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Akupunktur Entspannungsmethoden und Psychotherapie – Allergien

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Akupunktur Entspannungsmethoden und Psychotherapie
Akupunktur ist Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). In Europa kommen die Nadeln überwiegend in der Behandlung von Schmerzen zum Einsatz.

Wenn Sie die Methode ausprobieren möchten, sollten Sie sich ausschließlich von erfahrenen Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Akupunktur absolviert haben, behandeln lassen. Bei sachgerechter Anwendung bestehen so gut wie keine Risiken. Die Therapie umfasst mehrere Sitzungen. Wie lange sie im Einzelfall dauert, hängt von den individuellen Beschwerden der Patienten ab.

Wer trägt die Kosten?
Nach einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses aus dem Jahr 2006 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen Akupunkturbehandlungen nur bei chronischen Rückenschmerzen und bei Schmerzen der Kniegelenke bezahlen. Denn für diese Anwendungsgebiete ist die Wirksamkeit von Akupunktur erwiesen. Für alle anderen Einsatzgebiete – also auch für allergische Erkrankungen – müssen die Patienten die Kosten selbst tragen, da bislang keine ausreichenden Belege dafür vorliegen, dass Akupunktur bei ihnen hilfreich ist. In der Regel nehmen Akupunkteure zwischen 25 und 45 Euro für eine Sitzung.

Akupunktur bei Kindern
Kinder empfinden den Schmerzreiz sehr unterschiedlich und viele haben Angst vor Nadeln. Deshalb sollte bei ihnen die schmerzlosere Laserakupunktur angewendet werden oder andere Techniken wie zum Beispiel das Aufkleben von Kügelchen auf die Akupunkturpunkte.

Entspannungsmethoden Allergien
Entspannungsübungen sind zur Unterstützung der medizinischen Therapie besonders bei Asthma und Neurodermitis empfehlenswert. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Am besten belegt ist die therapeutische Wirksamkeit bei Asthma. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich bei konsequent angewandter Entspannung die Peak-Flow-Messwerte deutlich verbessern. Allerdings stellt sich der Erfolg nicht sofort, sondern meist erst nach einigen Monaten regelmäßiger Übung ein. Regelmäßig bedeutet, dass Sie sich dreimal pro Woche jeweils mindestens 15 Minuten Zeit zum Üben nehmen. Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit einer Kombination aus entspannungs- und psychotherapeutischen Maßnahmen erzielen.

Als Entspannungsmethode bei Allergien eignen sich vor allem das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Meditation. Möglicherweise hat auch Hypnose eine unterstützende Wirkung. Mediziner der Universität Basel haben festgestellt, dass sich Heuschnupfensymptome unter einer Hypnosetherapie bessern können. Die Patienten wurden in Selbsthypnose ausgebildet und versetzten sich in ihrer Vorstellung an allergenfreie Orte wie Strände oder Skihänge. Nach zwei Jahren wurde die allergische Reaktion der Studienteilnehmer untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Beschwerden deutlich zurückgegangen waren.

Entspannungsverfahren sollten Sie immer unter fachlicher Anleitung erlernen und danach regelmäßig anwenden. Viele Ärzte und psychologische Psychotherapeuten bieten sie als verhaltenstherapeutische Maßnahmen im Rahmen einer Einzel-therapie an. Sie können sich aber auch bei Gesundheitszentren, Volkshochschulen oder Ihrer Krankenkasse nach Entspannungskursen erkundigen. Diese sind häufig Bestandteil der Schulungsprogramme für chronisch Kranke (zum Beispiel für Asthma oder Neurodermitispatienten).

Wer trägt die Kosten?
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn zum Beispiel das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung oder Hypnose in eine ärztliche oder verhaltenstherapeutische Einzelbehandlung eingebettet ist. Häufig erstatten sie aber auch einen Teil der Gebühren, wenn die Versicherten an Entspannungskursen teilnehmen, die von fachlich qualifizierten Kräften (zum Beispiel von Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen oder Krankengymnasten) in eigener Praxis oder in Kursen an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen durchgeführt werden.

Psychotherapie Allergien
Allergien können seelisch sehr belastend sein und Ängste, Nervosität oder depressive Stimmungen hervorrufen. Umgekehrt wirken sich Angst, Unruhe und Stress negativ auf die Gesundheit von Allergikern aus und lösen besonders bei Asthma- oder Neurodermitispatienten häufig neue Krankheitsschübe aus.

Bei starken Ängsten – zum Beispiel aufgrund von Asthma, Neurodermitis, schweren Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergien – kann eine Psychotherapie den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. In der Behandlung geht es nicht vorrangig um die jeweilige Allergie, sondern um emotionale und soziale Konflikte, die die Beschwerden aufrechterhalten oder verstärken.

Für die Behandlung von Allergien kommen unterschiedliche Verfahren infrage. Welche spezielle Therapieform sinnvoll ist (zum Beispiel Verhaltens- oder tiefenpsychologische Therapie, Einzel-, Paar-, Familien- oder Gruppentherapie), hängt von der individuellen Diagnose ab. Wenn sich beispielsweise Insektenallergiker aus Furcht vor einem allergischen Schock im Sommer kaum noch ins Freie oder Nahrungsmittelallergiker nicht mehr in Cafes und Restaurants wagen, kann eine Einzeltherapie notwendig sein.

Bei Kindern, die an Allergien leiden, haben sich Familientherapien und bei Hautkranken, die aus Angst vor Ablehnung soziale Kontakte meiden, Gruppentherapien als sehr hilfreich erwiesen. Eine jahrelange Psychoanalyse ist bei allergischen Erkrankungen in der Regel nicht erforderlich. Gute Erfolge wurden mit Verhaltenstherapien erzielt, die sowohl in Einzel- als auch in Familien oder Gruppensitzungen durchgeführt werden.

Tipp
Hilfe bei Stress
Wenn Sie schlecht mit Stress in Beruf und Privatleben umgehen können, sollten Sie an einem Stressbewältigungstraining teilnehmen. Dabei lernen Sie, Ihre individuellen Stressfaktoren besser zu meistern und durch positive Gegenmaßnahmen auszugleichen. Das kann Krankheitsschüben Vorbeugen und Ihnen mehr Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit der Allergie geben.

Stressbewältigungstrainings werden oft im Rahmen einer Verhaltenstherapie erlernt, aber auch als Gruppenkurse von niedergelassenen Ärzten und Psychologen angeboten. Bei der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei Entspannungsverfahren.

Wer trägt die Kosten?
Seit 1999 können sich Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen nicht nur an ärztliche, sondern auch direkt an psychologische Psychotherapeuten wenden, die eine Kassenzulassung haben. Die Kassen übernehmen jedoch nur die Kosten für bestimmte Therapieverfahren: Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie.

Wenn Sie eine Psychotherapie machen möchten, können Sie zunächst bis zu fünf Probestunden nehmen. In diesen sogenannten probatorischen Sitzungen muss der Psychotherapeut klären, ob eine behandlungsbedürftige Störung (zum Beispiel übermäßige Ängste oder eine Depression) vorliegt. Danach ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Sobald der Psychotherapeut eine Diagnose gestellt hat und der Bericht des Arztes vorliegt, bewilligt die Krankenkasse (in der Regel) die Therapie. Wie viele Sitzungen sie bezahlt, hängt vom jeweiligen psychotherapeutischen Verfahren ab und davon, ob es sich um eine Einzel- oder eine Gruppentherapie handelt.

Zuzahlungen bei der Psychotherapie
Auch bei einer psychotherapeutischen Behandlung fällt die Praxisgebühr von 10 Euro an. Diese müssen Sie immer an die erste Praxis zahlen, die Sie im Quartal aufsuchen – unabhängig davon, ob es sich dabei um eine ärztliche oder um eine psychologische Praxis handelt.

Psychologische Psychotherapeuten dürfen zwar nicht an weiterbehandelnde Ärzte überweisen, sie können Ihnen aber beim Erstbesuch (genau wie Ärzte) eine Quittung über die gezahlte Praxisgebühr aushändigen. Wenn Sie sich danach in ärztliche Behandlung begeben und diese Quittung vorlegen, brauchen Sie keine Praxisgebühr mehr zu entrichten. Bei einer bereits laufenden Therapie benötigen Sie einmal im Quartal eine Überweisung für die psychotherapeutische Praxis, oder Sie müssen dort die Praxisgebühr bezahlen.

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