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Krankheits-Saison – was hilft in der Erkältungszeit gegen Beschwerden

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Krankheits-Saison: Was hilft in der Erkältungszeit gegen Beschwerden?
Pünktlich zum Oktober werden die Tage kürzer, dunkler und kälter. Meistens beginnt dann die Zeit der Infekte. Nervige Viren machen unseren Plänen einen Strich durch die Rechnung und führen zu schniefenden Nasen, Husten und Gliederschmerzen. Doch die Natur hat gegen diese Erscheinungen einiges auf Vorrat.

Natürliche Helfer aus dem Garten
Ob auf dem Balkon, im Garten oder am Wegesrand: Überall begegnen uns Blumen und Kräuter aller Art. Nicht wenige davon werden in der traditionellen Medizin und in Naturheilkundeverfahren eingesetzt, um mit grippalen Infekten einhergehende Beschwerden abzuschwächen. Zu den wichtigsten Pflanzen zählen:

Spitzwegerich: Viele bringen diese Pflanze mit Allergien in Verbindung. Dabei verfügt der Wegerich über wertvolle Inhaltsstoffe. Die getrockneten Blätter werden als Tee aufgegossen und getrunken. Sie lindern den Hustenreiz und fördern den Abtransport von fest sitzendem Schleim.

Kamille: Bereits die Römer wussten die positiven Eigenschaften der Kamille zu schätzen. Ein Teeaufguss der Pflanze wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.

Holunder: Bei Gärtnern ist Holunder eine äußerst unbeliebte Pflanze. Gleichwohl besitzt er wertvolle Eigenschaften. Aus den Beeren lässt sich ein Saft herstellen, der aufgekocht gegen typische Erkältungssymptome hilft.

Schafgarbe: Dieser häufige Wiesenbewohner erweist sich als Glücksbringer. Schafgarbe ist vor allem als beruhigender Magentee bekannt, der zuverlässig entkrampft und Magenverstimmungen löst. Ferner werden der Pflanze antibakterielle Wirkungen zugeschrieben.

Homöopathische Mittel zur Unterstützung
Treten die ersten Symptome wie Husten, Schnupfen und allgemeine Schwäche auf, sollten sich Patienten zu Hause ausruhen. Zur Unterstützung von Erkältungsleiden eignet sich Homöopathie für die Hausapotheke. Die natürliche Heilmethode basiert auf den Prinzipien von Samuel Hahnemann und Wilhelm Heinrich Schüßler. Beide haben sie begründet oder auf Basis von neuen Methoden ausgebaut. Im Zentrum steht der Mensch als fühlendes Wesen mit seinen Beschwerden. Patienten können zur Behandlung von lästigen Verkühlungen auf eine ganze Reihe von bewährten Mitteln zurückgreifen. Erprobt haben sich etwa Aconitum D6 oder Pulsatilla D6. Diese Mittel werden in Form der Globuli angeboten. Hierbei handelt es sich um kleine Kügelchen, die der Patient oral aufnimmt. Sie enthalten den jeweiligen Wirkstoff in einer hoch potenzierten, also stark verdünnten Form. Eine Vielzahl von Patienten hat mit Globuli bereits positive Erfahrungen gemacht und eine Verbesserung der Symptome erlebt. Nach der homöopathischen Lehre steigert die Methode der Potenzierung den Effekt.

Tradierte Hausmittel gegen Schnupfen
Neben den erwähnten Arzneimitteln lassen sich mit typischen Haushaltsmitteln die gängigsten Symptome dämpfen. Nicht zu unterschätzen ist die antibakterielle Wirkweise von Salbei. Ein lauwarmer Aufguss wird zum hervorragenden Gurgelwasser, das erfolgreich gegen Halsschmerzen und einen geröteten Rachen wirkt. Heiße Zitrone ist ebenso sinnvoll. Der hohe Anteil an Vitamin C stärkt das Immunsystem. Wer will, setzt außerdem auf Zwiebeln. Aus dem Saft der Pflanze gewinnt man einen natürlichen Hustenstiller. Das Internet beinhaltet unzählige Rezepte für natürliche Hustensäfte.

Bettruhe besonders ratsam
Für welche Heilungsmethode man sich auch entscheiden mag, bei einer Erkältung ist grundsätzlich Bettruhe einzuhalten. Daher sind jegliche Belastungen für den Körper auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Ist die Krankheit vollständig auskuriert, geht es wieder wie gewohnt zurück in den Alltag.

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