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Gesundes Leben – Natur Gesundheit von den Tieren

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Gesundes Leben – Gesundheit von den Tieren
Tiere können uns viel Freude bereiten und unsere Lebensqualität entscheidend verbessern. Sie liefern uns aber auch viele wertvolle Naturheilmittel für Schönheit und Gesundheit bis ins hohe Alter.
Das Wichtigste dabei ist, dass kein Tier dafür sein Leben lassen muss…

Gesundheit von den Tieren
Sie müssen nicht ihr Leben lassen und liefern Naturarzneien
Es wird heute viel für den Tierschutz getan. Das ist notwendig, denn es gibt rund um uns viel Tierleid. Tiere können uns so viel Liebe geben, können unsere Lebensqualität verbessern. Tierfreunde und Tierbesitzer wissen das. Wir sollten aber auch einmal darüber reden, was Tiere alles für unsere Gesundheit tun. Sie liefern uns wertvolle Naturarzneien – und die will ich Ihnen vorstellen, wobei für mich ein wichtiges Kriterium ist: Kein Tier muss dafür sein Leben lassen.

Gesundejunge und schöne Haut durch Ziegenbutter-Creme
Egal, ob Frau oder Mann – jeder möchte so lange wie möglich jugendliche, glatte und schöne blaut
haben. Unser Teint ist das ganze Jahr über enormen Strapazen ausgesetzt: In der kalten Jahreszeit sind es die trockene Luft in beheizten Räumen, Kälte, Eis und Schnee. In der schönen, warmen Jahreszeit sind es die UV-Strahlen der intensiven Sonne, Hitze, Sand und Wasser. Auch bei der Hautpflege ist – wie in der Naturmedizin – der Trend zu natürlichen Substanzen deutlich zu erkennen. Neueste Studien aus den USA und aus Österreich besagen: Eine der wertvollsten Substanzen für eine optimale Pflege der Haut ist Ziegenbutter. Sie wird in Zukunft für die natürliche Hautpflege und Hautgesundheit eine bedeutende Rolle spielen.

Seit der Antike gilt Ziegenmilch als Naturarznei:
■ Man kann damit die Atemwege stärken und Lungenerkrankungen Vorbeugen.
■ Ziegenmilch stärkt die Nerven und macht daher auch stark gegen Stress. An sich wäre Ziegenmilch das ideale Frühstücksgetränk für Kinder und Erwachsene.
■ In vielen Fällen hilft Ziegenmilch auch, die Lebensqualität von Neurodermitispatienten zu verbessern.
■ Ziegenmilch kann gegen Krebs schützen. Sie enthält Antioxidantien, die uns gegen schädliche Umweltschadstoffe und körpereigene Stoffwechselgifte stark machen.
■ Ziegenmilch erhält die Haut jung: Wer eine Woche lang täglich 1 Liter Ziegenmilch trinkt, hat weniger Falten und eine besonders glatte Haut.

All das und noch viel mehr von dem, was die Ziegenmilch zu bieten hat, kann die Ziegenbutter, die aus der Ziegenmilch hergestellt wird. Aus diesem Grund badete Cleopatra im antiken Ägypten nicht nur in Ziegenmilch, sondern sie ließ ebenso jeden Morgen den ganzen Körper mit Ziegenbutter massieren, um lange jung und schön zu bleiben.

Und das sind die wertvollen Wirkstoffe in der Ziegenbutter: die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Magnesium sowie die Spurenelemente Zink und Phosphor. Vor allem Zink ist sehr wichtig für die Immunkraft der Haut. Dazu kommen die Vitamine B1, B2, B6 und das Schönheitsvitamin Biotin. In der Ziegenbutter findet man außerdem reichlich Enzyme sowie Aminosäuren.

Besonders wichtig ist die Orotsäure. Das ist ein Energiestoff, der das Altern der Haut bremst und sie jung erhält. Die Orotsäure beugt einer vorzeitigen Faltenbildung vor. Vor einigen Jahren haben amerikanische Wissenschaftler in der Ziegenbutter wie auch in der Ziegenmilch die Substanz Ubichinon 50 in hoher Konzentration entdeckt. Dieses Ubichinon 50 ist eine hochwertige Verbindung mit einer großen Anzahl von Kohlenstoffatomen. Sie agieren als natürliche Schutzstoffe, die gleichzeitig die Zellen aktivieren. Das Ubichinon in der Ziegenbutter ist in der Lage, die menschliche Zelle gegen Krankheiten zu schützen. Damit wird das Krebsrisiko deutlich gesenkt.

Dazu kommen noch spezielle Peptide, die den Wasserhaushalt der Haut regulieren und dafür sorgen, dass sie nicht so leicht austrocknen kann und daher geschmeidig bleibt. Wichtig bei der Zusammensetzung der Ziegenbutter ist der große Anteil an Fettsäuren. Die bedeutsamsten und wertvollsten sind die Capronsäure, Caprylsäure und die Caprinsäure. Sie wirken entzündungshemmend und antirheumatisch. Daher wird Ziegenbutter auch immer wieder als Einreibemittel gegen Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Das Besondere an der Ziegenbutter ist die Tatsache, dass die darin enthaltenen Fette als Wärmespender und Wärmespeicher agieren und daher die Durchblutung der Haut bis in die feinsten Blutgefäße gewährleistet ist. Auch das bringt einen Jungbrunnen-Effekt, weil dadurch Vitalstoffe rasch zu den Hautzellen geliefert und Stoffwechselmüll abtransportiert werden kann.

In diesem Wärmemilieu wird die Linolsäure in der Ziegenbutter in besonderer Weise aktiv. Sie hat einen Einfluss auf das Wachstum der Hautzellen sowie auf die Bildung der Prostaglandin-Gewebshormone.

Viele Hautärzte haben immer wieder die Beobachtung gemacht: Ziegenbuttercreme ist die beste Pflege für die Haut. Des Rätsels Lösung: Als einziges tierisches Fett hat die Ziegenbutter ihren Schmelzpunkt bei 37 Grad Celsius – das ist genau die menschliche Körpertemperatur. Daher wird die Ziegenbutter von uns als besonders angenehm empfunden. Bei Rindertalg und Schweineschmalz, die sehr oft in der Kosmetik für Cremes verwendet werden, liegt der Schmelzpunkt bei 45 Grad Celsius.

Zusätzlich dringt die Ziegenbutter viel tiefer als andere Produkte in die Haut ein, weil sie biochemisch dem menschlichen Hautfett sehr ähnlich ist. Das Faszinierende ist: Sobald die Ziegenbutter in die Haut einmassiert wurde, wirkt sie 8 bis 10 Stunden. Wer also morgens und abends die Haut mit Ziegenbutter verwöhnt, hat einen Rundum- Schutz. Die Wärme in der Gesichtshaut sorgt beim Einschlafen für ein besonders harmonisches Wohlgefühl.

Wichtig ist allerdings eine Langzeitanwendung. Es macht nur Sinn, die Haut über Monate mit Ziegenbutter zu verwöhnen. Auf Grund all dieser neuen Erkenntnisse hat die österreichische Styx-Forschung eine moderne Ziegenbutter-Creme entwickelt, welche die Haut lange jung und faltenfrei erhält und vor Schadstoffen schützt: die Face Creme der Austrian Goat Cosmetic (erhältlich in der Apotheke).

Honig schützt vor Strahlen und Bakterien
Haben Sie gewusst, dass eine Biene etwa 1000 Flüge zu je 1000 Kilometer zurücklegen muss, damit sie Blütennektar für 2 Esslöffel Honig beisammen hat? Daran sollten wir denken, wenn wir ein Honigbrot essen. Eines ist uns allen bewusst: Honig ist nicht nur eines der ältesten Nahrungsmittel, sondern auch eine der ältesten Naturarzneien. Schon in der Antike galt Honig als Elixier. Im Mittelalter wurde er von Ärzten und Apothekern gegen viele Beschwerden verordnet, in den letzten Jahren galt er eher als harmloses Hausmittel.

Nun aber liegen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse vor, die eindeutig beweisen: Der Honig ist ein wertvolles Naturprodukt für die Medizin.

Das sind die Fakten, die den Honig noch viel wertvoller machen, als er es bisher schon war:
■ Amerikanische Ärzte an der Harvard-Universität in Boston, USA, haben im Honig hochwirksame antibakterielle Substanzen nach-gewiesen. Man spricht von Inhibinen. Damit wird der Honig zu einem natürlichen Antibiotikum.
■ An der Tufts-Universität in Boston, USA, hat man im Honig beruhigende Duft- und Aromastoffe gefunden, die sehr positiv und harmonisierend auf das vegetative Nevensystem ein wirken. Das erklärt auch, warum Honig zusammen mit Melissengeist in Rezepten gegen Wetterfühligkeit nach dem klassischen Klosterfrau-Rezept so hervorragend harmoniert. Auch die ätherischen Öle im Melissengeist wirken über das vegetative Nervensystem: Man trinkt 1 Tasse Tee mit 2 Tee-löffeln Melissengeist und 1 Teelöffel Honig.
■ Honig enthält zellschützende Säuren, die uns vor Umwelt-schadstoffen abschirmen.
■ An der Universität Frankfurt hat man vor einiger Zeit beobachtet, dass die regelmäßige Einnahme von Honig (1 Esslöffel täglich) die Patienten bei häufig notwendigen Röntgenaufnahmen gegen Strahlenschäden schützt.
■ Täglich 1 Teelöffel Honig stärkt im Spätsommer und im Herbst die natürlichen Abwehrkräfte des Organismus wie eine kleine Impfung. Das hat Prof. Dr. William G. Peterson an der Universität von Oklahoma, USA, herausgefunden. Damit ist Großmutters altes Hausmittel gegen Infektionen bestätigt: Sie servierte 1 Glas Milch mit 2 Teelöffeln Honig.
■ Viele Hausärzte bestätigen: 1 Teelöffel Honig, den man langsam auf der Zunge zergehen lässt, stärkt die Nerven und gibt neue Kraft gegen Erschöpfungszustände. Wenn Sie morgens nicht gut drauf sind, sollten Sie diesen Honig-Trick anwenden. Pollenallergiker sollten allerdings bei Honig sehr vorsichtig sein.

Mit Gelee Royale gegen Stress, Erschöpfung und Vergesslichkeit
Bienen produzieren nicht nur Honig, sie stellen auch ein geheimnisvolles Naturprodukt her: Gelee Royale, auch Weiselsaft genannt. Es handelt sich dabei um eine Flüssigkeit, welche die Bienen nur zwischen ihrem 6. und 10. Lebenstag aus ihrer Futtersaftdrüse im Kopf ausscheiden. Diese speichelartige Substanz könnte man mit der Muttermilch des Menschen vergleichen. Sie enthält nämlich alles, was die junge Bienenlarve zu ihrer Entwicklung braucht.

Die Larve der Bienenkönigin erhält ausschließlich Gelee Royale. Auch später bekommt die Königin diese Substanz von den Jungbienen ein Leben lang als Nahrung. Die Arbeitsbienen hingegen bekommen Gelee Royale nur 3 Tage in ihrem Leben.

Die Bienenkönigin erhält mit Gelee Royale die unglaubliche Kraft, durch die sie 5 Jahre leben kann, während die meisten Tiere aus dem Bienenvolk nur einen Sommerlang existieren. Die Bienenkönigin braucht Gelee Royale, um das Bienenvolk durch das Legen von rund 800000 Eiern zu erhalten.

Diese Tatsache hat Wissenschaftler hellhörig gemacht. Wenn Gelee Royale das Leben einer Bienenkönigin um das Fünffache verlängern kann, dann müsste in dieser Natursubstanz eine ungeheure Kraft stecken.

Analysen haben ergeben: Gelee Royale aus dem Bienenstock enthält hochwertiges Eiweiß, Traubenzucker, die Vitamine B1, B2 und B6 sowie Vitamin H, auch Biotin genannt. Die B-Vitamine stärken Nerven und bauen Energie auf. Biotin ist das Schönheitsvitamin für attraktive Haut, gesunde Haare und Nägel. Weiters hat man im Gelee Royale Hormonstoffe, antibiotisch wirkende Substanzen und zahllose Bio-Flavonoide entdeckt.

Große Verdienste um die Erforschung von Gelee Royale hat der französische Wissenschaftler Dr. Bernard Desouches, Leiter der Gesellschaft für rationale Ernährungsforschung in Paris, erworben. Er hat Senioren mit dem Elixier der Bienenkönigin versorgt, und er konnte feststellen: Die betagten Frauen und Männer wurden merklich vitaler, wirkten geistig und körperlich jünger.

Daraufhin begannen weltweit Forschungen mit Gelee Royale. Die umfassendste Arbeit stammt von Prof. Dr. Thomas Gardner an der Universität Tennessee, USA. Seither weiß man:
■ Wer Kuren mit Gelee Royale macht, kann Erschöpfungszustände und Müdigkeit besiegen.
■ Man kann Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche rasch bekämpfen.
■ Nervöse Störungen, Lärmempfindlichkeit und Stresssituationen kann man mit Gelee Royale schnell wieder in den Griff bekommen.
■ Auch im fortgeschrittenen Alter lassen sich Potenz und Liebesfähigkeit beachtlich steigern.
■ Haare, Haut und Nägel werden schöner. Das ist auch der Grund, warum die internationale Kosmetik Gelee Royale bei vielen Prä-paraten einsetzt.

Es gibt Gelee Royale in der Apotheke in verschiedenen Formen und Kombinationen: als Kapseln und in flüssiger Form sowie in Kombination mit Bienenpollen und Weißdorn. Pollenallergiker sollten auch Gelee Royale meiden.

Bienenpollen: neue Kraft für den Alltag und für die Liebe
Die Naturmedizin hat schon sehr früh die Kraft der Bienenblütenpollen erkannt. Bereits die Wikinger führten auf ihren Schiffen Pollenvorräte mit und haben mit dem Einnehmen von zerriebenen Pollen ihre natürlichen Abwehrkräfte gestärkt.

Heute setzt man Pollen mit großem Erfolg bei Wechseljahresbeschwerden und Libidoproblemen von Frau und Mann ein. Bienenpollen wirken auf den Menschen wie ein Kraftpaket. Pollen sind eine pulverartige gelbe Substanz, die in den Staubbeuteln von Pflanzenblüten gebildet wird. Die biologische Funktion der Pollen ist die Befruchtung von Pflanzen. Damit das funktioniert, müssen die Pollen von Blüte zu Blüte übertragen werden. Bei manchen Pflanzen erfolgt das durch den Wind, bei anderen durch Insekten, hauptsächlich durch Bienen.

Die Biene bestäubt die Blüten mit Pollen, die sie an ihren Füßchen mit sich trägt. Einen Teil davon holt sie in den Bienenstock. Hier werden die Pollen als wertvolle Eiweißquelle zur Aufzucht der Brut und zur Versorgung der Futtersaftdrüsen benötigt. Wenn die Biene die Pollen sammelt, befeuchtet sie diese mit ihren Sekreten. Dann werden sie in den Bienenstock gebracht, von den Füßchen gebürstet und zur Aufbewahrung in Wabenzellen gepresst.

Bienenpollen aus der Apotheke sind nicht billig. Kein Wunder: Der Imker darf jeweils nur 15 Prozent des Pollenvorrates entnehmen, sonst ist die Existenz des Bienenvolkes gefährdet. Prof. Dr. Jeffrey Bland hat am weltberühmten Linus Pauling Institut in den USA analysiert, welche wertvollen Substanzen in den Bienenpollen zu finden sind: die Vitamine A, D, E, C und Niacin sowie alle B-Vitamine, die Mineralstoffe und Spurenelemente Kalium, Kalzium, Magnesium, Kupfer, Phosphat, Eisen, Mangan, Zink, Jod, Schwefel, Silizium und Selen. Dazu kommen die Enzyme Cozymase, Diaphora- se, Cytochromoxidase, natürliche Antibiotika, auch Inhibine genannt, wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Bioaktivstoffe und pflanzliche Hormonstoffe (Phytohormone).

Diese Zusammensetzung liefert dem menschlichen Organismus eine enorme Kraft. Wissenschaftliche Studien in den USA und in Europa haben ergeben:
■ Bienenpollen geben Kraft für den ganzen Tag. Man hat mehr Energie, mehr Durchhaltevermögen.
■ Bienenpollen stärken die Nerven und machen stressfest. Man hält einfach mehr aus und ist gegen die Belastungen des Tages besser gerüstet.
■ Die natürlichen Abwehrkräfte werden gestärkt.
■ Frauen und junge Mädchen, die an ihren monatlichen Tagen an Krämpfen und starken Schmerzen leiden, können durch die Einnahme von Bienenpollen Hilfe finden.
■ Bienenpollen können depressive Verstimmungen vertreiben.
■ Die Liebeslust und die Liebes- kraft bei Mann und Frau werden aktiviert und speziell an düsteren Wintertagen entscheidend verstärkt. Dazu kommt vor allem beim Mann, dass sich durch die Einnahme von Bienenpollen die Qualität und Aktivität der Spermien um ein Vielfaches verbessert.
Es versteht sich von selbst, dass Pollenallergiker Bienenpollen ebenfalls meiden sollten.

Das Hühnerei: ein wertvoller Beitrag zur gesunden Ernährung
Essen Sie auch so gerne Eier und trauen sich oft nicht, weil Sie Angst vor zu hohen Cholesterinwerten haben? Kein Wunder, dass Sie so denken, denn man hat uns jahrzehntelang gesagt: Das Ei ist eine Cholesterinbombe und gefährdet unsere Gesundheit. Ernährungsexperten in aller Welt haben mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen das Ei von dieser Schuld etwas freigesprochen. Es trägt nicht die Hauptschuld an der Cholesteringefahr.

Wie ist das Ei in den letzten 20 Jahren zu diesem schlechten Ruf gekommen? Ganz einfach: Als man 1972 in den USA einzelne Lebensmittel in Bezug auf gesunde Ernährung unter die Lupe nahm, konnte man eindeutig messen: Im Ei befanden sich riesige Mengen an Cholesterin.

Daraus schloss man: Der Konsum von solchen extrem hohen Cholesterinmengen wirkt sich mit Sicherheit negativ auf den Cholesterinspiegel im menschlichen Organismus aus. Daher gab die amerikanische Herzgesellschaft die Empfehlung, höchstens 3 Stück Eigelb pro Woche zu konsumieren. Das Eiweiß war nie in Diskussion, da es kein Cholesterin enthält.

Im Jahr 1995 ergaben neue analytische Daten: Das Ei hat um 22 Prozent weniger Cholesterin, als bei den ersten Messungen behauptet wurde.

Was ist nun wirklich schuld an den hohen Cholesterinwerten? Ernährungswissenschaftler sagen: Schuld ist die übermäßige Aufnahme von gesättigten Fettsäuren, in erster Linie von tierischen Fetten, die Aufnahme von zu wenig frischem Obst und rohem Gemüse, außerdem zu wenig körperliche Bewegung. Durch all diese Mängel und Gewohnheiten produziert der Organismus mehr körpereigenes Cholesterin – und das schafft Probleme.

Dabei muss man speziell das Ei als eine besonders wertvolle Nährstoffquelle bezeichnen. Als Keimzelle für neues Leben ist es besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Es ist leicht verdaulich und daher speziell für ältere Menschen und für Kinder, die weniger Kalorien zu sich nehmen, ein wichtiger Lieferant für Vitalstoffe. Das Ei enthält Eiweiß von höchster biologischer Wertigkeit, die jene der Milch übertrifft. Zudem enthält es Lecithin, welches uns mit wichtiger Energie für das Gehirn und für die Produktion von lebenswichtigen Hormonen versorgt. Dabei liefert auch das Spurenelement Zink einen wichtigen Beitrag.

Schafwolle: Naturarznei gegen Kopfschmerz und Erkältungen
Seit rund 20 Jahren gibt es in Mitteleuropa wieder viel mehr Schafe als zuvor. Die Schafwolle wird in erster Linie für Strickwaren und zum Füllen von Kissen verwendet, sie ist aber auch eine wirkungsvolle Naturarznei. Das hat man schon immer gewusst. Bereits in der römischen Antike hat man die Schafwolle als Hort der Wärme und Gesundheit bezeichnet.

Im 19. Jahrhundert hat sich in Deutschland der 1848 in Gronau geborene Schafhirte Heinrich Philipp Ast einen Namen gemacht, weil er viele Menschen mit Schafwolle behandelte. Er zog mit seinen Schafen durch die Lüneburger Heide und hatte in Radbruch eine Naturheilpraxis. Sobald er seine Schafe geschoren hatte, reinigte er die Wolle und behandelte damit Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Rheuma, Gelenk- und Magenbeschwerden.

Viele Ärzte und Wissenschaftler von heute bestätigen die Wirkung der Schafwolle auf die Gesundheit der Menschen. Der österreichische Arzt Dr. Wolfgang Köstler hat schon vor Jahren nachgewiesen: Schafwolle spendet eine gleich bleibende Menge an Wärme. Schafwolle ist locker, hat viele Lufträume und kann daher die Wärme lange halten. Schafwolle kann ideal Schweiß aufsaugen und damit auch ausgeschiedene Umweltgifte aufnehmen. Schafwolle liefert der menschlichen Haut das natürliche Fett Lanolin.

Und so kann man die Schafwolle ganz konkret einsetzen:
■ Besorgen Sie sich naturbelassene Wolle von einem Schafzüchter, am besten 3 bis 4 Kilo. Bewahren Sie sie in einem Jutesack an einem luftigen Ort auf, wie das der Schäfer Ast getan hat.
■ Wenn Sie Halsschmerzen, Kopfschmerzen oder (nicht akute) rheumatische Beschwerden haben, legen Sie die Wolle möglichst dick auf: am Hals, am Kopf oder an den schmerzenden Rheumastellen. Binden Sie dann ein Woll- oder Leinentuch darüber. Lassen Sie die Schafwolle einige Stunden – am besten die ganze Nacht über – einwirken.
■ Wer oft unter Magenbeschwerden leidet oder immer einen kalten Bauch hat, sollte tagsüber etwas Schafwolle auf den Bauch auflegen.
■ Nach Gebrauch können Sie die Wolle wieder verwenden. Sie müssen sie allerdings einen Tag lang in die pralle Sonne legen, damit alle Krankheitskeime abgetötet werden. Wenn Sie sie waschen, dürfen Sie dafür nur ganz milde Seife, auf keinen Fall aber chemische Mittel einsetzen.

Man kann auch fertige Schafwollprodukte als Hausrezepte einsetzen:
■ Wer off an Kopfschmerzen leidet, sollte mehrere Stunden am Tag – im Freien und in Innenräumen – eine dicke Wollmütze tragen und diese bis tief in die Stirn ziehen. Die Kopfschmerzen vergehen dann oft ohne ein Medikament.
■ Wer an kalten Füßen leidet, sollte nach dem täglichen heißen Fußbad dicke Schafwollsocken an- ziehen und damit einige Zeit in der Wohnung umherlaufen. Man sollte sie auch nachts tragen. Auch nach kalten Kneippanwendungen an den Beinen zieht man Schafwollsocken an.
■ Wer auf einer Gesundheitsmatratze schläft, die mit einer Schafwollauflage versehen ist, kann damit schlechte Durchblutung entscheidend verbessern.
■ Kleidung aus Schafwolle wirkt wärmend, wärmespeichernd und gleichzeitig temperaturausgleichend. Schafwolle begünstigt die Hautatmung, wirkt elektrostatisch und regt beim Sport und bei Wanderungen den Kreislauf an.

Mit Stutenmilch und Nährstoffen erfolgreich gegen Neurodermitis
Rund 4 Millionen Menschen aller Altersgruppen leiden in Deutschland und Österreich unter Neurodermitis. Man schätzt, dass 17 Millionen die Veranlagung dafür haben. Das Risiko für diese verhängnisvolle Erkrankung ist eine Mischung aus Vererbung, Umweltbelastungen, falscher Ernährung und falschem Lebensstil. Neurodermitis muss unbedingt ärztlich behandelt werden.

Nun gibt es eine vollkommen neue zusätzliche Behandlung, ganz ohne Nebenwirkungen: die Equiderm-Therapie. Es handelt sich dabei um die Zufuhr von wesentlichen Nährstoffen, die in naturbelassener Stutenmilch stabilisiert wurden.

Neueste Erkenntnisse belegen, dass Menschen, die an Neurodermitis leiden, einen Nährstoffmangel aufweisen. Daher war die Überlegung einer Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern: Man kann durch eine gezielte Nährstoffzufuhr dieses Defizit ausgleichen und den Zustand der Haut von innen her stark verbessern.

Die Basis der neuen Equiderm-Therapie ist ein Nährstoffcocktail mit einem exakt programmierten Wirkprinzip. Das Institut für Nährstofftherapie St. Michael im salzburgischen Lungau in Österreich hat unter der Leitung von Univ. Doz. Dr. Bodo Kuklinski und Dr. Raimund Schiefer eine Studie zu der neuen Therapie durchgeführt. Das Ergebnis: Bei jedem zweiten Patienten konnte durch Einnahme der Stutenmilch eine signifikante Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Ein zusätzlicher Test hat ergeben, dass die neue Therapie für Erwachsene und Kinder gleichermaßen geeignet ist. Die deutsche Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Dr. Petra Bracht aus Bad Homburg, arbeitet schon lange damit und ist begeistert.

Kein Wunder, dass diese völlig neue Behandlungsmethode bei Ärzten und Wissenschaftlern Aufsehen erregt. Das hat auch zwei junge Hautärztinnen an der Wiener Universitätsklinik für Dermatologie bewogen, mit der Equiderm-Therapie eine zusätzliche kontrollierte Doppelblindstudie durchzuführen. Prof. Dr. Tamara Kopp und Dr. Nicole Selenko-Gebauer von der Wiener Universitätsklinik für Dermatologie sagen es deutlich: Wenn die Haut des Menschen krank ist, dann muss der Ansatz einer Therapie in erster Linie von innen kommen.

Eines steht außerdem fest: Auch der seelische Aspekt ist enorm wichtig. Kinder und Erwachsene mit Neurodermitis brauchen besondere Beachtung, Vertrauen und Liebe. Das alles ist lange bekannt. Völlig neu bei der Equiderm-Therapie ist jedoch die Zufuhr von Nährstoffen und von Stutenmilch in Form eines täglichen Cocktails. Entwickelt wurde diese Methode von der österreichischen ApoNatura®-Forschung. In diesem Nährstoffcocktail sind insgesamt 44 Vitalstoffe mit Stutenmilch aufbereitet.

Die Stutenmilch spielt dabei eine entscheidende Rolle. Man weiß: Der Neurodermitispatient verträgt keine Kuhmilch und keine Kuhmilchprodukte. Ganz anders ist das mit Stutenmilch, die der menschlichen Muttermilch sehr ähnlich ist. Sie gilt seit Jahrhunderten als Heilmittel, speziell bei Hautproblemen. Das Konsumieren von Stutenmilch ist eine uralte Naturheilmethode.

Stutenmilch ist eine dünnflüssige, fettarme so genannte Albumin- Globulin-Milch. Sie ist unter den Milcharten aller Säugetiere der menschlichen Muttermilch am ähnlichsten:
■ Durch den hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren wie Tryptophan, Methionin, Lysin und durch den Anteil von ungesättigten Fettsäuren wie Linol-, Linolen- und Arachidonsäure – einer vierfach ungesättigten essentiellen Fettsäure – ist die hohe biologische Wertigkeit erklärbar. Und die spielt bei der Behandlung der Neurodermitis eine bedeutende Rolle.
■ Stutenmilch ist eine Bifidusmilch. Sie enthält stärkende Stoffe und Impulse, welche für unseren Darm besonders wert-voll sind, den Verdauungsprozess anregen und positiv beeinflussen. Dadurch wird die Darmflora gepflegt, die Funktion der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Haut wird verbessert.
■ In der Stutenmilch kann man über 40 bekannte Nähr- und Wirkstoffe nachweisen. Man muss aber nicht unbedingt frische Stutenmilch konsumieren. Es gibt Verfahren, Stutenmilchkonzentrat in Pulverform in einem schonenden Verfahren herzustellen, wobei sämtliche Wirkstoffe erhalten bleiben.

Jüngste Forschungen beweisen, wie wertvoll und wichtig Stutenmilch für die Vorsorge und die Behandlung von Hautproblemen wie Neurodermitis ist. Kombiniert mit vielen zusätzlichen Nährstoffen kann diese Behandlung die Lebensqualität vieler Neurodermitispatienten deutlich verbessern. Nach Aussage von Ärzten ist es auch schon zu Heilungen gekommen.

Und so wird die Equiderm-Therapie durchgeführt: Man rührt täglich zwischen den Mahlzeiten 1 gestrichenen Messlöffel des Equiderm-Nährstoffpulvers (Apotheke) in 1/4 Liter Wasser ein und trinkt diesen Cocktail nach intensivem Umrühren in kleinen Schlucken. Für Kinder von 1 bis 6 Jahren nimmt man einen halben Messlöffel mit 1/8 Liter Wasser. Die Equiderm-Therapie ist eine Nahrungsergänzung. Verordnete Medikamente und Salben müssen weiter genommen werden.

Horchen Sie, bitte, jeden Tag in Ihren Körper
Haben Sie auch das Gefühl, dass Ihnen die Tage davonlaufen?
Die Zeit vom Morgen bis zum Abend geht im Blitz-Tempo vorbei. Man hat so viel zu tun, macht dabei aber einen Riesenfehler. Man denkt dabei viel zu wenig an sich. Ich habe eine Bitte an Sie: Wenn Sie auch eine Menge zu erledigen haben, so nehmen Sie sich für eine spezielle Maßnahme jeden Tag genügend Zeit: Horchen Sie in Ihren Körper. Sie können damit enorm viel für Ihr Wohlbefinden und für Ihre Gesundheit tun. Denn eines müssen Sie sich immer vor Augen halten: Keiner wird plötzlich und unerwartet krank, abgesehen man hat einen Unfall. Eine Krankheit, aber auch eine leichte Befindlichkeitsstörung oder Alltagsbeschwerden sind das Endergebnis einer off Jahre- oder monatelangen Entwicklung im Organismus. Je früher man in dieses Geschehen eingreift, desto eher kann man eine gesundheitliche Störung rechtzeitig abwenden, kann eine Krankheit verhindern.

Dazu aber muss man seinen Körper sehr gut kennen, muss sich täglich mit ihm befassen. Und dazu gehört eben auch, dass man in den Körper hineinhorcht. Jede kleinste Veränderung sollte auf diese Weise von uns registriert werden. Ja, und dann ist natürlich auch wichtig, dass wir schnell und effizient auf das, was wir spüren, reagieren. Ich möchte Ihnen dazu zwei Alltagsbeispiele geben:
■ Was immer Sie gerade tun, es fällt Ihnen auf, dass die Haut rechts an der Lippe spannt, zieht und juckt. Sie achten darauf und spüren, dass diese Symptome stärker werden. Sofort sollten Sie überlegen: Hatte ich in letzter Zeit viel Stress oder Arger? Habe ich mich gekränkt, war ich unter Druck? Oder war ich zu viel und zu lange in der Sonne? Dann könnte es nämlich sein, dass Herpes-Viren in meinem Körper wieder aktiv geworden sind und soeben ein Lippen-Bläschen aufbauen. Wenn man das nicht wahrnimmt, dann kommt der Lippen-Herpes mit Zielsicherheit, dauert viele Tage und macht uns nicht nur Schmerzen, sondern macht uns auch hässlich. Wenn man aber sofort reagiert, dann kann man das Ärgste verhindern, und das Lippenbläschen wird höchstens eine Rötung. Was kann man tun? Ganz einfach: Reiben Sie die juckende Stelle mehrmals am Tag mit Propolis-Tinktur aus dem Bienenstock, mit australischem Teebaumöl oder mit hundertprozentigem Aloe-vera-Saft aus dem Reformhaus ein. Am meisten Er-folg bringt der Aloe-vera-Saft, wenn er aus biologischem Anbau ist.
■ Sie sind seit Stunden voll in Aktion und spüren plötzlich, dass Sie nicht mehr richtig denken können, dass Ihnen die nötige Konzentration fehlt. Gleichzeitig fühlen Sie, dass Ihre gute Laune sinkt und beinahe in depressive Stimmung umschlägt. Viele merken das vorerst gar nicht. Und dann haben sie Kreislauf-Probleme, leiden unter Schwindel und Übelkeit. Wer in sich hineinhorcht, der wird sich sofort die Frage stellen: Habe ich heute genügend Wasser oder ungesüßten Kräutertee getrunken? Und dann wird ihm einfallen: Nein, das habe ich nicht getan. Wer zu wenig trinkt, wird depressiv, aggressiv, kann nicht mehr richtig denken. Also ist die einfachste Lösung: Sie trinken im Laufe der nächsten Stunde 1 große Flasche Wasser aus. Und in vielen Fällen werden Sie schon bald merken. Hier hat das Wasser die Funktion einer wunderbaren Naturarznei erfüllt.

Wissen Sie jetzt, was ich meine, wenn ich Sie herzlich bitte, dass Sie jeden Tag in Ihren Körper horchen sollten?
Spielen Sie Gesundheitswächter über sich selbst. Beobachten Sie sich genau. Sie können damit unter Umständen auch schwere Erkrankungen rechtzeitig abblocken und verhindern. Viele Rezepte und Arzneien, die Sie dem breiten Angebot der Natur entnehmen können, finden Sie in dem vorliegenden Buch: Es sind Rezepte aus der Kräuterheilkunde, aus der Baumheilkunde, aber auch alte, bewährte Hausmittel oder Akupressurgriffe aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es sind auch Rezepte aus der vollwertigen, ausgewogenen Naturküche sowie viele Wellness-Tricks. Denn sowohl die Ernährung als auch die Bewegung und so manche Kneipp’sche Wasseranwendung können vielen Krankheiten Vorbeugen und unsere Lebensqualität enorm verbessern.

Also, noch einmal: Horchen Sie, bitte, jeden Tag in Ihren Körper hinein.

Wenn Sie es tun, dann wird damit für Sie diesen Artikel noch viel wertvoller, denn Sie werden sehr oft daraus Anregungen brauchen.

Ich wünsche Ihnen bei Ihrer ganz persönlichen täglichen Aktion für Ihre Gesundheit viel Erfolg und viel Spaß. Vor allem aber auch ein langes Leben mit reichlich Vitalität, geistiger und körperlicher Fitness, mit innerer Harmonie und Ruhe.