brustansatz streichen.

Orangenhaut
Die Chinesen setzten schon früh die Akupressur gegen die Orangenhaut ein: In alten chinesischen Aufzeichnungen ist schon die Rede von einer Haut, die sich wie welkes Laub zusammenzieht.

Die Orangenhaut beruht auf einer anlagebedingten Schwäche des Bindehautgewebes, Fett lagert sich ein und erzeugt die hässlichen Dellen. Sie sollten unbedingt Übergewicht vermeiden und mit kalten Kneippgüssen das Gewebe straffen. Zusätzlich kann auch regelmäßige Akupressur Erfolg bringen: Pressen Sie den Daumen dicht unter dem Hüftgelenk an die Hüfte, drücken Sie ihn anschließend vorn an den Oberschenkel, und massieren Sie danach die Kniekehle.

Zusätzlich können Sie noch die Innenseite unterhalb des Knöchels akupressieren, damit regen Sie den Nierenmeridian an.

Unser-Tipp:
Bei der Akupressur langsam und konzentriert Vorgehen. Wenn Sie den Druckpunkt gefunden haben, schließen Sie die Augen.